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    Aufgestockte Gehälter

    Arno Kompatscher und Philipp Achammer

    Die Landesregierung gehnehmigt den bereichsübergreifenden Kollektivvertrag: Damit haben 40.000 öffentlich Bedienstete bis Ende des Jahres 240 Euro brutto mehr in der Lohntüte.

    Der Beschluss wurde am Dienstag von der Landesregierung verabschiedet.

    „Damit können die im BÜKV vorgesehenen Besserstellungen für 40.000 Landesbedienstete greifen“, sagte LH Arno Kompatscher im Anschluss an die Sitzung der Landesregierung.

    Der BÜKV wird nun definitiv unterzeichnet und tritt nach der Veröffentlichung im Amtsblatt der Region in Kraft. Bereits fest steht laut Informationen der Landespersonalabteilung, dass die öffentlich Bediensteten, für die der BÜKV gilt, noch heuer durchschnittlich 40 Euro brutto monatlich rückwirkend ab dem 1. Juli 2016 ausbezahlt bekommen, das sind bis Ende des Jahres 240 Euro brutto.

    Dafür hat die Landesregierung bereits 15 Millionen Euro auf die hohe Kante gelegt. Ab dem 1. Mai 2017 wird es dann noch eine zusätzliche Gehaltsaufstockung von durchschnittlich 40 Euro brutto monatlich geben.

    Besser abgesichert sei das öffentliche Personal auch durch die im BÜKV verankerten Vorsorgeleistungen, ist Landesrätin Deeg überzeugt.  So erhöht sich der Arbeitgeberanteil für den Zusatzrentenfonds ab dem 1. Jänner 2017 um 1 Prozent, sofern auch die Bediensteten ihren Teil entsprechend anheben. Ab 1. Jänner 2018 wird ein ergänzender Gesundheitsfonds für gesundheitliche Leistungen eingerichtet. Die Details dazu werden in einem eigenen Abkommen festgelegt.

    Im Rahmen des bereichsübergreifenden Kollektivvertrages wurden bereits Geldmittel für den Gesundheitsfonds eingeplant. Den Familien zugute kommt die Anhebung der Elternzeit. Diese konnte bisher für Kinder bis zu einem Alter von 8 Jahren in Anspruch genommen werden. Mit dem neuen Vertrag wurde die Elternzeit  bis zum Alter der Kinder von 12 Jahren ausgedehnt.

     Weiters haben Kompatscher und Co. den Haushalt 2016 genehmigt. Dieser umfasst Ausgaben und Einnahmen von 4,856 Milliarden Euro.

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    Kommentare (10)

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    • meintag

      Nicht n denn steuerfrei wäre rutto besser. Ob Kompatscher die Rechnung hier auch gemacht hat lässt zweifeln. Aber es betrifft ja nur die Untergruppe der Lakaien welche trotzdem abkassieren. Ach ja vom Brutto der Landesantestellten die Tara muss verteilt werden.

    • unglaublich

      240€ jährlich und brutto, also ca 150 € netto und das nach 7 Jahren Gehaltsstopp. Das sind dann ganze 12,5 € monatlich. Super, danke liebe Landesregierung, da geht es doch gleich aufwärts mit der Kaufkraft.

    • perikles

      @unglaublich unglaublich ist nicht die Gehaltserhöhung an sich sondern der Rest der Privilegien, die die Beamten im Vergleich zu Mitarbeitern der Privatwirtschaft erhalten (12 Jahre Elternzeit, 3 Jahre Karenz usw) .

      • unglaublich

        stimmt Perikles, wieso gibt es diese Privilegien??, ich spreche von Rechten, nicht auch im privaten Bereich. Ja vielleicht weil sich die Arbeitnehmer gegenseitig bekämpfen und sich so leicht ausspielen lassen.

    • hells_bells

      Eine „Wahnsinnsleistung“ nach der anderen was diese Landesregierung abliefert!

    • tiroler

      Ubd wer bezahlt letztendlich diese Gehaltsaufbesserung: ALLE diejenigen, die nicht von Landesgeldern leben mit ihren Steuern, egal ob Arbeiter, Unternehner, Freuberufler usw.

      • yannis

        richtig @tirolwer-Wenn dies so weitergeht werden die Notleidenden Landes-„Schinter“ in ihrer üppigen Freizeit vor den Discount/Supermärkten mit dem Hut zwischen den Beinen sitzen. Ironie AUS !

    • unglaublich

      „Alle diejenigen, die nicht von Landesgeldern leben“, und die anderen zahlen keine Steuern. Aha!

    • gredner

      240 brutto im Jahr sind etwa 15 Euro netto im Monat.
      Damit geht man einmal Pizza essen – alleine! Das war’s dann schon.

      Und wieviel haben sich die Politiker (die eh schon deutlich mehr verdienen) in den letzten Jahren ihre Gehälter aufgebessert?!?

      • meintag

        Diesmal blieb es bei der Summe für alle Landesangestellten. Die Putzfrau bekommt gleifiel(wenig) wie der Amtsdirektor. Für Letzteren schaut vielleicht halt fürs Haustier etwas mehr Futter heraus

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