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    Filmset Südtirol

    Dreharbeiten zu „Dahoam is dahoam"

    Dreharbeiten zu „Dahoam is dahoam“

    Ein Sommer voller Filmdrehs: Von Juni bis September wurden in Südtirol zwölf Filmproduktionen gedreht. Die 

    Südtirol war diesen Sommer Schauplatz für zahlreiche Film- und TV-Produktionen: Von Dramen und Komödien bis zu Kinderabenteuern und Serien war für jeden Geschmack etwas dabei.

    Neun der insgesamt 12 Projekte wurden vom Südtiroler Filmfonds finanziert, ganze vier von diesen wurden von Südtiroler Produktionsfirmen koproduziert. IDM Südtirol unterstützte alle 12 Projekte im Vorfeld und vor Ort mit diversen Dienstleistungen. Vor und hinter der Kamera waren auch zahlreiche Südtiroler Filmfachkräfte und Schauspieler im Einsatz.

    “Bei 12 Filmsets in einem Sommer hatte der Bereich Filmförderung von IDM alle Hände voll zu tun; wir begleiten jede Produktion, egal ob sie nun Gelder aus dem Filmfonds bekommt oder nicht, mit unseren Services, wie z.B. bei der Suche nach geeigneten Locations, nach Personal und Services“, sagt Christiana Wertz, Leiterin des Bereichs Filmförderung der IDM.

    „Es ist ein sehr positives Zeichen für den Filmstandort Südtirol, dass bei jedem dieser Projekte zahlreiche lokale Filmfachkräfte und Dienstleister mit eingebunden waren. Besonders gefreut haben wir uns darüber, dass Südtiroler Produktionsfirmen bei vier Projekten als Koproduzenten involviert sind und dass lokalen Schauspielern wichtige Rollen anvertraut wurden.“

    Den Reigen der Filmsets eröffnete im Juni der Spielfilm “Three Peaks” (Arbeitstitel) von Jan Zabeil, für den 27 Tage lang in Südtirol gedreht wurde. Das Familiendrama spielt am Fuße der Drei Zinnen und ist eine Koproduktion der Echo Film Bozen und der Rohfilm Berlin.

    Ein weiteres Drama wurde im August im Schnalstal, Moos in Passeier und im Pfitschtal abgedreht: „ICEMAN – Die Legende von Ötzi (Arbeitstitel), bereits in der Produktionsvorbereitung vom Südtiroler Filmfonds unterstützt, ist eine Produktion der Port au Prince Film & Kultur Produktion aus Deutschland gemeinsam mit der Echo Film und weiteren Partnern. Felix Randau schrieb nicht nur das Drehbuch zu dem Film über Kelab/Ötzi, sondern führte auch Regie.

    Ein weiteres Filmprojekt, das mit Südtirol eng verbunden ist, startet morgen mit den Dreharbeiten in Südtirol. Nach den ersten Drehtagen in Dänemark übersiedelt das Filmteam von „Das System Milch“ nach Mals, um dort in einem Biobauernhof zu drehen, der Milch und Milchprodukte erzeugt. Der Dokumentarfilm des Südtiroler Regisseurs Andreas Pichler zeigt die verschiedenen Herangehensweisen der Milchproduktion anhand konkreter Beispiele und wird von der Miramonte Film aus Bozen gemeinsam mit der EIKON Media Berlin produziert.

    Viel Südtirol steckt auch in “Alpenbrennen”; 24 Tage lang wurde für den Film an Schauplätzen wie den Reinbach-Wasserfällen bei Sand in Taufers oder auf der Burg Ravenstein in Jenesien gedreht. Auch dieses Projekt wurde bereits in der Produktionsvorbereitung gefördert. Das Drehbuch stammt von Natja Brunckhorst, Tobias Wiemann führte Regie.

    In dem Kinderabenteuer der Bozner helios sustainable films und der Lieblingsfilm München um die Flucht der 11jährigen Großstadtpflanze Amelie in die Berge Südtirols spielte der junge Südtiroler Samuel Girardi eine der beiden Hauptrollen. Bozen und das Dolomitengebiet sind Locations eines weiteren Kinderfilms, den die deutsche Letterbox Filmproduktion GmbH gerade abdreht: In „Die Pfefferkörner und der Fluch des schwarzen Königs“ lösen junge Detektive einen schwierigen Fall in Südtirol. Jede Menge Abenteuer gibt es auch im Film „Finding Camille“ der Schweizer Hugofilm, für den im Juli und August Prissian, Mals, Castelfeder, Kaltern und das Penser Joch als Schauplätze dienten.

    Aber auch zwei romantische Komödien wurden diesen Sommer in Südtirol gedreht: 20 Drehtage gab es für „Von wegen Liebe“ der film gmbh in Bozen, Völs und dem Überetsch. Regisseurin des Films um die Organisation der Hochzeitsfeier eines jungen Paares war Christina Schiewe. Für „Mister Felicità“ hingegen wurde in Bozen, Latsch, Brixen und Meran gefilmt.

    Der Film des neapolitanischen Regisseurs und Hauptdarstellers Alessandro Siani wird von Cattleya aus Rom produziert und erzählt die Geschichte eines Mannes aus dem Süden, der mit seiner Schwester in den Norden zieht und es durch eine Reihe von Missverständnissen unbeabsichtigterweise schafft, sein Umfeld glücklich zu machen.

    Der Ritten und Gröden waren Ende Juni Locations für zwei Folgen der Soap Opera „Dahoam is Dahoam“ des Bayrischen Rundfunks. Für eine weitere, sehr erfolgreiche Serie wird seit Ende Mai in Prags und Umgebung gedreht: Insgesamt 84 Tage hält sich das Filmteam der römischen Produktionsfirma Lux vide für „Un passo dal cielo 4“ in Südtirol auf.

    Den ganzen August war hingegen die Produktionsfirma Allegro Film Wien für die Dreharbeiten des 10. ORF-Landkrimis „Endabrechung“ in der westlichen Landeshälfte um Meran im Einsatz. Auch die nächste Folge des „Bozen Krimi“ wird wiederum in Südtirol realisiert. Die Jojo Film dreht noch bis in den Oktober hinein im Überetsch, in Bozen, am Penser Joch und am Jaufen.

     

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