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    „Brot sichern“

    „Brot sichern“

    Die SVP-Abgeordnete Maria Hochgruber Kuenzer fordert eine stärkere Unterstützung für die heimischen Lebensmittelhersteller.

    Die zehn größten Lebensmittelhersteller der Welt beherrschen die Märkte und kontrollieren unser Essen. Sie entscheiden, wer auf welchem Kontinent sich gesunde Lebensmittel leisten kann. Weltweit kontrollieren zehn Saatgutkonzerne den Markt für das Saatgut. In Deutschland teilen sich fünf Lebensmittelkonzerne 80 Prozent des Umsatzes. SVP-Landtagsabgeordnete Maria Hochgruber Kuenzer ruft anlässlich des „Welternährungstages“, der jährlich am 16. Oktober gefeiert wird, dazu auf dieser Entwicklung gegenzusteuern.

    „Unterstützende Maßnahmen für die heimisch produzierende Landwirtschaft, welche die autonome Ernährungssicherheit gewährleisten kann, ist die beste Versicherung für alle in unserem Land lebenden Menschen. Wir dürfen das Heft nicht aus der Hand geben, müssen Abhängigkeiten erkennen und uns bewusst dagegen wehren“, fordert die Landtagsabgeordnete Maria Hochgruber Kuenzer.

    Es liegt in der Hand jedes einzelnen. So kann jede und jeder seinen Beitrag beim Einkauf leisten. Zum Glück setzen immer mehr Endverbraucher auf lokale Produkte. Das wiederum gibt heimischen Produzenten Auftrieb. Bauern und Bäuerinnen sowie landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften und Direktvermarkter vor Ort sind die Garanten für Qualität und Lebensmittelsicherheit. Diesen unbezahlbaren Wert in der Herstellung von Lebensmittel vor Ort gilt es zu schützen.

    Die Landtagsabgeordnete Maria Hochgruber Kuenzer hat deshalb im Südtiroler Landtag einen Beschlussantrag zum Thema „Landsorten und altes Saatgut verstärkt für den Anbau einsetzen“ eingebracht.

    „Mein Ziel ist es, die Aussaat und Vermehrung von alten Gemüse- und Getreidesorten voranzutreiben und dadurch einen bisherigen Nischensektor zu stärken. Wir müssen alle Wege und Mittel finden, um unsere Versorgung nicht dem Diktat des Weltmarktes zu überlassen. Ansonsten sind wir ausgeliefert und müssen essen, was uns die Industrie auftischt“, warnt die Landtagsabgeordnete Maria Hochgruber Kuenzer.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (3)

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    • einereiner

      Frau Kuenzer, Wasser predigen und Wein trinken, das macht die Partei, bei der Sie Mitglied sind. Sehr gerne trinken sie sizilianischen Wein zur Weihnachtsfeier des Gemeinderates in Bruneck. Das zum Thema regionale Produkte.

    • meintag

      Da sollte Frau Abgeordnete mal die vinschger Bauern über die alte Kornkammer Tirols aufklären. Anstatt im Genossenschaftssinn Grund im Obervinschgau von den Obstbauern aufkaufen zu lassen und subvenzionieren sollte dort auf andere Weise zurück zur Natur gefördert werden.

    • mairwalter

      @meintag
      @einereiner
      Ihr habt vollkommen recht! Politiker sind verlogen und unglaubwürdig!! Um noch einmal in den Landtag gewählt zu werden, würden sie ALLES versprechen! Die Idee an sich wäre ja zu begrüssen, wird aber an der traditionellen Obst und Weinbau Lobby kläglich scheitern! Und DIE hat in Südtirol das Sagen,was alternativen Anbau anbelangt und nicht ein Hanswurst aus der Politik….
      „Tra il dire ed il fare, c’e in mezzo il mare….“

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