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    „Auf dem Spiel“

    „Auf dem Spiel“

    Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, sieht sich angesichts der aktuellen Ausländer-Daten des Landesstatistikamtes in seinen Warnungen bestätigt, dass die Ausländer von heute zu den Italienern von morgen werden und damit das Verhältnis der Sprachgruppen zu Ungunsten der Süddiroler verändern. 

    Das Landesstatistikamt hat erhoben, dass der Anteil ausländischer Kinder in den Schulen rasant zunimmt. Vor 20 Jahren lag der Anteil noch bei unter 1%, nun liegt er bei über 10%, im Kindergarten sogar bereits bei über 13%. Der überwiegende Anteil besucht italienische Bildungseinrichtungen und wird somit italienisch aufwachsen.

    Seit 2009 warnt der Landtagsabgeordnete Sven Knoll vor dieser Entwicklung und hat mehrfach aufgezeigt, welche negativen Folgen es für Süd-Tirol haben wird, wenn sich die ausländische Bevölkerung größtenteils in die italienische Sprachgruppe integriert.

    Knoll schreibt:

    „Es ist daher absolut begrüßenswert, wenn nun endlich auch andere Parteien diese Gefahr erkennen und somit eine längst überfällige gesellschaftspolitische Diskussion zu diesem Thema beginnt, bevor es zu spät ist!

    Viel zu lange schon hat die Landesregierung das Problem auf die italienischen Schulen abgeschoben und sich somit eine Diskussion in den deutschen Schulen erspart. Diese kurzsichtige Politik rächt sich nun, denn spätestens in der nächsten Generation werden aus den Ausländerkindern die neuen Italiener.

    Wenn diese Entwicklung unkontrolliert so weitergeht, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Städte, in denen die Ausländer hauptsächlich leben, mehrheitlich italienisch werden. Süd-Tirol wird Jahr für Jahr immer italienischer. Diese Entwicklung muss gestoppt werden!“

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    Kommentare (2)

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    • Die versuchen Krampfhaft die Themen anderer Parteien abzukupfern, weil sie mit ihrem einzigen Thema nicht mehr weiter kommen. Die klauben von allen anderen die Themen zusammen. Auffällig, dass sie ganz besonders bei den Freiheitlichen kopieren. In der Ausländerfrage wollten die vom Heimatbund und von der Klotz-Partei sich nie äußern. Jetzt hauen sie da drein wie die Freiheitlichen. Da wird wohl um Wählerstimmen gekämpft.

      • devilhard

        Die STF war unter Klotz immer eine Partei, die dem linken Spektrum zuzuordnen war. Dies sieht man an ihrem früheren Abstimmungsverhalten – oft waren sie mit den Grünen die einzigen im Landtag, die sich für soziale Belange bzw auch für Zuwanderer einsetzten, kann ich mich noch erinnern. Auch die Mitgliedschaft der STF in der europäischen Partei EFA mit meist links-grünen Parteien und im Europaparlament im Verbund mit den Grünen zeugt davon.

        Ändert natürlich nichts daran, dass die italienischssprachige und später auch die deutschsprachige Presse nie Unterschiede in der deutschsprachigen Opposition machte und immer unisono von Rechtsopposition sprach und spricht.

        Dies scheint seit dem Abgang Klotz gefruchtet zu haben, verliert sie doch schleichend ihre Berührungsängste mit dem rechten Rand.

        Trotzdem, zum Thema: Sie sprechen von einem Kopieren der Freiheitlichen. Ich finde es einen gravierenden Unterschied, ob man wie diese „Ausländer raus“ schreit, oder wie die STF über eine Verbesserung der Integrationsmaßnahmen spricht.

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