Du befindest dich hier: Home » News » 107 arbeitende Flüchtlinge

    107 arbeitende Flüchtlinge

    107 arbeitende Flüchtlinge

    Von den bis Ende Juni knapp 895 in Südtirol lebenden Flüchtlingen haben 107 in Landwirtschaft, Gastgewerbe und anderen Sektoren Arbeit gefunden.

    Asylwerber können sechzig Tage nach Antragstellung arbeiten, wenn sie gleichsam eine Aufenthaltsgenehmigung bekommen haben. Diese wird dann ausgestellt, wenn das Asylverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Arbeitgeber müssen die arbeitenden Asylwerber beim Arbeitsamt melden und den gesetzlich vorgesehenen Mindestlohn bezahlen. Das Enddatum der Aufenthaltsgenehmigung bedeutet auch das Enddatum des Arbeitsverhältnisses.

    Ende Juni 2016 waren insgesamt 895 Personen in den Asylheimen Südtirols untergebracht. Davon waren zum selben Zeitpunkt etwa 107 „beschäftigt“, also etwa 12 Prozent. Laut Auskunft der zuständigen Landesrätin Martha Stocker ändern sich diese Zahlen aber ständig. Die beschäftigten Personen sind vorwiegend in der Landwirtschaft und dem Gastgewerbe tätig, daneben arbeiten einige im Dienstleistungssektor, auf den Wochenmärkten und den Gärtnereien beschäftigt sein, so das Ergebnis der Landtagsanfrage.

    „Nur mit einer dauerhaften Beschäftigung und einem aktiven Arbeitsleben kann Integration und in der Folge Assimilierung stattfinden“, meinen die Freiheitlichen – und kritisieren die ihrer Meinung nach „zu geringe“ Arbeitsquote der Flüchtlinge. „Die Tatsache, dass lediglich 12 Prozent der Asylanten in Südtirol beschäftigt sind, verheißt nichts Gutes für die Zukunft. Entweder besteht ein geringes Interesse seitens der Asylwerber das Südtiroler Arbeitsleben kennenzulernen oder der Bedarf an Asylwebern auf dem Arbeitsmarkt ist nicht vorhanden“, hält Obmann Walter Blaas fest.

    Clip to Evernote

    Kommentare (13)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • franz

      Bei 5 Millionen Arbeitslosen in Italien ( laut Astat ) sollte man erst einmal Italienischen Staatsbürgern eine Arbeit geben.die sonst gezwungen sind auszuwandern.
      Bürger die Deutsch-Italienisch und meistens noch Englisch beherrschen, eine gute Ausbildung haben viele mit UNI – Abschluss.

    • issy

      Vor kurzem habe ich Bürgermeister Rösch im Radio gehört.
      Er sagte sinngemäß: Die Asylgegner verfügten über eine beschränkte Intelligenz.
      Im gleichen Atemzug sagt er aber auch, dass die größte Herausvorderung sein wird, Arbeit für die „Flüchtlinge“ zu finden.

      Ja Herr Rösch, dass 25 zusätzliche „Flüchtlinge“ für Meran kein Problem ist, das versteht meinereiner auch. Aber Herr Rösch, dabei wird es nicht bleiben.
      Wenn die Grenzen auf gemacht würden, dann würde sich die Bevölkerung hier in Südtirol innerhalb von 10 Jahren verdoppeln. Und Arbeit würden aber gerade mal 10% dieser Migranten finden.
      Wenn hingegen dem Flüchtlingsstrom keine massiven Grenzen gesetzt werden (indem man z.B. das Asylgesetz ändert, illegal Eingereiste rigoros bestraft bzw. ausweist etc., denn immerhin erzwingen die Migranten mit der illegalen Einreise, dass sie an dem von uns an den Staat „delegierten“ Gemeinwohl teilhaben dürfen), dann werden weiterhin Menschen entweder während der „Anreise“ sterben, oder hier in die Illegalität abrutschen.
      Auf jedem Fall wird ein fortfahren wie bisher die Sicherheitslage in Europa massiv negativ beeinflussen.

      Also Herr Rösch, wer hier hat ein Brett vor dem Kopf?

      Mir kommt vor, dass viele die mit Migranten zu tun haben, den Wald vor lauter Bäume nicht mehr sehen.
      Sie versuchen die Symptome abzumildern, die lokalen Abläufe zu optimieren ohne zu berücksichtigen, dass sie damit Pull-Faktoren schaffen.

      Haltet Inne und wacht auf!
      Und sobald ihr wach seid, überlegt mal was institutionelle Gewalt ist und ob das vielleicht auch eine Ursache der Völkerwanderungen ist.
      Verwendet Eure Energien die Ursachen zu erkennen und aufzudecken und nicht die Symtome zu behandeln!

      Ein Beispiel zur institutionellen Gewalt (auch wenn in diesem Fall Europa das Opfer ist, aber vielleicht versteht man so besser, wie es fast allen Entwicklungsländern geht):
      Goggle-Suche auf spiegel online: warum-die-usa-der-europaeischen-union-mit-steuerkrieg-drohen

      Und wenn man schon helfen will, hier ein Artikel über effektiven Altruismus:
      Google-suche auf frankfurter allgmeinen Zeitung „weltverbessern-aber-richtig“

      (Links mag die Tageszeitung wohl nicht so gerne)

      • andreas

        2 Links geht nicht, einer normalerweise schon.

      • ft

        Herr, verschone uns vor einem zweiten Abschreiber, der auch glaubt seine
        Plattitüden mit irgendwelchen abgeschriebenen Zeitungsartikeln untermauern
        zu müssen.

        • issy

          @ft:
          Ich bilde mir meine Meinung indem ich Zeitungsartikel samt Forenbeiträge lese und sowohl meine persönlichen Erfahrungen als auch Aussagen von mir bekannten Migranten einfließen lasse.

          Vor allem aber stützt sich meine Meinung auf den Aussagen des Sozialpädagogen Gunnar Heinsohn.
          Siehe z.B. den Zeit – Artikel „Wohin mit den jungen Männern?“

          Meine Meinung ändert sich aber durchaus, wenn sie auf gute Gegenargumente stößt. Deshalb interessiert mich ehrlich, wie Sie sich die Lösung dieser Völkerwanderung vorstellen.

    • ahaa

      Verteilung in Südtirol 1.001 Flüchtlinge,
      Euer Artikel vor einigen Stunden!Sind einige weitergezogen?
      Ich finde deren Gehälter dürfen nicht weniger sein als eines Einheimischen!
      Die Sklavenarbeit wurde abgschafft.Auch bei uns.
      Es gilt den Lohn zu schützen und nicht billigere Arbeitskräfte auf Kosten der Steuerzahler zu importieren.
      Ich wette die bekommen fast nichts!
      Wenn es so sein sollte seit ihr Sklavenhalter unter fremder Flagge!

    • goggile

      unseren leuten die nicht studieren wollen und einer einfachen arbeit nachgehen mòchten, wird deren arbeit genommen.

    • Ich sehe auf den Bildern nie weibliche Flüchtlinge. Wo haben sich die versteckt?

    • meinemeinung

      ich verwette meinen Kopf ,dass kein Arbeitender Flüchtling einen Sicherheitskurs gemacht hat ,aber von Einheimischen verlangt wird ,
      Anmeldung und Lohn was vom Gesetz vorgeschrieben ist ,da frag ich mich wieso hatte dieser Bauer vorher NIE einen Angestellten und jetzt am liebsten 2 .
      wie @ahaa schon schreibt ,tolerierte Sklaverei ,möchte nicht nachbohren aber als Bauer /Gastwirt /Dienstleister mit Sklavenflüchtlinge Geld zu machen sollte bestraft werden.

      • andreas

        Arbeiten sie nicht, ist es nicht recht, arbeiten sie, auch nicht.
        Ihr besorgten Bürger solltet euch vielleicht eine etwas weniger widersprüchliche Meinung zulegen.

        • meinemeinung

          @Andreas ,es geht nicht darum ob Sie Arbeiten oder nicht ,es geht darum ,unter welchen Umstände ,mit gleichen Rechten und Pflichten wie jeder andere auch der Arbeitet .
          Gibt es keine Ausbeutung von diesen sogenannten Arbeitgebern ,würden diese Menschen sicher schnell selbstständig agieren wenn das Geld stimmt aber die leben alle noch auf Staats/ ??? kosten und werden versorgt mit Essen ,Kleidung und Wohnung .
          wieso wird hier nicht die Wahrheit veröffentlicht ,wir werden verarscht ,vom Staat /Land/ Gemeinde und Presse

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Kontakt

    Nach oben scrollen