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    Gericht bestätigt Baustopp

    Gestoppte Bagger im Schnalstal

    Gestoppte Bagger im Schnalstal

    Das Richterkollegium am Verwaltungsgericht Bozen bestätigt den Baustopp am Schnalstaler Gletscher. Der Dachverband für Natur- und Umweltschutz zeigt sich zufrieden.

    Am Dienstag dieser Woche hat sich das Verwaltungsgericht Bozen mit dem von Dachverband für Natur- und Umweltschutz sowie Alpenverein Südtirol eingebrachten Antrag um einstweilige Aussetzung aller relevanten Rechtsakte im laufenden Rekurs gegen die Erweiterung des Schnalser Skigebietes außerhalb der Skizone befasst.

    Am Donnerstag wurde dazu der Beschluss mit der Bestätigung der Aussetzung veröffentlicht. Das Richterkollegium bestätigt somit die bereits Ende August mittels Präsidialbeschluss erwirkte Aussetzung und setzt auch den Termin für die Hauptverhandlung mit 14. Dezember 2016 fest.

    In der Sache selbst wird also Ende des Jahres entschieden. Mit einem Urteil ist Anfang 2017 zu rechnen. „Obwohl die jetzt getroffene Entscheidung zur Bestätigung der Aussetzung keinen Einfluss auf die Hauptverhandlung hat, bleiben wir optimistisch, das Verwaltungsgericht auch inhaltlich überzeugen zu können“, heißt es vom Dachverband.

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    Kommentare (5)

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    • schiesspulfer

      Richtig so. Die Touristen kommen ins Schnalstal der Natur und der Ruhe wegen. Und nicht wegen der Geldgier. Aber man weiss ja, wie die „Longseckelten“ so sind. Nur an sich selbst denken.

    • morgenstern

      Des mit de Longsecklten isch a optische Täuschung und zwor desholb weil de die Haxn viel kürzer hobn.

    • xy

      War vor zwei Jahren beim Schafabtrieb im Schnalstal, und war selbst dabei, als der Būrgermeister Herrn Elmar Pichler Rolle anbot, dort auch eine Piste zu bauen.
      Herr Rolle hat gleich den Wind aus den Segeln genommen, indem er sagte, ja wir haben noch andere Sachen, die zuerst Piorität hätten.
      Der ware Grund war sicherlich ich, da er nicht sehr erfreut war, dass auch ich dabei war, als sich der BM anbiederte.
      Seine Bedenken ( BM), waren nur, dass man da oben im Steilen aufpassen mūße, weil dort Wasserquellen fūrs Hotel seien.
      Dass so Wirtschaft funktioniert, hätte ich mir nie Erträumen lassen, erst als ich dann gehört habe, dass da jetzt wirklich diese neue Piste in Angriff genommen wurde.

    • politikverdrossener

      Do stinkt eppas,wenn nit amol die Ebner des derrichten.Alpenverein konzentrier dich gscheider auf deine nuien Ortstafelen.

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