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    Kein Geld

    Rentier_9069(by Tschurtschenthaler Christian)Der Südtiroler Tierfreundeverein stellt aus Geldmangel seine Haupttätigkeit ein. Die Hintergründe.

    Die neue Vorgangsweise des Landes bei der Beitragsvergabe hat für Tierschutzvereine gravierende Folgen.

    Der Landesbeitrag 2016 von 56.673 Euro, der dem Südtiroler Tierfreundeverein heuer zugestanden worden ist, deckt 57% der Kosten für die Versorgung der Tiere. Dabei geht es um Kosten für Kastration, Notfälle, Behandlungen, Medikamente, Futter für Katzenkolonien, Streu und Geräte.

    Dies bedeutet, dass der Verein 42.677 Euro zulegen muss, damit die vom Land anerkannten Kosten von insgesamt 99.350 Euro für die Versorgung der Tiere bezahlt werden können.

    Voraussetzung also, dass der Landesbeitrag von 56.673 Euro dem Südtiroler Tierfreundeverein ausbezahlt wird, ist demgemäß die Vorlage der bezahlten Rechnungen in Höhe von 99.350 Euro. Der Verein ist nicht imstande die gesamten 42.677 Euro locker zu machen mit der Folge, dass daher der Landesbeitrag vonseiten des Landes reduziert wird.

    Diese Vorgangsweise seitens des Landes ist neu. Die Abrechnung und Beitragsauszahlung ist in den vergangenen Jahren in anderer Weise, und für die Vereine günstiger, erfolgt.

    Ab sofort wird daher die Tätigkeit der Katzenkastration, der Übernahme der Tierarztkosten für Notfallbehandlungen und die Futterbeschaffung für Katzenkolonien eingestellt, teilt der Südtiroler Tierfreundeverein in einer Aussending mit.

    Der Tierschutzverein Überetsch-Unterland habe diese Tätigkeiten aus demselben Grund ebenfalls

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    Kommentare (5)

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    • franzbach

      Ich schlage vor, generell eine landesweite Hundesteuer von mindestens 150€ jährlich einzuführen. Mit den Einnahmen sollen dann die Tierheime und Tierschutzvereine (ausgenommen LAV, die haben ihre Inkompetenz im Fall Chiku bewiesen) sowie die Hundetoiletten in allen Gemeinden finanziert werden. Eine Steuerbefreiung für Lawinenhunde und der gleichen soll auch vorgesehen werden.

    • goggile

      na du oberschlauer vielleicht fuehren wir noch eine kindersteuer ein? hundebesitzer sollten steuern zahlen damit katzen kastriert werden?
      jedenfalls soll sich das Land schàmen! hoffentlich sind bald die wahlen damit die svp nicht mehr alleinig regieren kann.
      holts noch mehr fluechtlinge gegen den willen der bevòlkerung.. sie stehen mitlerweilen in jedem eck suedtiorls an jedem einkaufseingang……… die kosten zahlt der Steuerzahler.
      geburtenstation schliessn tierfreundezuschutz ellimminieren.. ja da kònnt ihr nicht mehr lange auf eure schàfchen bauen liebe svp. Gott sei dank!

      • franzbach

        @goggile:
        Hunde mit Kindern gleichzustellen ist so was von idiotisch, hast du nur einen aufgeweichten Semmel zwischen den Ohren? Hundehaltung ist heutzutage (zumindest im Stadtgebiet) zum größten Teil eine reine Modeerscheinung. Was der eine hat muss der andere erst recht haben.

        Zum zweiten Teil in deinem Kommentar, da kann ich dir nur beipflichten, also doch kein aufgeweichter Semmel 😉

    • richard

      Traurig wie ein so reiches Land mit dem Tierschutz umgeht. Aber was will man eigentlich, wenn Tierschutz der Abteilung für Landwirtschaft untersteht, da gelten Tiere nur was, wenn sie Profit erbringen. Keinen Cent für solche Politiker und solche Menschen.

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