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    Verrücktes Spiel

    imageDer HCB Südtirol hat das Auftaktspiel der EBEL-Meisterschaft gegen die Innsbrucker Haie mit 7 zu 8 Toren verloren.

    Es war ein verrücktes Spiel in der Tiroler Wasserkraft Arena mit vielen Szenenwechseln und Toren. Bei den Foxes gefielen die Sturmformationen, während die Verteidigung mehrmals „patzte“. Das Match war nach zwei Dritteln fast für die Gäste entschieden, aber ein Blackout der Foxes von vier Minuten gegen Mitte des Schlussdrittels brachte die Vorentscheidung in diesem Match.

    Am Sonntag bietet sich dem HCB Südtirol Alperia gleich die erste Möglichkeit, im Spitzenspiel gegen Linz (Spielbeginn ist um 17,30) diese Niederlage wettzumachen.

    Innsbruck überraschte die Foxes gleich zu Beginn mit einer Überfallstaktik. Bereits in der fünften Minute klingelte es zum ersten Mal im Kasten von Melichercik.

    Hunter Bishop „schubste” die Scheibe im Powerplay nach einem Schuss von Stach über die Linie. Im Anschluss hatten die Foxes eine Überzahlsituation, aber trotz mehrerer Tormöglichkeiten kam dabei nur ein Lattenschuss von Marco Insam heraus. Anders die Tiroler, Ross fälschte in der neunten Minute einen Schuss von Lindner ab und es stand 2:0 für die Hausherren.

    Die Reaktion des HCB Südtirol Alperia ließ nicht lange auf sich warten, denn bereits nach 21 Sekunden erzielte Markus Gander das erste Tor der Foxes in der EBEL-Saison 2016/17. Die erste Wende in diesem Spiel ereignete sich in der vierzehnten Minute.

    Philipp Lindner verübte ein grobes Foul an Vallerand und kassierte richtigerweise eine Fünfminuten- und zugleich auch Matchstrafe: Obwohl es den Foxes nicht immer gelang, die Innsbrucker in ihrem Drittel einzuschnüren, erzielte Kearney aus der Drehung heraus den Ausgleich und gab Chiodo das Nachsehen. Somit endete ein stark umkämpftes erstes Drittel mit 2:2.

    Die Haie begannen das Mitteldrittel in Überzahl und erzielten postwendend das 3:2 aus einem Gedränge heraus mit Austin Smith. Die Foxes waren aber mit einem anderen Elan als in den ersten zwanzig Minuten aus der Kabine gekommen und erzielten sogleich den Ausgleich durch Brodie Reid nach einer Puckstaffette mit Marchetti und Yogan. Reid hatte die Möglichkeit, den HCB in Führung zu bringen, er scheiterte aber am Pfosten.

    Der HCB spielte in Unterzahl, drehte diesmal aber den Spieß um: Gander erkämpfte sich die Scheibe und schickte Jesse Root auf die Reise, welcher den Goalie der Innsbrucker, Chiodo, überlistete und die Bozner in Führung brachte. Die Foxes übernahmen jetzt die Führung auf dem Eis. Und wieder war es Brodie Reid, diesmal im Powerplay, der mit einem Handgelenkschuss den Zwei-Tore-Vorsprung für Bozen erzielte.

    Die ersten Minuten des Schlussdrittels brachten keine großen Emotionen, nur Marchetti traf in der achtundfünfzigsten Minute die Stange, es hätte die Vorentscheidung für Bozen sein können. Dann brachen aber bei den Gästen alle Dämme: innerhalb von vier Minuten erzielten die Innsbrucker vier Tore und zogen auf 7:5 davon. Bei zwei dieser Tore sah der Bozner Goalie Melichercik nicht gut aus. Drei Minuten vor Spielende schnappte sich Lamoureaux mitten in einer Druckphase des HCB die Scheibe, spurtete alleine auf das Tor der Foxes und erzielte das achte Tor für die Hausherren.

    Doch der HCB gab nicht auf und kam noch bis auf ein Tor an die Innsbrucker heran: Oberdörfer und Root waren die Torschützen, doch zum Ausgleich reichte es nicht mehr.

    HC Innsbruck “Die Haie” – HCB Südtirol Alperia 8:7 (2:2 – 1:3 – 5:2)

    Die Tore:

    04:19 Hunter Bishop PP1 (1:0) – 09:24 Nicholas Ross (2:0) – 09:45 Markus Gander (2:1) – 17:26 Denny Kearney PP1 (2:2) – 22:15 Austin Smith PP1 (3:2) – 23:15 Brodie Reid (3:3) – 29:18 Jesse Root SH1(3:4) – 39:50 Brodie Reid PP1 (3:5) – 48:17 Lubomir Stach (4:5) – 49:04 Austin Smith (5:5) – 49:18 Mario Lamoureaux (6:5) – 52:12 Tyler Spurgeon SH1 (7:5) – 56:30 Mario Lamoureaux (8:5) – 57:50 Hannes Oberdörfer (7:6) – 58:38 Jesse Root PP1 (8:7)

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