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    „Bedrohliche“ Kampagne

    „Bedrohliche“ Kampagne

    Ulli Mair will wissen, ob die neue Centaurus-Kampagne vom Land mitfinanziert wird – und kritisiert, dass Plakate in der Nähe von Schulen und Kindergärten hängen.

    Von Matthias Kofler

    Die schwul-lesbische Initiative Centaurus startet zum Coming-Out-Tag eine landesweite Plakatkampagne.“ An rund 100 Bushaltestellen werden ab heute Plakate mit der Botschaft „Voll mein Leben – Ganz gleich wen du liebst, lebe wie es dir gefällt.“ hängen. Zudem wird ab 20. Oktober in mehreren Kinos Südtirols ein Kinospot mit derselben Botschaft laufen.

    Der Coming Out Day wurde zum ersten Mal 1988 in den USA begangen und hat als Ziel, die Sichtbarkeit und damit das Selbstbewusstsein von LGBT-Menschen in der Gesellschaft zu stärken.

    Mit ihrer Kampagne will die Initiative Centaurus alle Schwulen, Lesben und Transgender Südtirols dazu ermutigen, ihr Leben in vollen Zügen zu genießen und keine Kompromisse in ihrer Lebensqualität einzugehen. „Offen leben heißt sichtbar sein und das eigene Leben so zu leben, wie es einem gefällt“, erklärte Centaurus-Präsident Andreas Unterkircher gegenüber der TAGESZEITUNG.

    Kritik an der Plakataktion kommt von der Freiheitlichen Ulli Mair. Die Abgeordnete will wissen, ob die Kampagne der Homosexuellen-Initiative Centaurus vom Land mitfinanziert wird – und kritisiert, dass die Plakate in der Nähe von Schulen und Kindergärten hängen. Etwa 100 Bushaltestellen sollen plakatiert werden. Dort werde vor allem die Zielgruppe der Kinder, Schüler und Jugendlichen mit den Plakaten konfrontiert. „Anscheinend scheint dies so gewollt zu sein und es steckt eine Strategie dahinter“, sagt Ulli Mair. Sie verweist in dem Zusammenhang auf Kinderbücher der Stadtbibliothek von Meran, in der ebenfalls „Genderpropaganda“ übermittelt worden sei.

    Die Freiheitliche unterstreicht: „Ich habe absolut nichts gegen Schwule. Im Gegenteil: In den Reihen der Freiheitlichen bin ich, was Homosexuelle betrifft, eine der Liberalsten. Diese Aktion wirft aber bestimmte Fragen auf.“

    In einer Anfrage an die Landesregierung will die Abgeordnete nun in Erfahrung bringen, inwieweit das Land die Plakataktion mitfinanziert hat. „Würde eine Plakataktion für die traditionelle Familie von der öffentlichen Hand auch gefördert? Wenn Nein, warum nicht?“, schreibt die Abgeordnete. Weiters will Ulli Mair wissen, warum die Plakataktion an sensiblen Orten wie Bushaltestellen durchgeführt werden, wo Kinder, Schüler und Jugendliche auf den Schulbus warten. „Warum werden stets Kinder, Schüler und Jugendliche allerorts mit der Homosexuellenpropaganda konfrontiert? Welche Strategie steckt dahinter? „Werden die Plakate auch in der Nähe von Schulen und Kindergärten ausgehängt? Wenn Ja, wo?“

    Centaurus jedenfalls solle sich von der Anfrage „nicht auf den Schlips getreten fühlen“, so die Freiheitliche.

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    Kommentare (24)

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    • andreas

      Der Slogan der Kampagne „Voll mein Leben“ klingt als hätte ein Deutschtürke ihn im Suff geschrieben und der Text „Ganz gleich, wen du liebst, lebe wie es dir gefällt“ ist inhaltlich falsch, da z.B. grad der Jenesiener, welcher seine Tiere recht lieb hatte, dafür verurteilt wurde.

      Und wenn auf einem Bild ein als Frau verkleideter Mann wie Conchita Wurst abgebildet ist, sollte dies wohl vermitteln, dass grobe Persönlichkeitsstörungen als normal angesehen werden sollten.
      Also begeistert wäre ich jetzt nicht gerade, wenn für diesen Schmarrn Steuergelder verwendet wurden.

    • dr.sheldoncooper

      andreas, wir haben schon vibratoren oder penisringe oder was auch inmer gekauft mit unseren steuergeldern.
      und wenn die ulli wüsste, dass jedes volksschulkind mit smartphone unbegrenzten zugang zu den hardcorigsten pornos hat, ist die aufregung über ein plakat,
      auf dem sich 2 menschen küssen, lächerlich.

    • rota

      Sind da zwei oder ist die Ulli auch Teil des Plakates?

    • watschi

      für den alltäglichen würgereiz ist dann allmorgentlich wohl gesorgt, sobald man an diesen plakaten vorbeikommt.

    • meintag

      Wenn ich das Plakat sehe fällt mir das Bild vom alte DDR Chef ein wie er den UDSSR Chef ableckt. Vor Jahrzehnten noch belächelt wird es nun Realität. Weit haben wir es gebracht.
      In meinen jungen Jahren wurde ich Opfer eines Mannes der zwar nach aussen verheiratet war aber sonst seinen Trieben nachging. Wenn ich heute daran denke: Abschaum der sich an der Jugend vergeht. Und sowas wird heute breiten Raum gegeben.

      • lothar_68

        Glauben Sie wirklich, Erich Honecker und Leonid Breschnew waren im Geheimen schwul und haben 1979 ausgerechnet vor Tausenden von Delegierten und Besuchern zum 30. Jahrestag der Gründung der DDR spontan ihre Liebe zueinander entdeckt?

        Oder glauben Sie, die beiden Burschen auf dem Centaurus-Plakat geben sich einen sozialistischen Bruderkuss?

        Was Ihnen als junger Mensch geschehen ist, ist die schreckliche Erfahrung, Opfer eines Verbrechens zu werden. Sie konnten nicht entscheiden, der Täter hat sie nicht gefragt.

        Die beiden Burschen auf dem Plakat können entscheiden, und sie entscheiden sich füreinander. Man hat sie gefragt, ob sie ihr Foto für die Kampagne zur Verfügung stellen würden, und sie haben Ja gesagt. Liebe, Vertrauen, Sich-füreinander-entscheiden-Können, Ja-oder-nein-sagen-Können sind das Gegeteil von dem, was sie erleben mussten.

        Ich wünsche Ihnen alles Gute!

        • meintag

          @Lothar 68
          Dass mit Bildern immer mehr Kopfkino transportiert werden kann zeigt auch hier seine Wirkung.
          Der Post erklärt sich von Selbst und lässt enfach die Zuneigung der politischen Grössen zu ihrer politischen Übereinstimmung zu. Aber genau solche Bilder sind in heutigen schwulen Beziehungen Ausdruck von Gemeinsamkeiten.
          Mich wundert übrigends dass die Kirche keine Aussage über die Plakataktion macht. Kann aber auch sein dass Diese noch das Buch über die vorhandene Schwulenszene im Vatikan nicht verdaut hat. Genau dort könnte Centaurus und Co ihre Aktionen starten da dort die Nachfrage zu den Statisten zu den Bildern enorm sein müsste.
          Bezüglich meiner Erfahrung und strafbaren Handlung nur soviel. Wie würde damals meine Anzeige ausgegangen sein? Alles unter den Tisch fallen lassen und mich abseits von Südtirol zur Therapie abschieben zu lassen da ich Minderjährig war. Damals hätte man im christliche Südtirol ,noch mehr als Heute, einem verheiratetem Mann mehr Glauben geschenkt als einem jungen Mann.
          Übrigends habe ich damals durch diesen Kontakt Andere solcher nach Aussen von der Gesellschaft geachteteten Familienväter kennengelernt welche im Dunkeln der Nächte ihrer Leidenschaft an Jungen nachgingen. Es gibt Einige davon die mich Heute aufgrund meines Wissens über ihr wirklichen Denken und Handelns in der Öffentlichkeit nicht mal mehr grüssen.

    • franz

      Ganz gleich wen du liebst, lebe wie es dir gefällt.“
      Auch wer seinen Hund oder eine Ziege liebt soll sie lieben schließlich sind Tiere auch nur Menschen! 🙂
      Wie Andreas schreibt, “grad der Jenesiener, welcher seine Tiere recht lieb hatte, dafür verurteilt wurde“ so ist es.
      Offen leben heißt sichtbar sein und das eigene Leben so zu leben wie es einem gefällt.
      Na ja ich finde jeder hat das Recht in seinen vier Wänden so zu leben und zu lieben wie er will, was jedoch nicht heißt, dass die so toleranten Brüder und Schwestern in der Öffentlichkeit anderen Mitbürgern mit ihren dummen Getue wie z. B ihren ekelerregenden Gay pride und solchen Plakaten- bzw. mit einer Kampagne wo möglich finanziert unterstützt mit Steuergeldern, auf die Nerven gehen sollen..
      Ich würde Schwulen und Lesben jedoch zu einer Therapie raten, damit sie sich in die heile Welt der heterosexuellen Beziehung einfuegen koennen, deren Happy End und Kroenung ja bekanntlich die Ehe mitsamt dem ihr entspriessenden Nachwuchs ist,

    • lothar_68

      Ich bin schon sehr überrascht davon, wie viele Leute hier Fantasien über Sex mit Tieren haben, die schon bei geringen äußeren Reizen unkontrolliert aufploppen. Wenn man schon über Therapie redet, dann wäre diese Form von Zwangsgedanken durchaus einige psychoanalytische Sitzungen wert.

      Ansonsten, was die ach so besorgte Ulli betrifft: Will sie, dass schwule Schüler nicht rauskommen dürfen und dann so verdruckt und verbogen durchs Leben laufen, wie all die Moralin-Indoktrinierten der früheren Generationen? Oder propagiert sie hier etwa die alte Mär von der „Verführung zur Homosexualität“, die sie flux aus der braunen Mottenkiste gezogen hat?

    • franz

      Ich finde zumindest Tiere und vor allem Kinder, sollten Leute mit solchen pathologischen Neigungen in ruhe lassen.
      Apropos Therapie,
      Der Psychotherapeut aus den USA Joseph Nicolausi, deren Therapien durchaus erfolgreich sein sollen.
      Seine Spezialitaet ist es, Leute mit homosexuellen Neigungen so zu therapieren, dass sie sich in die heile Welt der heterosexuellen Beziehung einfügen können, deren Happy End und Krönung ja bekanntlich die Ehe mitsamt dem ihr entsprießenden Nachwuchs ist.
      Nicolausi, meint, vorbei sind die Zeiten, in denen Homosexuellen nichts anderes uebrigblieb, als mit ihren pathologischen Neigungen zu leben oder dem Tip des Herrn Freud zu folgen, der meinte, Homosexuelle taeten am besten daran, ihre fehlgeleiteten Triebe zu sublimieren. Seine Vorschlaege dazu, wie diese Sublimierung von statten gehen koennte, waren ja durchaus konstruktiv. Der maennliche Homosexuelle – so meinte er – koennte sich zum Beispiel als Herrenschneider betaetigen und bei dieser Taetigkeit seine Triebe auf eine der Gesellschaft nuetzliche Weise befriedigen.

      • mannik

        Wenn Sie schon fast 1:1 abschreiben, dann geben Sie wenigstens die Quelle an:
        http://www.trend.infopartisan.net/trd1298/t381298.html
        Und dann aber auch den Rest des Artikels, nicht nur jene Aspekte, die in ihr Weltbild passen;)

        • lothar_68

          mannik: „Und dann aber auch den Rest des Artikels, nicht nur jene Aspekte, die in ihr Weltbild passen;)“

          Ja, z.B. das Zitat am Ende des Beitrags:

          „Nicht der oder die Homosexuelle ist pervers, sondern die Gesellschaft, in der er oder sie lebt.“

          • franz

            Aus der Sicht Homosexueller ist der Satz von Rosa von Praiheim natürlich richtig..
            “Ich schließe meine Überlegungen mit einem Zitat von Rosa von Praunheim: „Nicht der oder die Homosexuelle ist pervers, sondern die Gesellschaft, in der er oder sie lebt.“ (……..)
            Ich bin doch der Meinung dass Nikolausi recht hat wenn er meint „Homosexuelle sind unglücklich.“ Schließlich ist ihr Kinderwunsch ja groß.
            Nachdem ihre sexuellen Aktivitäten, aber hinsichtlich Fortpflanzung folgenlos bleiben und sie so gesehen keinen Beitrag zum Fortbestand der Menschheit leisten, können sie auch nicht mit Mann-Frau Partnerschaften gleichgestellt werden.
            Deshalb hat Nicolausi doch recht wenn er meint : Leute mit homosexuellen Neigungen sollten sich therapieren lassen, damit sie sich in die heile Welt der heterosexuellen Beziehung einfügen können, deren Happy End und Krönung ja bekanntlich die Ehe mitsamt dem ihr entsprießenden Nachwuchs ist
            “. Das menschliche Leben und der menschliche Geist bieten eben u.U. eine Vielzahl von mehr oder weniger guten Gründe, unglücklich zu sein.“ das stimmt.natürlich.
            Niemand behauptet, dass Sex nur der Fortpflanzung dient, gerammelt wird auch weil es die Natur verlangt.

            • lothar_68

              Zitat franz: „Ich bin doch der Meinung dass Nikolausi recht hat wenn er meint ‚Homosexuelle sind unglücklich.'“

              Ach, was für wunderbare Projektionsflächen sind doch die Homosexuellen für alles und jedes, was dieser Gesellschaft an Unausgegorenem und Verdrucktem in den Köpfen herumspukt!

              Und solange Sie nicht begreifen, dass zwischen Ihrem „Meinen über…“ und dem tatsächlichen, realen Leben zweier Menschen ein essentieller und existenzieller Unterschied besteht, werden Sie den Satz von Praunheim nicht verstehen können.

              Seit Jahrtausenden werden Homosexuelle verfolgt, gefoltert, verstümmelt, verbrannt, gehängt, von Haushäusern gestürzt, sind „Gegenstand“ medizinischer Experimente, werden ausgegrenzt, beleidigt, bespukt, verachtet. Und warum? Weil andere etwas „über sie meinen“.

              Seit sich die Wissenschaft des 20. Jahrhunderts des Phänomens angenommen hat und unser Wissen über Homosexualität nach und nach korrigiert hat, wurden auch diese Meinungen kontinuierlich den neuen Erkenntnissen angepasst:
              „Das Leben dieser Menschen muss vernichtet werden, weil Gott es so will.“
              … wurde zu …
              „Das Leben dieser Menschen muss vernichtet werden, weil es unwertes Leben ist“
              … wurde zu …
              „Diese Menschen müssen therapiert werden, weil sie krank sind.“
              … wurde zu …
              „Wenn Homosexualität natürlich und keine Krankheit ist, dann sind Homosexuelle zumindest aufgrund ihrer Natur zutiefst unglückliche Menschen. Man sollte ihnen helfen.“

              Diese historische Parade von „Meinungen über…“ sind Ausdruck jener Perversion der Gesellschaft, in der nicht nur Homosexuelle, sondern wir alle Leben. Und so meinen auch Männer über Frauen und Frauen über Männer, meinen wir über Menschen anderer Herkunft und Kultur, über Menschen anderen Glaubens. Und dieses Meinen *über* ist in nicht selten Ausdruck eines *Über*legenheitsdenkens: „Wir sind produktiv und erfolgreich, weil wir dem Abendland angehören.“ „Wir sind von Gott erwählt, weil wir Christen / Muslime / … sind.“ „Wir sind zu einem glücklichen und erfüllten Leben bestimmt, weil wir heterosexuell sind.“ etc. pp.

              franz, wenn Sie wirklich wissen (und nicht nur meinen) wollen, wie es Homosexuellen mit ihrer Homosexualität geht, dann sprechen Sie doch einfach mal *mit* ihnen. Fragen Sie sie einfach mal, wie es ihnen geht.

    • franz

      @mannik
      Immerhin hast Du dazu gelernt und bist sogar imstande einen Link zu posten.
      Hätte ich Dir gar nicht zugetraut. 🙂
      Große Leistung von einen Bahnhofsklatscher der anstatt die Mainstream-Medien zu verfolgen, am Bahnhof steht um zu klatschen, wenn ein paar Flüchtlinge ankommen und um all jene die nicht dort stehen um zu klatschen in die rechte Ecke zu stellen und sie als Rassisten rechte Nazi Hetzer sowie als Leute mit typischer Masche rechter Agitatoren zu beschimpfen.
      http://www.tageszeitung.it/2016/05/21/zorniger-platter/#comment-326281
      mannik
      22. Mai 2016 um 09:42
      Franz, der einzige, der im Forum beleidigt und droht sind Sie. Die Reduzierung der Diskussion auf persönliche Angriffe ist eine Typische Masche rechter Agitatoren. Jetzt müssen Sie nur noch über die Lügenpresse schimpfen ?

      • mannik

        Ja stellen Sie sich vor! Zum Unterschied zu anderen Zeitgenossen lerne ich dazu….
        Der Rest Ihres Posts passt natürlich wieder wie die berühmte Faust aufs Auge, aber ist ja egal, Hauptsache Sie sind glücklich, dass Sie wieder beweisen konnten, dass Sie wissen wo die Tasten Strg, C und V sind.

    • franz

      Aus der Sicht Homosexueller ist der Satz von Rosa von Praiheim natürlich richtig..
      “Ich schließe meine Überlegungen mit einem Zitat von Rosa von Praunheim: „Nicht der oder die Homosexuelle ist pervers, sondern die Gesellschaft, in der er oder sie lebt.“ (……..)
      Ich bin doch der Meinung dass Nikolausi recht hat wenn er meint „Homosexuelle sind unglücklich.“ Schließlich ist ihr Kinderwunsch ja groß.
      Nachdem ihre sexuellen Aktivitäten, aber hinsichtlich Fortpflanzung folgenlos bleiben und sie so gesehen keinen Beitrag zum Fortbestand der Menschheit leisten, können sie auch nicht mit Mann-Frau Partnerschaften gleichgestellt werden.
      Deshalb hat Nicolausi doch recht wenn er meint : Leute mit homosexuellen Neigungen sollten sich therapieren lassen, damit sie sich in die heile Welt der heterosexuellen Beziehung einfügen können, deren Happy End und Krönung ja bekanntlich die Ehe mitsamt dem ihr entsprießenden Nachwuchs ist
      “. Das menschliche Leben und der menschliche Geist bieten eben u.U. eine Vielzahl von mehr oder weniger guten Gründe, unglücklich zu sein.“ das stimmt.natürlich.
      Niemand behauptet, dass Sex nur der Fortpflanzung dient, gerammelt wird auch weil es die Natur verlangt.
      Sogar im Tierreich gibt es Homosexuelle Rammler ( Rammler – männliche Hasen ) geile Affen,Schweine und andere Tiere.

    • franz

      lothar_68
      Wenn Sie mich schon zitieren, dann bitte den ganzen Satz.
      “Ich bin doch der Meinung, dass Nikolausi recht hat wenn er meint „Homosexuelle sind unglücklich.“ Schließlich ist ihr Kinderwunsch ja groß“.(……)
      Da Ihre sexuellen Aktivitäten hinsichtlich Fortpflanzung folgenlos bleiben ist anzunehmen , dass solche Menschen unglücklich sind unglücklich.
      Deswegen die “Empfehlung einer Therapie von Nicolausi “ ( nicht sie müssen therapiert werden ). Seine Spezialität ist es, Leute mit homosexuellen Neigungen so zu therapieren, dass sie sich in die heile Welt der heterosexuellen Beziehung einfügen können, deren Happy End und Krönung ja bekanntlich die Ehe mitsamt dem ihr entsprießenden Nachwuchs ist.
      Wie gesagt von mir raus können Homosexuelle machen was sie wollen, wenn sie nicht ihre Mitbürger mit ekelerregenden Gay pride bzw. Plakaten belästigen.
      Besonders Kinder sollten nicht mit solchen Themen belästigt werden. gerade Jugendlichen muss ein besonderer Schutz gemäß Verfassung garantiert werden.
      “Rechtliche Grenzen zur Meinungsfreiheit – Beschränkungen der Meinungsfreiheit dürfen in den meisten Demokratien keine abweichende Meinung unterbinden, sondern nur zum Staatsschutz oder zum Schutz anderer wichtiger Interessen wie dem Jugendschutz eingesetzt werden“ ( …….)
      Dass Homosexuelle verfolgt werden wie im Islam mit der Scharia,ist natürlich schrecklich und ungerecht.
      Im Abendland haben Homosexueller ja eh in den meisten Staaten völligen Schutz und beinahe alle Rechte mit einigen Ausnahmen,wie die Gleichstellung mit einer Mann Frau “EHE“
      Wie auch in Italien mit den Cirinna Gesetz.
      Mit diesen Gesetz bekommen Homosexuelle sogar das Recht auf einer Hinterbliebenen Rente, ein Recht was defacto zusammenlebende Mann-Frau Paare nicht haben, was einer Diskriminierung dieser Partnerschaften gleichkommt.
      Das Zitat von Rosa von Praunheim: „Nicht der oder die Homosexuelle ist pervers, sondern die Gesellschaft, in der er oder sie lebt.“ (……..)
      Das mag aus der Sicht eines Homosexuellen vielleicht zutreffen ist meiner Meinung nach, aber ein Schwachsinn.

      • lothar_68

        Zitat franz: „Das Zitat von Rosa von Praunheim … mag aus der Sicht eines Homosexuellen vielleicht zutreffen ist meiner Meinung nach, aber ein Schwachsinn.“

        Tja, da Sie’s nicht verstanden haben, ist es natürlich bequem zu sagen, es sei Schwachsinn – bequemer, als sich damit zu beschäftigen, was es eigentlich beudeutet. Sie können auch sagen, sie finden „E=mc²“ Schwachsinn, das sagt allerdings nur etwas über Sie und nichts über den Satz.
        Ein Tipp: der Satz Rosa von Praunheims ist *nicht* aus Sicht der Homosexuellen gesagt worden.

        „Dass Homosexuelle verfolgt werden wie im Islam mit der Scharia,ist natürlich schrecklich und ungerecht. Im Abendland haben Homosexueller ja eh in den meisten Staaten völligen Schutz und beinahe alle Rechte mit einigen Ausnahmen …“

        Aber das war nicht immer so. Gegenüber den Hundertausenden von Opfern der sog. „Sodomitenverfolgung“ in den christlichen westlichen Länder zwischen dem 12. und 19. Jahrhundert sind die Urteile gegen Lesben und Schwule im islamischen Raum geradezu seltene Ereignisse (was das Leiden der Opfer jedoch natürlich nicht schmälert). Außerdem kam der Homohass im erst 18. und 19. Jahrhundert mit der Kolonialisierung in den arabischen, persischen und indischen Raum.

        • franz

          “der Satz Rosa von Praunheims ist *nicht* aus Sicht eines Homosexuellen gesagt worden.“ (…..)
          Zitat Rosa von Praunheim (……) “ Manche bezeichnen mich als den beliebtesten und manche als den unbeliebtesten schwulen Filmregisseur Deutschlands. “

          • lothar_68

            Ich sag ja: Sie verstehen es einfach nicht, franz!

            Sie glauben, dass jeder Satz, den ein schwuler Regisseur in einem Film sagen lässt, aus der Perspektive von Homosexuellen gesagt ist. Denn Schwule, so glauben Sie, lieben nicht nur schwul, sie arbeiten, essen, schlafen und denken natürlich schwul. Mit dieser Ihrer Auffassung demonstrieren Sie genau jene Perversion der Gesellschaft, von der hier die Rede ist.

            Rosa von Praunheim konnte sich Anfang der 1970er Jahre verbunden fühlen mit vielen Heterosexuellen, die diese Perversion ebenso erkennen und benennen. Und er kann es heute ebenso. Diese Einsicht hat mit irgendwelchen individuellen Merkmalen der Person nichts zu tun.

            Schubladendenken und Überlegenheitswahn sind reine Perversion. Sie sind widernatürlich. Nirgends in der Natur gibt es Diskriminierung = Abwertung oder Ausgrenzung eines Individuums derselben Gattung aufgrund bestimmter individueller Merkmale.

    • franz

      lothar_68
      Abgesehen davon, dass die Formel E=mc²“ Einstein Relativitätstheorie erst kürzlich von Wissenschaftlern bestätig wurde, hat diese Formel mit den Zitat Praunheim nichts am Hut.( La matematica non è un’opinione )
      Wenn der Satz “Ich schliesse meine Ueberlegungen mit einem Zitat von Rosa von Praunheim: „Nicht der oder die Homosexuelle ist pervers, sondern die Gesellschaft, in der er oder sie lebt.“
      Aus der Sicht einer Lesbe wenn nicht eines Schwulen.
      Was die Verfolgung Homosexueller betrifft, da betrifft ausschließlich Staaten in den die Scharia herrscht.
      Was wir damit zu tun ?
      Im Gegensatz zum Islam hat das Christentum eben dazu gelernt.
      Homosexuell dürfen jetzt sogar heiraten ( legge Cirinna ) Kinder adoptieren und eine Hinterbliebenenrente bekommen. Was de facto Mann Frau Paaren nicht gewährt wird, was einer Diskriminierung gleich kommt.
      Wenn homosexuelle Partnerschaften nicht mit Mann-Frau-Partnerschaften gleichgestellt werden können, hat das einen bestimmten Grund.
      Das ist sozusagen ein Naturgesetz zum Unterschied von Mann Frau-Partnerschaften sind die sexuellen Aktivitäten von Homosexuellen hinsichtlich Fortpflanzung folgenlos.
      Daher die Empfehlung einer Therapie zu empfehlen wäre z. B Der Psychotherapeut aus den USA Joseph Nicolausi, deren Therapien durchaus erfolgreich sein sollen.
      Seine Spezialität ist es, Leute mit homosexuellen Neigungen so zu therapieren, dass sie sich in die heile Welt der heterosexuellen Beziehung einfügen können, deren Happy End und Krönung ja bekanntlich die Ehe mitsamt dem ihr entsprießenden Nachwuchs ist.
      Nicht erlaubt ist die sogenannte Leimutterschaft ( was einen Menschenhandel gleichkommt ) was übrigens erst kürzlich vom ( EGMR ) Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte
      abgelehnt wurden.

      • lothar_68

        Richtig (aber Sie haben meinen Punkt nicht verstanden): Praunheims Satz und Einsteins Formel haben – selbstverständlich – nichts inhaltlich miteinander zu tun. Mein Punkt war, dass es unerheblich ist, ob Sie, franz, einen oder beide Sätze als Schwachsinn oder als Wahrheit bezeichnen. Denn Sie wissen nur irgendwas *über* diese Sätze, was Sie irgendwo im Internet aufgespießt haben und dann hier – mit Ihrer unvergleichlichen Beherrschung der Copy-and-Paste-Funktion – abladen.

        Falsch: Der Satz von von Praunheim sei aus Sicht der Homosexuellen formuliert. Ist er nicht. Er wurde von einem schwulen Autor verfasst, ist aber aus einer gesamtgesellschaftlichen Sicht formuliert. So schwer ist das doch nicht zu verstehen.

        Falsch: Verfolgung von Homosexuellen fände heute nur noch in islamisch geprägten Ländern statt.
        Richtig ist, dass Homosexuelle in islamischen Gesellschaften (Naher und Mittlerer Osten), christlichen Gesellschaften (Osteuropa, Zentralafrika), hinduistischen Gesellschaften (Indien) etc. pp. verfolgt werden. Im Westen hat die liberale Demokratie die Entkriminalisierung und Gleichstellung befördert – gegen den Widerstand der christlichen Kirchen. „Gelernt“ haben die christlichen Kirchen immer erst, wenn sie mit ihrer Position nur noch auf verlorenem Posten standen.

        Falsch: homosexuelle Partnerschaften könnten nicht mit Mann-Frau-Partnerschaften gleichgestellt werden.
        Richtig: Natürliche können sie das. Folgende Länder haben die Ehe bereits geöffnet: Belgien, Dänemark, Frankreich, Irland, Island, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Portugal, Schweden, Spanien, Vereinigtes Königreich, Kanada, Vereinigte Staaten, Mexiko, Argentinien, Brasilien, Kolumbien, Uruguay, Südafrika, Neuseeland.

        Falsch: Homosexuellen sei zu einer Konversionstherapie zu raten.
        Richtig: Konversionstherapien werden von allen unabhängigen medizinischen und psychologischen Berufsverbänden und der allergrößten Mehrheit der westlichen Welt abgelehnt. Sie sind wirkungslos und gelten als schädlich für die Gesundheit der Menschen, die sich solchen Therapien unterziehen.

        Recherchieren Sie gefälligst die Themen umfassend, bevor Sie hier Ihre Lügen auskippen! Das ist das Mindeste, was man in einer ernsthaften Diskussion erwarten kann.

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