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    Gestärkte Genossenschaften

    Gestärkte Genossenschaften

    Der Regionalrat hat einen Freiheitlichen Antrag zur Stärkung des Genossenschaftswesens angenommen. Die Süd-Tiroler Freiheit enthielt sich der Stimme. 

    Der Freiheitliche Landesparteiobmann und Fraktionssprecher im Regionalrat, Walter Blaas, zeigt sich zufrieden über die Annahme des Freiheitlichen Änderungsantrages zur Stärkung der Südtiroler Genossenschaften. Das Genossenschaftswesen in Südtirol wird zusehends von der staatlichen Gesetzgebung eingeengt und muss deshalb von der Landespolitik verteidigt werden.

    „Das Regionalgesetz zur Genossenschaftsüberwachung musste aufgrund eines staatlichen Gesetzes, welches die genossenschaftlichen Bankengruppen berücksichtigt, überarbeitet werden“, erklärt der Freiheitliche Regionalratsabgeordnete Walter Blaas in einer Aussendung einleitend. „Die Überprüfung der Bilanzen von genossenschaftlichen Banken musste an europäisches und nationales Recht angepasst werden“, erläutert Blaas und verweist auf eine Problematik.

    „Es bestand die Schwäche, dass die Abschlussprüfung durch den Vertretungsverband der genossenschaftlichen Konzerne über die unaufteilbaren Rücklagen nicht möglich gewesen wäre. Der Gegenseitigkeitszweck der genossenschaftlichen Körperschaften wäre damit aufgehoben gewesen. Es galt einen entsprechenden Abänderungsantrag einzureichen, welcher diese Schwäche behob“, unterstreicht der Freiheitliche Landesparteiobmann und verweist auf die Zustimmung im Regionalrat.

    „Die Gesetzgebungsbefugnis im betroffenen Sachbereich liegt bei der Region, sodass interveniert und die Autonomie gegenüber den Zentralstaat gewahrt werden konnte“, hält Blaas abschließend fest mit dem Verweis, dass sich die beiden Abgeordneten der Südtiroler Freiheit, Atz-Tammerle und Zimmerhofer, der Stimme enthalten haben.

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    Kommentare (1)

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    • einereiner

      Das gab jetzt aber weder kalt noch warm.
      Der Gegenseitigkeitszweck hat nur einen Sinn: zwei Drittel der Steuern sparen, wenn man einen Gewinn ausweist. Wenn kein Gewinn, dann eh Wurst.
      Für viele Stromgenossenschaften wäre die Aufhebung des Gegenseitigkeitszwecks ein großer Vorteil, da man sich nicht mehr an die damit verbundenen Pflichten des „Nicht-Gewinn-ausschüttens“ halten müsste.

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