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    „Vandalenakte nehmen kein Ende“

    Bildschirmfoto 2016-09-29 um 18.31.02Der Brunecker Stadtrat Anton Mair unter der Eggen will das Überwachungssystem in der Rienzstadt weiter verstärken, da es ständig zu Vandalenakten komme.

    (hsc) Bereits im Sommer hat die Gemeinde Bruneck Alarm geschlagen: die Vandalenakte an den Wochenenden würden immer schwerwiegender. Zerschlagene Glasscheiben, aus den Verankerungen gerissene Blumentröge, zerstörte Mülleimer und Beleuchtungskörper, so die traurige Bilanz. Der Arbeitsaufwand für die Mitarbeiter des Bauhofes und die Kosten für die Reparaturen seien nicht mehr tragbar, erklärte die Gemeinde.

    „Wir haben zurzeit mobile Kameras an gewissen Punkten positioniert, wo es zu Vandalenakten gekommen ist. Leider gab es vor kurzem ein Problem mit der Batterie, als am Wochenende neu angekaufte Müllcontainer allesamt umgeschmissen wurden“, erklärt Stadtrat Anton Mair unter der Eggen.

    Bildschirmfoto 2016-09-29 um 18.28.46Er betont: „An den Wochenenden sind Betrunkene unterwegs, die nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen, weil sie komplett überspannt sind. Es darf aber nicht jedes Mal in Vandalismus ausarten. Wir werden das Videoüberwachungssystem verstärken müssen, um die Kosten für die Gemeinde in den Griff zu kriegen.“

    Es nütze nicht viel, wenn man die Polizei auf Streife schicke: „Die Gruppen sind schlau genug zu warten, bis die Polizei weg ist. Dann geht es los. Ich will nicht jeden beschuldigen, aber wir müssen die schwarzen Schafe herausfiltern, die allen ein Dorn im Auge sind“, so Mair unter der Eggen. „Wenn Bruneck schon zur lebenswertesten Gemeinde Italiens gekürt worden ist, müssen wir auch dafür sorgen, dass die Stadt sauber und sicher ist.“

    Anton Mair unter der Eggen habe vor Jahren selbst erfahren müssen, dass Bruneck nicht ganz so sicher ist, wie man meinen mag: „Als ich nachts nach Hause ging, haben mich zwei Leute von hinten überfallen. Die Täter wurden nie erwischt, bis dann auch andere Personen niedergeschlagen worden sind. Da geht es oft nur um fünf bis zehn Euro.“

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