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    Verurteilter Schläger

    Die Schlägerei auf den Bozner Talferwiesen hat eine Vorgeschichte: Eine Messer-Attacke am Bahnhof tags zuvor. Ein Beteiligter hat einen gerichtlichen Vergleich geschlossen.

    (tom) Faisal Hotak war bemüht, sein Gesicht zu verdecken. Der Mann wurde am gestrigen Montag um 13.00 Uhr zur Schnellverhandlung am Bozner Landesgericht geführt. Faisal, der aus Afghanistan stammt, war am Samstag infolge der Massenschlägerei auf den Talferwiesen verhaftet worden. Die Vorwürfe: Schlägerei und das Tragen von Waffen.

    Der Beschuldigte schloss vor Richter Stefan Tappeiner einen Vergleich über ein Jahr und sechs Monate Haft ohne Bewährung. Bis die Strafe nicht in Rechtskraft erwachsen ist (zu einem gerichtlichen Vergleich kann auch ein Rekurs bei der Kassation eingebracht werden), ist Faisal Hotak auf freiem Fuß. Er ist laut Polizei einer der drei Verantwortlichen für einen Einbruch in die Money-Transfer-Filiale in der Bozner Garibaldistraße vom November vergangenen Jahres. Auch dazu gibt es keine rechtskräftige Haftstrafe.

    Die Massenschlägerei am Samstagnachmittag auf den Talferwiesen kam offenbar nicht zufällig zustande. Es handelte sich um eine Abrechnung zwischen zwei Banden, bestehend aus Nordafrikanern bzw. Afghanen. Der konkrete Anlass: Eine Messer-Attacke, die sich am Freitagabend in der Nähe des Bozner Zugbahnhofs zutrug. Dabei wurde ein Afghane verletzt. Die Polizei war zunächst nicht darüber informiert, inzwischen ist die Vorgeschichte zur Massenschlägerei auch aktenkundig.

    Insgesamt wurde nach der Schlägerei neun Personen identifiziert, acht davon auf freiem Fuß angezeigt und einer verhaftet – Faisal Hotak.

    DAS HABEN WIR BISLANG BERICHTET:

    Die Massenschlägerei auf den Talferwiesen in Bozen: Sehen Sie selbst, was am Samstag passiert ist. DAS VIDEO.

    Es sind regelrechte Wildwest-Szenen, die auf dem VIDEO zu sehen sind: Im Bereich des Basketballplatzes auf den Talferwiesen in Bozen gehen mehrere Nicht-EU-Bürger aufeinander los.

    Es folgt eine Verfolgungsjagd, wobei einige der Beteiligten Baseballschläger und Stöcke mitführen. Passanten flüchten beängstigt.

    Wie TAGESZEITUNG Online berichtet hat, wurden bei der Schlägerei vom vergangenen Samstag neun Personen angezeigt.

    Der wegen eines Überfalls auf die Money-Transfer-Filiale in der Marconistraße vorbestrafte Faisal Hotak wurde wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt festgenommen.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (5)

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    • franz

      Er ist laut Polizei einer der drei Verantwortlichen für einen Einbruch in die Money-Transfer- vorbestraft . liefert sich eine Schlägerei mit der Polizei und
      Richter Stefan Tappeiner verurteilt den Täter in einen Vergleich über ein Jahr und sechs Monate Haft ohne Bewährung. Bis die Strafe nicht in Rechtskraft erwachsen ist (zu einem gerichtlichen Vergleich kann auch ein Rekurs bei der Kassation eingebracht werden), ist Faisal Hotak auf freiem Fuß ? genauso wie der 22 Jährige Afghane in Brixen. dessen Fall von der Kommission überprüft wird . (Alles junge kräftige gewaltbereite Männer die anstatt in ihrer Heimat ihre Familien und ihr Vaterland zu verteidigen und dabei ihren Frust abbauen könnten lieber bei uns Krieg spielen.
      Wenn diese Primaten und Vaterlandsverräter unbedingt Krieg führen wollen, dann sollen sie das in ihrer Heimat gegen Taliban, Boko Haram oder gegen den IS
      Dank DL Depenalizzazione der Regierung Renzi.
      Strafartikel wie Wiederstand gegen die Staatsgewalt art.337 c. p sowie art. 336 c. p wurden durch diesen Dekret aus den Strafrecht gestrichen.
      Und das Marroni Gesetz demnach Asylanten die straffällig werden der Status als solcher aberkennt wird und demnach ausgewiesen werden müsste, bleiben ebenfalls wirkungslos.
      Illegale Menschen die weder registriert nicht identifiziert wurden müssten in ein Cie ( Centri di Identificazione ed Espulsione ) untergebracht werden welches sie im Gegensatz zu Asylantragsteller nicht verlassen dürfen, bis ihr Staus geklärt ist und schließlich gegebenenfalls ausgewiesen werden müssten.
      Es muss wohl schlimmeres passieren bis die naiven Gutmenschen der Regierung Renzi einsehen, dass es so nicht weitergehen kann

    • issy

      Bisher konnte sich die Mafia in Südtirol nicht ausbreiten, weil sie zu wenig „Personal“ fand, da fast alle eine Arbeit hatten und es sich deswegen 2 mal überlegten, ob sie einer kriminelle Organisation beitreten.
      Nun ist aber durch diese neuen Migranten (denen die Ausbildung und teils auch der Wille fehlt, legale aber „letze“ Arbeiten zu verrichten) die Voraussetzung für organisierte Kriminalität (das kann dann die Mafia sein, Banden oder Clans) gegeben:
      Es gibt immer mehr junge, agressive Männer in Südtirol, die keine anderen Perspektiven haben, als kriminell zu sein.

      Alles vorhersehbar, wenn man ein bischen bodenständig ist, aber sogar Bodenständige werden ja von Leuten wie Bürgermeister Rösch, als dumm bezeichnet.

      Intelligente Politiker sollten baldigst den Bau von Gefängnissen in Auftrag geben, das wäre wirklich weitsichtig. Denn, wenn Kriminelle wieder in ihre Heimatländer zurückgeschickt werden, löst das unsere Probleme mit der Völkerwanderung nicht, sondern verschlimmert sie sogar. Denn dann wird es in den Entwicklungsländern noch gefährlicher und es flüchten noch mehr Menschen vor der Kriminalität dort!

      Ein nicht unerheblicher Teil der Flüchtenden sind nicht mal Wirtschaftsflüchtlinge, sondern „Kriminalitätsflüchtlinge“, weil wirtschaftlich kann es ihnen nicht so schlecht gehen, wenn sie sich mehrere tausend Dollar leisten können um die Schlepper zu bezahlen!

      Die Ironie ist, dass sie dann selbst teilweise hier kriminell werden um so leben zu können wie sie es sich vorgestellt hatten…

    • franz

      issy
      Mehr Gefängnis bauen wäre der falsche Weg und sinnlos, wenn es keine sichere Strafen gibt. Im Gegenteil für Immigranten mit den “svuota carceri “ und den DL. Depenalizzazione beinahe keine Strafen gibt bzw. 20.000 Verbrecher aus den Gefängnissen entlassen wurden bzw. niemand ins Gefängnis muss der nicht ein Straftat begeht die eine Gefängnisstrafe über 5 Jahre vorsieht.
      “Der falsche Weg“ weil es keinen Sinn macht Menschen die kein Recht auf Asyl haben ( 95 % der Flüchtlinge ) auf unseren Kosten in 4 Sterne Hotels bzw. in anderen Unterkünften mit 35 € / Tag und Mann hierzubehalten, dass sie mit ihren kriminellen Tätigkeiten uns das Leben schwer machen, anstatt sie wieder dorthin zurückzuführen von wo sie gekommen sind.
      Und anstatt Flüchtlinge Schlepper mit “Mare Nostrum“ “Frontex“ und Sofia zu unterstützen , sollte man sie in ihrer Heimat unterstützen und dafür sorgen, dass nicht mehr kommen bzw. sie überzeugen, dass es sinnvoller ist ihre Heimat und ihre Familie zu verteidigen, anstatt uns zu terrorisieren.

      • issy

        Nun, soweit ich das mitgekriegt habe, wurde „svuota carceri“ ja genau deswegen gemacht, weil die Gefängnisse überfüllt waren. Wenn mehr Gefängnisse gebaut werden, droht keine Überfüllung und das „svuota carceri“-Gesetz könnte wieder zurückgenommen werden.
        So siegs holt i.

    • gerry

      Die wahren Kriminellen sind jene Politiker die solche Gesetze erlassen. Sämtliche aus Italien ausgewiesene Straftäter sind immer noch in diesem Land. Was muss eigentlich noch passieren dass diese Verbrecher dafür bestraft werden. Vor unseren Haustüren tobt ein Kleinkrieg und wir schauen zu. Wie verblödet muss man doch sein um dies zu tolerieren.

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