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    Weiterer Dämpfer

    FC SüdtirolDer FC Südtirol kann nicht auf die Erfolgsspur zurückkehren und muss sich auch in Reggio Emilia geschlagen geben.

    Schwarzer Abend für den FCS in Reggio Emilia. Die Südtiroler welche nach den letzten erfolglosen Matches eigentlich auf Revanche aus waren, mussten wieder eine Niederlage hinnehmen.

    Reggiana konnte von Anfang an das Spiel bestimmen und fand in der zweiten Halbzeit den verdienten Siegtreffer. Die Weißroten konnten nie richtig ins Spiel finden und hatten erst in der 93. Minute mit dem Kopfball von Bassoli die Chance auszugleichen.

    Gegen Reggiana konnte Mister Viali auf einen fast kompletten Kader setzen, es fehlte nur der verletzte Lomolino.
    Es gab zwei Neuheiten in der Startelf der Weißroten, mit Vasco der im zentralen Mittelfeld Platz findet und Packer der den Angriff steuert.
    Spielverlauf.

    Reggiana begann das Spiel im Angriff und versuchte schon von Anfang an den FCS unter Druck zu setzen.

    Erste gefährliche Aktion vom FCS in der 7. Minute. Ciurria flankte den Ball von der rechten Seite aus in die Strafraummitte, wo er von Sabotic auf die Füsse von Packer geklärt wurde. Der Brasilianer spielte den Ball weiter zu Fink dessen Schuss prallte auf einem Verteidiger ab und ging am Tor vorbei.

    Reggiana antwortete mit einem gefährlichen Freistoß von Manconi in der 14. Minute. Marcone konnte nur zuschauen wie der Ball auf seiner Linken knapp am Tor vorbeiging.

    Insgesamt sehr ausgeglichenes Spiel in dieser Anfangsphase ohne viele Emotionen auf beiden Seiten. Die Emilianer hatten das Spiel zwar unter Kontrolle, konnten mit ihren Offensivaktionen jedoch nicht recht gefährlich werden.

    In der 24. Minute gab Maltese einen Distanzschuss aufs Tor des FCS ab. Marcone hatte aber keine Probleme und konnte den Ball sicher blockieren.

    Weitere gefährliche Aktion von Reggiana in der 32. Minute. Eckball welcher von einem FC Südtirol Verteidiger auf die Füsse von Angiulli gespielt wurde. Sein Schuss mit links ging knapp übers Tor.

    Klasse Aktion von Packer in der 38. Minute. Der Brasilianer kämpfte sich zentral über 60 Meter bis vor den Strafraum der Gegner durch. Der stramme Schuss mit rechts landete knapp neben dem Tor der Hausherren.

    Kurz vor Halbzeitpause spielte die FCS Abwehr einen Ball auf die Füße von Angiulli. Seinen kräftigen Schuss aus 35 Metern konnte Marcone nur mit Mühe abwehren.

    Die erste Hälfte endete mit einem 0:0. Insgesamt gesehen gab es wenige Torchancen, mit beiden Mannschaften die fast nie in den gegnerischen Strafraum vorrückten.
    Die Zweite Halbzeit begann ohne Auswechslungen mit Reggiana in Ballbesitz.

    Erste gefährliche Aktion von Reggiana in der 51. Minute. Nolé mit dem Querpass auf Manconi, der alleine vor dem Tor der Südtiroler aber nicht abschließen konnte und von den Südtirolern dann zurückgedrängt wurde. Sein anschließender Schuss konnte ohne Probleme von Marcone blockiert werden.

    Der FC Südtirol wurde in dieser Phase des Matches immer weiter in die eigene Hälfte zurückgedrängt, mit Reggiana auf der Suche nach dem Führungstreffer.

    Weitere Torchance von Gubbio in der 58. Minute. Nolè spielte einen Freistoß direkt auf Rozzio, dessen Köpfler Marcone dank einer Glanzparade abwehren konnte. Der Ball gelangte weiter auf die Füsse von Manconi, der aber aus kurzer Distanz verzog.

    Interessanter Konter für den FCS. Fulan konnte einen Zweikampf im Mittelfeld für sich entscheiden und öffnete dann auf Rechts zu Ciurria. Der FCS Spieler spielte sich von seinen Gegenspielern frei, sein Schuss mit links ging aber weit übers Tor der Hausherren.

    In der 77. Minute säbelte Vasco Bovo im eigenen Strafraum nieder. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter, welchen Manconi sicher zum 1:0 der Hausherren verwandelte.

    In der 93. Minute hatte der FC Südtirol die große Chance auszugleichen doch nach 4 Minuten Nachspielzeit war die dritte Niederlage in den letzten fünf Spielen besiegelt.

    REGGIANA – FC SÜDTIROL 1:0 (0:0)
    REGGIANA (4-3-3): Perilli; Mogos, Rozzio, Sabotic, Giron (63. Ghiringhelli); Angiulli (76. Falcone), Maltese, Bovo; Manconi, Guidone (85. Calvano), Nolè.
    Ersatzspieler: Narduzzo, Sbaffo, Panizzi, Spanò, Trevisan, Bonetto, Lombardo, Marchi, Otin.
    Trainer: Leonardo Colucci

    FC SÜDTIROL (4-3-3): Marcone; Tait, Di Nunzio, Bassoli, Sarzi; Furlan, Vasco (81. Spagnoli), Fink; Ciurria, Gliozzi (56. Sparacello), Packer (62. Tulli)
    Ersatzspieler: Fortunato, Baldan, Brugger, Obodo, Cia, Torregrossa
    Trainer: William Viali
    SChiedsrichter: Andrea Zingarelli di Siena (Di Stefano-Mazzei)
    TOR: 78. Foulelfmeter Manconi (1:0)
    GELBE KARTEN: Rozzio (R), Sabotic (R), Manconi (R), Sarzi (FCS), Furlan (FCS)

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    Kommentare (2)

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    • prof

      Wie ich schon vor 2 Wochen geschrieben habe ist in meinen Augen diese Mannschaft die schwächste der letzten Jahre.
      Abwehr schwach,Mittefeld kein Regisseur welcher die Mannschaft führt,Angriff kein Stürmer von Format,die ganze Mannschaft ohne Kampfgeist und Herz.
      Fazit,der FCS wird sich mit dieser Mannschaft ausschließlich in der Play-Out Zone bewegen,ausser die Verantwortlichen reagieren hoffentlich frühzeitig.

    • pantone

      Dass der FC Südtirol mit einer optimalen Finanzgebarung die bestmöglichen sportlichen Resultate erzielen will ist bewundernswert. Bis dato ist dieser jährliche Eiertanz um mit den geringsten Ausgaben die bestmöglichsten Spieler samt Trainer zu erhalten gründlich in die Hosen gegangen. Rückblickend hätte Stroppa gehalten werden sollen, man sieht es in Foggia, dass er sein Handwerk versteht. Viali jetzt in Zweifeln ziehen bringt aktuell nichts.
      Aus den Spielern muß eine echte Mannschaft geformt werden. Seit Jahren kann ich mich des Eindruckes nicht erwehren, dass sie nicht mit Herz bei der Sache sind.

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