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    „Menschenrecht auf Leben“

    „Menschenrecht auf Leben“

    Pius Leitner fordert eine „Willkommenskultur” für ungeborene Kinder. Denn: Es gebe kein Menschenrecht auf Abtreibung.

    In einer Aussendung schreibt Pius Leitner:

    „Die Befindlichkeit Europas muss vor allem daran gemessen werden, wie es um das Wohl der eigenen Menschen bestellt ist.“

    Die von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel verfügte und von anderen Regierungen nachgebetete Willkommenskultur habe dazu geführt, dass sich immer mehr Menschen von dieser Politik abwenden. Viele seien nicht länger bereit, auf ihre Gewohnheiten zu verzichten und einer ‘Bereicherung’ Platz zu machen, die Unheil erahnen lasse und bereits spürbar mache.

    „Die kulturelle Umpflügung untergräbt gewachsene Strukturen, nimmt den Menschen das Heimatgefühl und gefährdet den Frieden. Es gibt ein Recht auf Heimat, aber kein Recht auf Zuwanderung und Asyl bedeutet Schutz auf Zeit. Unter dem Deckmantel der Flüchtlingspolitik wird in Europa gerade der Boden für künftige Kulturkämpfe bereitet; dabei geht die größte Gefahr von einer immer aggressiver werdenden Islamisierung aus”, schreibt der freiheitliche Fraktionssprecher im Landtag, Pius Leitner, in einer Aussendung.

    Leitner nimmt den heute in Berlin vom Bundesverband Lebensrechte organisierten „Marsch für das Leben” zum Anlass, um über die innere Befindlichkeit des Kontinents nachzudenken. Wer die “ Berliner Erklärung zum Schutz des menschlichen Lebens” lese, dessen Gefühle könnten nicht unberührt bleiben. Ihm gehe es dabei nicht um moralische Fingerzeige, sondern um die Notwendigkeit, die Entwicklung grundsätzlich zu hinterfragen.

    „Wo war in den letzten Jahren die Willkommenskultur für die vielen ungeborenen Kinder? Es gab sie ganz einfach nicht; man betrachtete Abtreibungen, noch dazu auf Kosten der Steuerzahler, als selbstverständlich und rief stattdessen nach (billigen) Arbeitskräften aus anderen Ländern.

    Ich habe manchmal den Eindruck, dass inzwischen auch in Südtirol der (wichtige) Tierschutz mehr Aufmerksamkeit erziele als der Einsatz für Kinder. Würde man die Anzahl der abgetriebenen Kinder nach dem Zweiten Weltkrieg in Europa mit den Kriegstoten vergleichen, man würde staunen. Der heutige Marsch für das Leben droht im medialen Blitzgewitter leider unterzugehen, wären da nicht die üblichen linken Gegendemonstranten, welche für etwas Aufmerksamkeit sorgen”, so Leitner.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (4)

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    • andreas

      Würde es in der Welt weniger gierige und egoistische Politiker geben, welche für sich in Anspruch nehmen jeden Euro, den man sich selbst genehmigt hat und vom gemeinen Volk stammt, einzustecken und auch noch der Meinung sind, dass sie eine Berechtigung dazu haben, könnte man das Geld gerechter verteilen und Kinder wären besser finanzierbar.
      Da es solche Politiker aber nicht gibt und die bestehenden Politiker anscheinend auch noch der Meinung sind Frauen vorschreiben zu müssen, ob sie sich für ein Kind entscheiden oder nicht, kann man das Verhalten dieser Politiker wohl zu Recht als Anmaßung bezeichnen und ihnen raten sich mehr für die Restaurierung des Bildstöckels in ihrer Gemeinde zu kümmern und sich nicht in Dinge einzumischen, die sie nichts angehen.

    • Ach Leitner, und Politik für Südtirol? Was schaust Du auf die Demonstrationen in Deutschland? Dafür kriegst Du nicht das Top-Politikergehalt und die Top-Politikerrente.

    • hubi

      Wenn der Leitner mal was Wahres sagt, dann muss sich wohl der Linke andreas melden und seinen Senf dazugeben, obwohl er nicht versteht, was der Leitner gesagt hat. Noch mal für den andreas: Der Leitner wollte sagen, dass die Frauen nicht die ungeborenen Kinder ermorden sollen.
      Und dass es für die ermordeten Kinder keine Willkommenskultur gibt, und alles zu teuer ist, aber für die Willkommenskultur der falschen Flüchtlinge Geld in Hülle und Fülle da ist.

    • andreas

      @hubi
      Leitner nimmt das Thema Abtreibung um gegen die Willkommenskultur zu wettern, nicht mal subtil, sondern wie die Axt im Walde.
      Die beiden Themen haben rein gar nichts miteinander zu tun oder nimmst du an, dass auch nur eine Frau abgetrieben hat um dafür einer billigen Arbeitskraft den Zuzug in das Land zu ermöglichen, so wie Leitner es suggeriert?
      Die Gründe für Abtreibung sind vielfältig und ich nehme kaum an, dass auch nur eine Frau ein größeres Interesse hat, dass sich die Patrioten, welche anscheinend keine Idioten sind, um dieses Thema kümmern.

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