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    Andreas Performance

    Andrea Ebner

    Andrea Ebner

    Foto: Sisali

    Bei den Weltmeisterschaften 2016 in Paris kletterte die Brixnerin Andrea Ebner in allen drei Disziplinen vorne mit und belegte in der Kombinationswertung den vierten Rang.

    Vom 14. bis 18. September fanden in Paris in der neuen Accorhotel Arena die IFSC Sportkletterweltmeisterschaften 2016 statt.

    Es war ein würdevoller Auftritt im Jahr des Olympiaeintrittes des Sportkletterns – es wurde vor einem Publikum mit 10.000 Personen geklettert.

    Es waren fünf Tage hochklassiges Kletterspektakel.

    Und auch drei Südtiroler Landeskader-Athleten waren mit dem italienischen Nationalteam mit dabei.

    Andrea Ebner (AVS Brixen) war in hervorragender Form. Sie nahm in allen Disziplinen an den Bewerben teil und kam in der Kombinationswertung auf den ausgezeichneten vierten Gesamtrang.

    Ihr bestes Einzelergebnis erzielte sie beim Bouldern, wo sie sich für das Halbfinale qualifizieren konnte und dort auf den 14. Rang vorkletterte.

    Paris gesamtSie schaffte einen Boulder im ersten Versuch, an dem mehrerer Weltklasseathletinnen scheiterten. Es war das auch ihre beste persönliche Leistung bei einer Weltcupveranstaltung. Auch im Leadbewerb kam sie in die Punkteränge und konnte sich als 29. nur knapp nicht für das Halbfinale qualifizieren.

    Den Speedbewerb schloss sie als 35. ab, was unter den Speedspezialisten ein toller Achtungserfolg war.

    Weiters waren die Weltklasseboulderer Michael Piccolruaz (AVS Meran) und Stefan Scarperi (AVS St. Pauls) am Start.

    Michael Piccolruaz hatte in der Qualifikationsrunde Pech und konnte sich wegen zwei Fehlversuchen nicht für das Halbfinale qualifizieren.

    „Es war sehr schade. Denn ich hatte mich intensiv auf diese Weltmeisterschaften vorbereitet, war gut in Form und habe einen Platz unter den ersten Zehn angestrebt. Aber so sind eben Wettbewerbe“, meinte Michael enttäuscht nach dem Bewerb.

    Auch Stefan Scarperi kam mit den sehr technischen Bouldern nicht zurecht. Er erreichte als 61. sein schlechtestes Ergebnis bei einem Weltcupbewerb.

    Allgemein waren die Wettbewerbe an Spannung nicht zu überbieten.

    Herausragender Athlet war Adam Ondra, der mit einem spektakulären Finish als einziger Athlet die Leadroute beenden konnte, vor dem Österreicher Jakob Schubert und dem Franzosen Gautier Supper.

    Stefano Ghisolfi (Turin) kam auf den guten siebten Finalrang. Im Boulderberb der Männer kam Adam Ondra hinter dem Japaner Narasaki Tomoa (Japan) auf den zweiten Platz. Dritter wurde Manuel Cornu aus Frankreich.

    Der Boulderbewerb der Frauen endete mit einem unerwarteten Sieg der Schweizer Eiskletterspezialistin Petra Klingler vor den Japanischen Herausforderinnen Miho Nonaka und Akiyo Noguchi.

    In den Paraclimbbewerben konnten sich die italienischen Athleten insgesamt vier Medaillien holen.

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