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    „Feige SVP“

    „Feige SVP“

    Andreas Pöder wirft der SVP im Umgang mit dem „Alto Adige“-Deal „Feigheit“ vor: „Hinter vorgehaltener Hand schimpfen sie wie die Rohrspatzen über Athesia.“

    „Feigheit“ wirft der Landtagsabgeordnete Andreas Pöder (BürgerUnion) der SVP-Führung und der SVP-Landtagsfraktion im Zusammenhang mit der jüngsten Debatte über Medienvielfalt und Medienkonzentration im Zuge der Übernahme des Alto Adige durch die Athesia-Gruppe vor.

    „Während einige Oppositionelle durchaus auch öffentlich ihre Bedenken hinsichtlich einer Medienkonzentration äußern, tun SVP-Obmann Philipp Achammer und die SVP-Landtagsfraktion so, als würde sie das alles nichts angehen. Sie haben Angst davor, von einem Medium abgestraft werden, wenn sie öffentlich Kritik üben oder sich im Landtag an einer Gesetzgebung für mehr Medienvielfalt beteiligen. Dabei müssen auch Medien sehr wohl offene und sachliche Kritik vertragen, ebenso wie dies Politiker oft in wesentlich unsachlicherer Weise über sich ergehen lassen müssen“, so Pöder.

    „Hinter vorgehaltener Hand und wenn sonst niemand zuhört schimpfen manche SVP-ler wie die Rohrspatzen über Athesia, öffentlich kuschen sie und sind froh, dass wenigstens Teile der Opposition die Arbeit für die Demokratie machen und öffentlich Klartext reden. Als Journalist gleich welchen Mediums wäre ich angewidert von jenen, die nur hinter den Kulissen schimpfen und mir öffentlich in den Hintern kriechen und ich würde jene respektieren, die sich auch öffentlich trauen, ihre kritische Stimme zu erheben“, so Pöder.

    „Dass Medien nie perfekt objektiv sind liegt in der Natur der Sache und ist auch nicht unbedingt notwendig. In allen Redaktionen arbeiten Menschen mit Meinungen und keine Roboter. Aber gerade deshalb ist es wichtig, dass es eine Vielfalt an Medien und Medienhäusern gibt, damit Leser, Seher und Hörer immer mehrere mediale Glocken läuten hören und dass sie sicher sein können, dass nichts verschwiegen sondern im einen oder anderen Medienorgan die Dinge ans Licht kommen“,’so Pöder.

    „In Südtirol gibt es zwei große Medienblöcke: Athesia und Rai, und deshalb ist es wichtig, dass es auch genügend andere, außerhalb dieser Blöcke liegende Medien gibt. Das schadet auch den Großen nicht, letztlich entscheiden Leser, Hörer und Seher, welches Medienangebot sie ‚konsumieren'“

    Pöder unterstreicht auch, dass das Südtiroler Medienförderungsgesetz für Vielfalt sorgen muss und deshalb in absehbarer Zeit zu überarbeiten ist.

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    Kommentare (4)

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    • franz

      Wen Pöder meint,
      „In Südtirol gibt es zwei große Medienblöcke: Athesia und Rai, und deshalb ist es wichtig, dass es auch genügend andere, außerhalb dieser Blöcke liegende Medien gibt. Das schadet auch den Großen nicht, letztlich entscheiden Leser, Hörer und Seher, welches Medienangebot sie ‚konsumieren’“ hat er vollkommen recht.
      Beide Medien werden von der links Regierung Renzi kontrolliert bzw. von der SVP -unterstützt.
      Aber schließlich müssen unsere SVP-ler ja alles tun was die linken in Rom diktieren.
      Journalisten bzw. Sendungen die sich in der Rai zu regierungskritisch äußern, werden kurzer Hand abgesetzt..Beispielsweise die durchaus Parteiunabhängige Rai 3 – Direktorin Bianca-Berlinguer
      http://www.secoloditalia.it/2016/08/bianca-berlinguer-attacca-i-renziani-contro-attacchi-sguaiati/
      oder Gianni Floris mit der Sendung, “Ballaro“ usw.
      So gesehen ist es eine Frechheit überhaupt einen Euro für den Canone rai zu verlangen.
      Unsere SVP /PD – Politiker haben eine etwas kuriose Auffassung zu Demokratie.
      Wie schon ex Verfassungsgerichtspräsident “Gustavo Zagrebelsky und Vorsitzender der 50 Verfassungsrechtler die gegen diese Reform sind, in einen Duell-Gespräch mit Renzi
      auf ( La7- https://www.youtube.com/watch?v=ztCCpyBsNCU ) meint. das führt zu einer Art Oigarchie. Gustavo Zagrebelsky wieter, “rispondendo a una domanda del premier. “Lei ha firmato un appello in cui parla di rischi padronali. Mi dice quale articolo introduce questi elementi padronali del premier?”.
      “Siamo costituzionalisti, anche lei che vuol cambiare la costituzione, chi più di lei…”, risponde Zagrebelsky. “Allora siamo tutti costituzionalisti, anche i cittadini”, lo interrompe Renzi. E il costituzionalista riprende: “La resa delle istituzioni non dipende solo dai testi ma dalla quantità di elementi dentro i quali le istituzioni sono calate. Faccio un esempio forte: la Costituzione di Bocassa, dittatore della Repubblica centroafricana“.
      Dass die Linke nicht von Demokratie halten zeigt auch das Plakatierverbot auf öffentlichen Orten von Parteien die keine Vertreter in der Regierung haben
      Zur Debatte im Regionalrat zur Abstimmung über Pöders Antrag am 13. Oktober 2016
      Dass die Linke nicht von Demokratie halten zeigt auch das Plakatierverbot i
      auf öffentlichen Orten von Parteien die keine Vertreter in der Regierung haben .
      gemäß “legge 4 aprile 1956, n. 212, con l’articolo 1, comma 400, lettera h), della legge 27 dicembre 2013, n. 146 (legge di stabilità 2014 der Regierung Renzi “
      Oder .“Man sollte von Fakten ausgehen, nicht von Meinungen, mahnte Dieter Steger (SVP). Er äußerte formale Bedenken zum Antrag. Zum Referendum würden alle Parteien den Bürgern ihre Empfehlungen übermitteln wollen, daher wäre es unpassend, wenn der Regionalrat vorgreifen würde. Pöder sollte den Antrag zurückziehen.“

    • checker

      Kommentare bitte kürzer fassen. Ellenlange Texte sind nicht Sinn und Zweck von Foren.
      In der Kürze liegt die Würze…Wenn jemand Texte verfassen will, soll er das gerne tun, da gibt es dann aber andere Möglichkeiten sich zu betätigen.

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