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    Doppelsieg für Rieder

    Doppelsieg für Rieder

    Ein Hauch von Olympia beim Saisonauftakt der Rodler in Meransen: Ludwig Rieder feiert einen Doppelsieg.

    Das war ein Hauch von Olympia und zugleich der Auftakt in die internationale Rodelsaison. 50 Athleten aus Deutschland, Italien und Österreich eröffneten am Wochenende die neue Rodelsaison – zum Start in Bestform: Ludwig Rieder. Er gewann nicht nur das Senioren-Rennen, sondern mit Partner Patrick Rastner auch die Doppel-Kategorie.

    Der Italienier siegte nach drei Läufen mit 13,55 Sekunden – nur knapp am Bahnrekord vorbei. Auch bei den Junioren dominierten die Italiener: Platz 1 für Ivan Nagler vor Fabian Malleier. Gemeinsam gewannen die beiden das Doppel-Rennend er Junioren. Frauensieger in der Kategorie „Junioren weiblich“: Die deutsche Josephine Meitzner, vor ihrer Landmännin Jessica Tiebel. FISI-Präsident Südtirol, Hermann Ambach: „Eine phantastische Werbung für den Rodelsport. Ein Tolles Lob an die Ausrichter.“

    Der internationale Startcup des ASV Gitschberg wurde in diesem Jahr zum 25. Mal ausgetragen. Er gilt in der Szene als „inoffizieller Saisonauftakt“ und Start in den Rodelwinter. Und das bei 28 Grad Außentemperatur über Minus 4 Grad kaltem es – gepflegt von Rodel-Legende und Olympiateilnehmer 1968 in Grenoble: Emil Lechner.

    Rodel Nationaltrainer Kurt Brugger: „Die Veranstaltung hat eine super Tradition, ist für uns wichtiger Ausgangspunkt für die Saisonvorbereitung.“

    Drei Tage hatten die internationale Athleten in Meransen trainiert und sich auf den Wettkampf vorbereitet – vom Masseur bis zum Technikteam waren alle nach Südtirol gereist. Jüngster Teilnehmer in diesem Jahr: Mathis Wesely mit 13. „Das ist ein erfreuliches Zeichen“, so CONI-Präsident Südtirol, Heinz Gutweniger. „Der Traditionssport ist wieder im Aufschwung und ich bin sicher, dass im kommenden Jahr noch mehr Athleten an den Start gehen werden.

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    Kommentare (2)

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    • wanderer

      Ich kann mich für diesen Sport nicht begeistern. Sündteure Anlagen, fast nicht leistbare Unterhaltskosten für ein paar wenige Athleten.
      Besser wäre es Naturbahnrodeln zu forcieren und endlich olympisch zu machen und die teuren Kunstbahnen zu schleifen.

    • george

      Mitten im Sommer den Winter zu fingieren, ist doppelt strafbar: sündteure Kosten für kaum nachvollziehbare Ergebnisse und wenig Effizienz für die wirklichen Verhältnisse und Herausforderinnen im Winter. So werden unsere fleißig erarbeiteten Bankprämien verpulvert. Und dann spricht man noch dauernd von Italienern, wo keiner auch nur annähernd einen italienischen Schreibnamen trägt.

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