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    Tödlicher Crash

    Im Tunnel auf der Eggentalstraße kam es am Sonntag zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine Frau ihr Leben verlor. Eine weitere Person wurde schwer verletzt.

    Nach ersten Informationen prallten gegen 15 Uhr im Tunnel auf der Höhe von Kardaun zwei PKW frontal zusammen:

    Der Fahrer eines schwarzen Smart ForFour, der Richtung Bozen unterwegs war, soll Augenzeugen zufolge einen Überholversuch gestartet haben und dabei mit einem grauen Audi A3, der auf der Gegenfahrspur unterwegs war, zusammensgestoßen sein.

    Dabei wurde eine Beifahrerin des Smart, die 88-jährige Gabriella Girelli aus Bozen, tödlich verletzt.

    Der Fahrer, ein 68-jähriger Mann, zog sich schwere Verletzungen zu. Er wurde vom Weißen Kreuz ins Bozner Krankenhaus gebracht.

    Eine weitere 61-jährige Beifahrerin wurde leicht verletzt.

    Der Lenker des anderen Fahrzeugs, ein 24-jähriger Mann aus Kurtatsch, blieb unverletzt.

    Im Einsatz standen auch die Carabinieri, die den Unfallhergang ermitteln, und die Feuerwehr.

    Im Tunnel besteht Überholverbot.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (4)

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    • pe

      Wann wird endlich eingesehen, dass gegen diese Raser und Drängler, die an jeder noch so unübersichtlichen Stelle überholen, hart durchgegriffen werden muss? Sie gefährden das Leben und die Gesundheit unschuldiger Verkehrsteilnehmer und Mitfahrer.

      • tiroler

        Das mag schon sein.Auf der anderen provozieren aber extrem langsame Sonntagsfahrer solche Überholmanöver. Fahrer die dahinkriechen gefährden ebenfalls die Verkehrssicherheit.

    • tottele

      @tiroler
      Sie haben recht was die Sonntagsfahrer betrifft , aber was sich in diesen beiden Tunnels , sowie die weitere Strecke bis ca km 8 so alles abspielt ist wie ich schon mal kommentiert habe fast unglaublich ! Ich verstehe nicht , dass da zu 98% nie Ordnungshüter zu sehen sind . Ein einziges Mal durfte ich sehen wie mich ein PKW in der Kolonne im Tunnel überholte und gleich darauf kam hinter mir die Gemeindepolizei mit Blaulicht und der PKW wurde angehalten und sicherlich auch der Führerschein entzogen . Mitte dieser Woche fuhren wir taleinwärts und die vor uns fuhren auch um die 80st/km , also schon 10st/km zu schnell und hinter mir war ein Kastenwagen dem es anscheinend zu langsam voran ging und er wollte mich drängeln , indem er so nahe an meinem Auto klebte , dass ich nur noch die Motorhaube sah , also fuhr ich gleich weiter und trat mit dem anderen Fuß auf die Bremse . Er hielt dann zwar Abstand , aber machte ordentlich Licht und so trat ich nochmals ordentlich auf die Bremse , weil ich hätte kein Problem gehabt aufzusteigen . Das hat anscheinend geholfen , weil von da an konnte er sich benehmen . Mich wundert es , dass nicht viel mehr Unfälle passieren , weil es mir schon öfters passiert die Schnauze eines Autos vor mir zu sehen und wie das allemal gut ging kann ich mir nicht erklären , vielleicht weil es noch zu früh ist . Wenn anstatt der durchzogenen Linie oder Doppellinie eine niedere Mauer stünde (so lernt man es in der Fahrschule )würden viele Unfälle gar nicht passieren . Wenn wir uns mal ganz ehrlich sind , dann muss man sich eingestehen , dass es unheimlich viel Arroganz im Straßenverkehr gibt , aber wenn dann was passiert dann hat man plötzlich Zeit zu warten , weil es geht ja nicht anders . Mir tun nur die leid , die unschuldigerweise mit hineingezogen werden .

    • markp.

      Interessant, daß 3 Onlineportale (stol.it, tageszeitung.it und altoadige.it) es schaffen immer wieder 3 unterschiedliche Versionen abzugeben. Also haben drei Reporter drei Geschichten in Erfahrunge gebracht.

      In der Tageszeitung wird schon berichtet, es sei ein Überholmanöver gewesen, während stol.it und altoadige.it sich über den Grund noch ausschweigen. Wie kommt die tageszeitung.it also schon dazu, die Ursache zu wissen? Vermutung? Oder ist sie einfach risikoreicher als die anderen? Schlimm ist daran, daß jetzt hier schon spekuliert wird, daß der 68jährige Fahrer „gerast“ ist und hier schon das Urteil gesprochen wird. Woher kamen die Zeugenaussagen? Vielleicht ist ihm auch schlecht geworden? Könnte man da nicht einfach abwarten, anstatt irgendwelche Zeugen, die sich wichtig machen wollen, abzufragen?

      Interessant auch, daß die tageszeitung.it davon weiß, daß der junge Fahrer des Audi A3 unverletzt ist, während stol.it von leichten Verletzungen spricht.

      Für micht gilt wie auch hier: bevor ich mich über etwas unterhalte, was nicht erwiesen ist, bin ich lieber still, anstatt groß zu spekulieren und dem Fahrer des Smarts schon die Schuld in die Schuhe zu schieben.

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