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    Südtirol ist Sperrgebiet

    bildschirmfoto-2016-10-14-um-15-32-30Die Blauzungenkrankheit: Soeben hat das Ministerium in Rom auch Teile von Südtirol zum Sperrgebiet erklärt. Nur geimpfte Tiere dürfen dieses verlassen.

    Die Blauzungenkrankheit: Soeben hat das Ministerium in Rom auch Teile von Südtirol zum Sperrgebiet erklärt. Nur geimpfte Tiere dürfen dieses verlassen.

    Derzeit sind im Veneto mehr als 180 Ausbrüche der Blauzungenkrankheit gemeldet, auch in Friaul-Julisch Venetien sind Verdachstfälle aufgetreten. Im Trentino gibt es, wie berichtet, einen Seuchenherd in der Nähe von Mezzolombardo und nun auch neue Verdachtsfälle in der Val Sugana.

    „Das Gesundheitsministerium in Rom und die EU-Kommission mussten das Sperrgebiet erweitern und haben dies soeben mitgeteilt“, berichtet der stellvertretende Landestierarzt Ernst Stifter, „nun zählen auch der Landesteil südlich von Bozen sowie der Abschnitt orographisch rechts der Etsch bis Lana dazu“. Wiederkäuer dürfen sich innerhalb der Sperrgebiete unter bestimmten Bedingungen bewegen, dürfen sie aber keinesfalls verlassen – außer wenn sie durch eine Impfung geschützt sind.

    Zur Restriktionszone erklärt wurden die Gemeinden Andrian, Eppan, Teile der Gemeinde Bozen (ausgenommen die Versteigerungshalle), die Gemeinden Branzoll, Kaltern, Kurtatsch, Kurtinig, Neumarkt, Gargazon, Leifers, Nals, Auer, Salurn, Terlan und Tramin. Dank des Einsatzes des stellvertretenden Landestierarztes Ernst Stifter ist es in intensivem Austausch mit den staatlichen Behörden gelungen, das Sperrgebiet so zu definieren, dass die Versteigerungshalle in Bozen davon befreit ist.

    Agrarlandesrat Arnold Schuler hat aus dem Landwirtschaftsressort bereits 185.000 Euro zur Verfügung gestellt; damit werden nun die ersten Impfstoffe angekauft, mit denen die Betriebstierärzte und die Amtstierärzte die Impfung bei allen Rindern und Schafen in Südtirol durchführen. Bei Rindern muss die Impfung zweimal erfolgen, und zwar im Abstand von drei bis vier Wochen, danach muss noch sieben bis zehn Tage abgewartet werden. Bei Schafen wird nur einmal geimpft.

    Die Blauzungenkrankheit (Bluetongue Disease) ist eine Viruserkrankung von Wiederkäuern. Von diesem Virus sind bislang mindestens 25 verschiedene Serotypen bekannt, die jeweils eine unterschiedliche Virulenz aufweisen. Die Bezeichnung leitet sich von der blauen Farbe der Zunge ab, einem der Symptome bei Krankheitsausbruch. Die Erkrankung ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Die Übertragung erfolgt durch sehr kleine Stechmücken. Der Erreger der Blauzungenkrankheit ist für den Menschen ungefährlich. Dieser Virustyp ist besonders gefährlich für Schafe.

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    Kommentare (7)

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    • rota

      und die Zone nördlich vom Bozner Bahnhof?

    • franz

      “die Zone nördlich vom Bozner Bahnhof “ ?
      Anscheinend soll diese Blauzungenkrankheit (Bluetongue Disease ) für den Menschen ungefährlich. sein, hoffentlich.
      Die hygienischen Zustände in einigen Flüchtlingsunterkünften sind jedenfalls bedenklich .
      Wie im Barackenlager in Foggia 1000 illegale nicht registrierte bzw. nicht identifizierte ohne sanitärer Visite- Menschen oder in Mailand Rom usw.
      Bei den ganzen Krankheiten die Immigranten nach Ansicht des “ Leiter der Münchner Aids- und Hepatitis-Tage“ mitbringen, wie Tuberkulose, Windpocken, Hepatitis B – und das hierzulande längst vergessene Läuserückfallfieber: usw.
      http://www.tz.de/welt/experten-fluechtlinge-bringen-auch-vergessene-krankheiten-zr-6183564.html

    • der_brottler

      Und der Bauer hot a a blaue Zunge, nochn 5. Glasl LAGREIN DUKL…..

    • franz

      @der_brottler
      Es stimmt man sollte zwar keine Angst verbreiten oder Panik machen, aber die Situation ist nicht ganz ungefährlich..
      Unseren Freunde von SVP/PD und Grünen kann man jedoch nicht trauen , sie versuchen alles herunterzuspielen und versuchen alles schönzureden nach dem Motto von “LH Kompatscher: Nicht das Land finanziert die Unterkünfte ( 32.5 € -35 € laut Innenministerium ) sondern der Staat. mit ( 30 € sagt der LH. ) Aha und wer ist der Staat – Nicht die Steuerzahler, also wir ?“(….)
      “Wir wollen nicht`s schönreden oder Panik machen.“ (…..) ( am runden Tisch 07.03.2016 20:21-Video 50:00 < )
      OderFrau Landesrätin Stocker: '' Man sollte irgendwie Schreckensgespenste vermeiden die Menschen verunsichern oder ''Begrifflichkeiten'' die den Menschen Angst machen.
      http://www.tageszeitung.it/2016/02/14/kein-hotspot-am-brenner/ Video 1:45
      Der Muslim als solcher, tönt Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban, sei gefährlich für die westliche Gesellschaft. Der Zuwanderer, erklärt der frühere polnische Ministerpräsident Jaroslaw Kaczynski, schleppe nur Krankheiten ein. Und der Nordafrikaner, so der tschechische Präsident Milos Zeman, habe eine genetische Abhängigkeit, die ihn un-integrierbar mache, Zitat – zum Kommentar von Elmar Theveßen Zdf ZDF-Journalist, stv. Chefredakteur heute Journal 19.02.2016 -22:00 Zum EU-Gipfel 18/19 .02. 2016

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