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    Die Strompreis-Wahrheit

    Francesco Ravazzolo, Matteo Ballarin, Walter Lorenz, Fabrizio Durante

    Francesco Ravazzolo, Matteo Ballarin, Walter Lorenz, Fabrizio Durante

    Die Uni Bozen wird eine vergleichende Studie zur Entwicklung der Strompreise auf dem europäischen Markt erarbeiten.

    Eine vergleichende Studie zur Entwicklung der Strompreise auf dem europäischen Markt wird die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Freien Universität Bozen erarbeiten. Ein entsprechendes Abkommen hat die Fakultät heute mit dem im Stromverkauf tätigen Veroneser Unternehmen Europe Energy unterzeichnet. Federführend sind die Professoren Francesco Ravazzolo und Fabrizio Durante.

    Ein Modell zu entwickeln, mit dem sich die Entwicklung der Strompreise auf dem europäischen Markt bestmöglich vorhersagen lässt: Das ist das Ziel der Zusammenarbeit zwischen der Bozner Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und der Europe Energy Spa, einer von der Europe Energy Holding Srl kontrollierten Gesellschaft der Veroneser Unternehmer Matteo Ballarin und Eugenio Colla. Weil das Unternehmen im Stromhandel tätig ist und Strom europaweit ankauft, ist das Interesse an einem Businessmodell für den Kauf und Handel von ausländischem Strom natürlich von großem Interesse.

    Ein erstes gemeinsames Projekt zielt demnach auf eine Prognose der Strompreise ab, ein Modell also, mit dessen Hilfe der Strompreis zu verschiedenen Tageszeiten des Folgetags in verschiedenen europäischen Märkten quantifiziert werden kann. Diese Studie wird von Prof. Francesco Ravazzolo abgewickelt, der an der unibz Ökonometrie lehrt und sich während seiner Zeit an der norwegischen Nationalbank mit Produktions- und Verkaufsmodellen von Strom beschäftigt hat. Ein zweites Projekt befasst sich mit der Integration von Strompreisen verschiedener Länder und wird von Prof. Fabrizio Durante abgewickelt, der an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften Statistik lehrt.

    „Diese zwei Forschungsarbeiten bringen die Kompetenzen der Grundlagenforschung unserer Fakultät mit der Nachfrage nach Innovation lokaler Betriebe zusammen, die, um wettbewerbsfähiger zu werden, günstigen Strom benötigen“, erläutern Ravazzolo und Durante. Beide Projekte sind auf zwei Jahre ausgelegt. Durch die Zusammenarbeit mit einer der großen italienischen Firmen am Markt können die Professoren Durante und Ravazzolo zudem ihr Forschungsteam im Stromsektor und im Bereich der Big data ausbauen. Beide Projekte sind Teil der Forschung an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, speziell im Makrobereich der „Quantitativen Methode und ökonomischen Modelle“.

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    Kommentare (1)

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    • deinemudda

      Die Strompreisentwicklung kann ich auch voraussagen: immer schön nach oooben! Und in Italy sowieso fast am teuersten, nicht zuletzt wg der ganzen steuerlichen Aufschläge für die Kunden……

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