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    „Solidarisches Handeln“

    „Solidarisches Handeln“

    Die Grünen fordern nach der Erdbebenkatastrophe in Mittelitalien, dass das Land Südtirol der betroffenen Bevölkerung wirkungsvolle Hilfe anbietet. 

    Das überaus massive, in seiner Heftigkeit und Zerstörungskraft überraschende Erdbeben in Mittelitalien im Dreieck Rom, Ascoli Piceno und Perugia hat mehrere Todesopfer gefordert. Bereits nach einem ersten Überblick ist das Ausmaß der Schäden verheerend, bis hin zur völligen Zerstörung von Dörfern wie Amatrice, Accumuli oder Arquata.

    Die notwendigen Aufräum- und Wiederherstellungsarbeiten gehen über die Grenzen der Einsatzkräfte von Zivilschutz, Feuerwehr und Freiwilligen, die z. T. ohne Koordination nur auf sich gestellt sind.

    „Unter diesen Voraussetzungen wäre es auch von Südtiroler Seite, zumal der Landesregierung, ein schönes Zeichen, der betroffenen Bevölkerung wirkungsvolle Hilfe anzubieten“, schreiben die Grünen Abgeordneten Hans Heiss, Brigitte Foppa und Riccardo Dello Sbarba in einer Aussendung.

    „Neben dem bereits beschlossenen Einsatz von Feuerwehrabteilungen wäre der bewährte Einsatz des Zivilschutzes und weitere Unterstützungen ein Gebot der Stunde, zudem als ein Akt der Solidarität mehr als angebracht. Dabei könnte auf staatlicher Ebene auch ein Signal dafür gesetzt werden, zu welchen Leistungen eine funktionierende Autonomie und ihre Einrichtungen in der Lage sind, dass sie aber auch zu solidarischem Handeln in der Lage ist.“

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    Kommentare (4)

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    • andreas

      Haben die 3 schon gespendet oder sind auf dem Weg um zu helfen oder fordern sie immer nur etwas, wenn andere etwas leisten sollen?

      Ich denke es braucht keine Aussendung für dieses Anliegen, außer natürlich, wenn man es politisch ausschlachten will, recht peinlich das Verhalten der Grünen, so nach dem Motto „sono tutti froci con il culo degli altri“

    • Wir besitzen nicht viel, aber schon morgen, werden wir eine Spende von 200,00 leisten.
      Zu Weihnachten gibst es heuer halt mal weniger, auch meine Kinder 12 – 14 Jahren sind voll
      einverstanden. Wir wissen es ist nicht viel, aber besser als NICHTS.

    • george

      ‚andreas‘, spenden Sie schnell und unvoreingenommen, anstatt immer andere so polemisch und spotthaft anzugehen. Ich habe schon gespendet und die drei Landtagsabgeordneten der Grünen wahrscheinlich auch.

    • checker

      Ich würde mir weniger Sorgen um die Sofort-Hilfe machen, als vielmehr um das Danach. Dass ein paar Einsatzkräfte ausrücken ist mehr als normal, ein G-7 Staat mit regelmässigen Erdbeben sollte so ein Thema lange schon im Griff haben. Der Appell ist daher an die Verantwortlichen für den Wiederaufbau und die Mittelzustellung zu richten, die dann erfahrungsgemäss nicht funktionieren. Den Rest leistet dann die ausufernde Bürkratie im kompliziertesten Land der Erde.
      In der Region Emilia Romagna stehen die allermeisten Ruinen heute noch exakt so, wie sie nach dem Erdbeben 2012 zerstört wurden.

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