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Hilfe für Flüchtlinge

kompatscher-lagerDie Landesregierung stockt die Geldmittel für humanitäre Projekte im Nahen Osten und in Afrika um 400.000 Euro auf. Die Hintergründe.

von Heinrich Schwarz

Nicht weniger als 1,2 Millionen Euro hatte die Landesregierung im vergangenen Juli zur Krisenbekämpfung bereitgestellt. Mit einer außerordentlichen Ausschreibung zur Entwicklungszusammenarbeit will das Land Südtirol einen Beitrag zur Unterstützung der Bevölkerung in Krisengebieten leisten, hieß es damals. Monate zuvor war im Rahmen der Landtagsdebatte zum Haushalt 2016 beschlossen worden, die Geldmittel für die Entwicklungszusammenarbeit zu verdoppeln.

Die Ausschreibung bezog sich auf den Nahen Osten und Afrika – und dabei in erster Linie auf Einjahresprojekte, die Unterernährung bekämpfen oder die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung bei der Bewältigung von Naturkatastrophen stärken. Weitere Projektziele: Bildung, der Zugang zur sozialen und gesundheitlichen Grundversorgung, die Verbesserung von Trinkwasserversorgung und Hygiene, der Schutz von Gewaltopfern, Einkommen schaffende Maßnahmen sowie die Wiedereingliederung von Migranten in ihre Heimatregion.

Die Bewerbungen um die Landesfinanzierung (90 Prozent der anerkannten Kosten) konnten bis zum 1. September von Südtiroler Organisationen und Körperschaften ohne Gewinnabsicht eingereicht werden.

Die Nachfrage ist enorm: Es wurden 24 Projekte mit einer beantragten Gesamtfinanzierung von 2,1 Millionen Euro eingereicht. Die Anträge beziehen sich auf 13 Länder und Regionen mit – so hat das Land festgestellt – „besonders schwierigen Situationen“: Syrien, Libanon, Irak, Tunesien, Westjordanland und Palästina, Sudan und Südsudan, Norduganda, Äthiopien, Zentralafrikanische Republik, Kenia und Senegal.

Weil das Land die Maßnahmen als dringlich erachtet und weil „aufgrund der Einsparungen auf anderweitigen Förderschienen desselben Bereichs zusätzliche Mittel für die Sonderausschreibung vorhanden sind“, hat sich die Landesregierung nun entschieden, die Geldmittel um 400.000 Euro auf 1,6 Millionen Euro aufzustocken.

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