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    Attacke aus Brüssel

    Attacke aus Brüssel

    Die Grünen kritisieren die „Alemagna–Attacke“ im Verkehrsausschuss des EU-Parlaments: Der Wiederauferstehung eines Phantoms gelte es frühzeitig vorzubeugen.

    Der EU-Verkehrsausschuss hat am Montag mit den Stimmen der Europäischen Volkspartei und der Sozialdemokraten einen Antrag verabschiedet, mit dem die Alemagna neu belebt werden soll.

    Der von Forza-Italia Abgeordneten betriebene Vorstoß hat zwar wenig Aussicht auf Erfolg und verstößt entschieden gegen das in der Alpenkonvention fest gelegte Verbot neuer alpenquerender Verkehrsachsen.

    „Derartigen Anläufen ist im Interesse des sensiblen Alpenraums, vor allem des bereits hoch belasteten Pustertals und Osttirols in aller Entschiedenheit zu begegnen“, so die Grünen Hans Heiss, Brigitte Foppa und Riccardo Dello Sbarba in einer Aussendung.

    Die Abgeordneten fordern:

    „Hierzu sollte sich Österreichs Umweltminister Rupprechter, der demnächst den Vorsitz der Alpenkonvention übernimmt, ebenso klar äußern wie Landeshauptmann Kompatscher, der heute in Brüssel weilt. Das Gespenst Alemagna darf auf keinen Fall ins Leben zurückkehren.“

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    Kommentare (3)

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    • neuesvp

      Die Grünen möchten gerne Angst im Pustertal verbreiten, damit man die ein oder andere Stimme ergattert. lol

    • george

      @neuesvp
      Was hat das mit Angst zu tun. Jeder und jede kann Stellung dazu beziehen und eine politische Partei ist sogar dazu verpflichtet. Die Alpenkonvention, die ich auch mit ausgearbeitet habe und die alle Angrenzerstaaten inzwischen ratifiziert haben, lässt keine weitere Alpen querende Autobahn mehr zu. Dazu haben sich alle bekannt und daran ist auch nicht zu rütteln, solange nicht endlich ein voll funktionierendes Schienenverkehrsnetz in Gang gebracht wird.

    • roland.g

      Ich bin dafür, dass die Alemagna Autobahn gebaut wird. Ich bin der Meinung, dass die derzeitige Situation (Umweg über Verona > Brenner) viel umweltschädlicher ist, als es die Alemagna wäre.

      Natürlich wäre es für die Bewohner einiger Dörfer im Pustertal von Nachteil, aber dafür würde das Unterland, Eisacktal und Wipptal enorm entlastet.

      Andere Dörfer im Pustertal würden aufgrund der besseren Erreichbarkeit auch stark davon profitieren.

      Ich denke, im Großen und Ganzen würden die Vorteile bei Weitem überwiegen.

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