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    FCS verliert in Modena

    Der FC Südtirol musste am Samstag in Modena eine bittere Niederlage hinnehmen. Die Hausherren gewannen mit einem Treffer in der Nachspielzeit.

    Unverdiente Niederlage für den FC Südtirol in Modena.

    Das Spiel war über 90 Minuten lang sehr ausgeglichen, mit dem FCS der durch Chancen von Bassoli und Sparacello zweimal dem Führungstreffer sehr nahe kam. Am Ende war es aber die Heimmannschaft, welche mithilfe des Kopfballtreffers von Cossentino in der 91. Minute das Spiel für sich entschied.

    Trainer Viali konnte wie in den letzten Spielen nicht auf den Langzeitverletzten Lomolino setzen. Tulli welcher nicht in bester Spielform ist, nahm hingegen auf der Ersatzbank Platz.
    Zum ersten Mal in dieser Saison lief der FCS mit dem 4:4:2 Spielsystem auf, Furlan und Fink waren im zentralen Mittelfeld tätig, Cia auf der linken Flügelposition und Sparacello-Gliozzi im Angriff.

    Der Spielverlauf.
    Modena begann das Spiel im Angriff und hatte in der dritten Minute eine erste Chance. Querpass von Tulissi auf Diakite, welcher aber nicht an den Ball kommen konnte.
    Aggressive Anfangsphase von den Hausherren welche den Spielverlauf unter Kontrolle hatten, der FCS versuchte aber immer wieder zurückzustoßen.
    Langsames Spiel in Modena, ohne große Torchancen auf beiden Seiten.

    In der 16. Minute versuchte es Sparacello aus 25 Metern, mit dem Ball der allerdings beachtlich am Tor von Manfredini vorbeiging.
    Modena antwortete sogleich mit einer Aktion auf der linken Seite von Diakite, der es in den Strafraum der Südtiroler schaffte und von dort einen Ball auf Giorico spielte. Sein Schuss von der Strafraumgrenze wurde aber nicht gefährlich für Marcone.

    Riesen-Torchance für die Weißroten in der 20. Minute. Cia spielte einen langen Ball quer übers Feld auf Bassoli, der alleine vor dem gegnerischen Tor stand. Sein Köpfler aus kurzer Distanz ging allerdings zum Leidwesen der Gäste weit am Tor vorbei.
    In den darauffolgenden Minuten wurde das Spiel wieder sehr ausgeglichen, mit beiden Mannschaften welche kompakt verteidigten.

    In der 32. Minute war der FCS wieder im Angriff zu sehen. Tait konnte einen Ball zurückerobern und gleich auf Furlan weiterspielen, der den Ball wiederum auf Gliozzi spielte. Sein starker Schuss aus zentraler Position ging allerdings weit übers Tor.

    Weitere tolle Aktion der Weißroten in der 38. Minute. Fink konnte einen Ball gut auf Cia spielen, der von einem gegnerischen Verteidiger umgesäbelt wurde. Der Ball gelangte weiter zu Furlan dessen strammer Schuss aus 30 Metern Entfernung aber nicht gefährlich für Manfredini wurde.

    Letzte Torchance in der ersten Hälfte für die Weißroten mit Furlan der auf rechts zu Ciurria öffnete. Der FCS Spieler setzte einen interessanten Ball in den freien Raum auf Gliozzi ab, dessen Schuss aber sehr langsam war und dem Keeper der Hausherren praktisch in die Arme ging.

    Nach zwei Minuten Nachspielzeit ging die erste Hälfte mit dem 0:0 zu Ende.

    Die zweite Halbzeit begann ohne Auswechslungen auf beiden Seiten, und durchlief eine ausgeglichene Anfangsphase.
    Das Spielgeschehen fand in dieser zweiten Hälfte vor Allem im Mittelfeld statt, nach über 20 Minuten gab es noch keine einzige Torchance.

    Erste gefährliche Aktion der Weißroten in der 27. Minute, mit Sparacello der zentral bis in den Strafraum der Hausherren durchbrechen konnte. Er scheiterte mit seinem strammen Schuss aber an Manfredini, welcher mithilfe einer Glanzparade abwehren konnte. Der Ball kam weiter zu Furlan, welcher es nicht schaffte einen Schuss aufs Tor abzugeben.

    Die Südtiroler blieben weiter sehr gefährlich. In der 36. Minute war es Cia, der eine Flanke von Giozzi gut kontrollieren konnte und einen extrem präzisen Schuss aufs Tor abgab. Tormann Manfredini konnte nur noch zuschauen wie der Ball Millimeter übers Tor vorbeiging.
    In der 39. Minute brachte Trainer Viali mit Packer einen weiteren Offensivakteur aufs Feld. Der Brasilianer wurde sogleich mit einem Freistoss gefährlich. Manfredini konnte den Ball aber mithilfe einer guten Parade in Ecke befördern.

    In der 91. Minute gab es das unerwartete 1:0 für die Hausherren. Eckball von Giorico der den Ball direkt auf den Kopf von Cossentino spielte. Sein Köpfler ging unhaltbar für Marcone ins Tor der Gäste.
    Nach vier Minuten Nachspielzeit ging das Spiel mit dem 1:0 für Modena zu Ende.

    MODENA – FC SÜDTIROL 1:0 (0:0)
    Modena (4-4-2): Manfredini; Accardi, Cossentino, Marino (34. Aldrovandi), Minarini; Tulissi, Laner, Giorico, Schiavi (83. Loi); Diakite (52. Bajner), Ravasi
    Ersatzspieler: Costantino, Olivera, Zucchini, Calapai, Basso, Popescu, Serroukh, Hardy, Chiossi
    Trainer: Simone Pavan
    FC Südtirol (4-4-2): Marcone; Tait, Di Nunzio, Bassoli, Sarzi; Ciurria (84. Packer), Furlan (92. Tulli), Fink, Cia; Sparacello (73. Spagnoli), Gliozzi
    Ersatzspieler: Fortunato, Baldan, Brugger, Obodo, Vasco, Torregrossa,
    Trainer: William Viali
    Schiedsrichter: Andrea Tursi aus Valdarno (Bruni-Lillo)
    Tore: 91. Cossentino (1:0)
    Gelbe Karten: Tait (FCS), Cossentino (M), Di Nunzio (FCS)
    Rote Karte: 62. Zucchini von der Ersatzbank (M)
    Anmerkungen: Der Sportdirektor von Modena wurde in der 39. Minute der zweiten Halbzeit des Spielfeldes verwiesen.

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    Kommentare (1)

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    • prof

      Eine Niederlage in der Nachspielzeit ist immer bitter,aber ein Unendschieden wäre auch nur ein Tropfen Wasser auf den heißen Stein(sprich Tabelle) gewesen.
      Jetzt zählt in den nächsten 2 Spielen nur ein Sieg,aber am nächsten Samstag in San Benedetto del Tronto( ex Mannschaft von Michael Cia) hängen die Trauben sehr hoch .
      Ich wage zu behaupten, wenn der FCS nach den Heim- Spiel gegen Pordenone
      noch in der Play-Out Zone steht,so wird wohl der Trainer die Koffer packen müssen.
      Warum schreibt die TZ nie,daß der FCS momentan ausschließlich den Sportlichen Leiter Piazzi ausgeliefert ist. Warum?,weil nur er die notwendigen Verbindungen zu Trainer und Spielervermittler hat und anscheinend etwas von Fussball versteht und so die Verantwortlichen des FCS ihm blind!! Vertrauen müssen.
      Warum sage ich das? weil mir erst vor wenigen Tagen ein langjähriger ex FCS Spieler in einem Gespräch dies anvertraut hat, er muss es wohl wissen.

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