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    Gecoachte SVP

    Gecoachte SVP

    imageAuf der SVP-Klausur im Schloss Goldrain will Dieter Steger seine Fraktion auf den Herbst einstellen. Ein Coach des Terra-Instituts steht ihm dabei zur Seite.

    Von Matthias Kofler

    Dieter Steger sieht „seine“ Fraktion wie einen Betrieb: „Für eine gute und kollegiale Zusammenarbeit braucht es eine professionelle Vorbereitung“, zeigt sich der SVP-Sprecher überzeugt. „Es ist falsch zu sagen: Die Geis geht, wie sie geht.“

    Im Schloss Goldrain in Latsch ist die SVP-Fraktion am Freitag zu einer zweitägigen Klausur zusammengekommen. Im Zentrum der Arbeiten stehen die großen Gesetzesvorhaben, die im Herbst im Landtag anstehen: Raumordnung, Omnibus, Haushalt – und auch die Politikergehälter.

    Geleitet wird der Austausch von einem Coach des Terra-Institutes aus Brixen. Dieser hat sich bereits im Vorfeld der Klausur mit allen Abgeordneten ausgetauscht und deren Wünsche und Erwartungen zusammengetragen. „Damit alle 17 Mitglieder konzentriert arbeiten können, ist es wichtig, dass die Veranstaltung von einem Spezialisten moderiert wird. Es nutzt wenig, wenn alle nur unkontrolliert herumschreien“, sagt Dieter Steger.

    steter dieter Oswald svp schieferDer SVP-Fraktionschef bevorzugt flache Hierarchien. Primäres Ziel der Klausur ist es, die Fraktion zusammenzuschweißen, die interne Zusammenarbeit zu verbessern – und so das Teamgefühl zu stärken. „Jeder Abgeordnete soll auf der Klausur frei seine Meinungen vorbringen können und aktiv an der Planung der Arbeiten mitarbeiten“, sagt Steger. „Nur wer von der Arbeit der Gruppe überzeugt ist, kann diese Überzeugung auch nach außen tragen.“

    Es ist davon auszugehen, dass neben der Landesregierung auch die einfachen SVP-Abgeordneten im Herbst wieder eigene Gesetzesvorschläge vorlegen werden. Zuletzt war dies in den Bereichen Wohnbauförderung und Verwaltungsverfahren der Fall. „Derzeit ist in dieser Richtung aber noch nichts geplant“, sagt Oswald Schiefer.

    Der Fraktionsvize hofft, dass das Thema „Politikergehälter“ auf der Klausur keinen allzu großen Raum einnehmen wird: „Sollte das Thema angesprochen werden, dann werden wir darüber diskutieren. Ich spreche es aber sicher nicht an, weil es mittlerweile total abgedroschen ist“, so Schiefer.

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