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    Vom Lift gestürzt

    Pelikan

    Bei einem Arbeitsunfall am Marinzenlift in Kastelruth wurden am Donnerstag zwei Personen schwer und eine dritte mittelschwer verletzt.

    Ein schwerer Arbeitsunfall hat sich am Donnerstag kurz vor 14.30 Uhr beim Marinzenlift in Kastelruth ereignet.

    Drei Arbeiter der Marinzen Liftgesellschaft waren mit Wartungsarbeiten an den Liftstützen und an den Tragseilen knapp unterhalb der Bergstation beschäftigt, als plötzlich eine Plattform brach.

    Die drei Arbeiten stürzten acht Meter in die Tiefe.

    Zwei Arbeiter, 30 und 35 Jahre alt, erlitten schwere Verletzungen und wurden mit dem Rettungshubschrauber ins Bozner Spital geflogen.

     

    Der dritte Arbeiter erlitt mittelschwere Verletzungen. Er wird im Krankenhaus von Brixen versorgt.

    Keiner der Verletzten schwebt in Lebensgefahr.

    Die Carabinieri ermitteln den Unfallhergang.

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    Kommentare (8)

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    • mairwalter

      Soviel von der Landesregierung so hoch gepriesene Arbeitssicherheit in Südtirol……

      • andreas

        Kennst du die Umstände des Unfalls?
        Die Gesetze sehen vor, dass sie bei Arbeiten auf einem Lift gesichert sein müssen.
        Irgend etwas ist schief gelaufen, doch darauf, hier der Landesregierung die Schuld zu geben, muss man auch erst kommen. Ihr müsst in mehrere sein, denn einer allein kann doch nicht auf so eine absurde Aussage kommen.

    • mairwalter

      Wieder so eine pauschale Aussage! Nur um zu JEDEM Thema Ihren Senf dazu geben zu müssen! >“Irgend etwas ist schief gelaufen>“ KLAR ist etwas schief gelaufen! Die Plattform ist gebrochen!! Wären sie gesichert gewesen,was in jedem Falle notwendig und gesetzlich festgelegt ist, hätte dies nicht statt gefunden. Ich bin Bergsteiger und weiß von was ich rede!! Sind Sie noch nie mit einem Lift nach oben oder unten gefahren und haben Arbeiter GANZ OHNE Sicherung auf der Leiter oder Plattform erlebt? Ich schon und das nicht nur einmal. Die Landesrätin Stocker hat gerade noch letzte Woche große Worte, über Sicherheit im Arbeit-Wesen von sich gegeben.Nun fehlt nur noch dass Sie behaupten, Stocker gehöre nicht zur Landesregierung…
      Fakt ist dass Arbeitssicherheit zu teuer ist und die meisten der Betriebe sie wenig bis gar nicht einhalten! Kontrolliert wir selten, wenn einmal das Projekt durch ist…

      • mairwalter

        Jeder Arbeitgeber bzw Bauherr für die Sicherheit seiner Arbeiter verantwortlich. Das Amt für Sicherheit, die oberste Instanz und ist zuständig, dass diese dem Gesetz gemäß ausführt wird! Kontrollen sind diesbezüglich Mangelware..

    • andreas

      Die Schuld liegt also nicht bei dem, der sich nicht sichert, sondern bei dem, der es nicht kontrolliert?
      Es wäre so als würdest du der Polizei die Schuld geben, wenn einer mit 200 km/h auf der Mebo einen Unfall hat, da sie zu wenig kontrolliert.
      Du beklagst dich auch noch, dass Arbeitssicherheit zu teuer ist, gibst aber der Landesregierung die Schuld, wenn etwas passiert.
      So blöd kann doch kein Mensch sein so etwas zu behaupten.

    • mairwalter

      Wenn die Kontrollen nicht durchführt werden, wird eben unvorsichtig, aber dafür schnell gearbeitet Ganz im Sinne des Bauherrn und der Firma. „Es wird ja nichts geschehen“!
      Verdrehen Sie nicht wie immer, die Aussagen der Anderen. Sie verstehen genau was ich meine!
      Im übrigen kommt der Bauherr oder der Betrieb für die Arbeitssicherheit am Bau auf, sollten Sie das noch nicht wissen. Also unterlassen Sie gefälligst die „Blödeleien“ und Wortverdrehungen!
      Für mich ist nun das Thema abgehackt ! Mit Jemandem, der sich in Wortklaubereien aufhängt und noch dazu keine Argumente zum Thema bringt sondern nur „eiert“ diskutiere ich nicht mehr!

    • andreas

      @mairwalter
      Auf Baustellen kann z.B. der Sicherheitskoordinator, welcher verantwortlich ist, mit den Bauarbeitern rumstreiten, dass sie einen Helm verwenden, sobald dieser aber um die Ecke gegangen ist, setzen wie ihn wieder ab.
      Wer die Sicherheitsmaßnahmen bezahlt ist komplett irrelevant.

      Zusammengefasst sind dir die Sicherheitsvorschriften zu teuer und zu rigide, aber wenn etwas passiert, haben andere die Schuld.

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