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    Wandern gegen die Jagd

    Wandern gegen die Jagd

    Am Samstag wurde durch eine Wanderung im Pfossental auf die Ausübung der Jagd in den sieben Naturparks von Südtirol aufmerksam gemacht.

    Mehrere Vertreter von Tierschutzorganisationen, darunter auch Iura et Libertatem pro Animalibus, nahmen an der Sensibilisierungsaktion teil und wanderten von Vorderkaser bis zum Eishof, wo auch ein Transparent aufgeschlagen wurde, zudem wurden Flyer zur Aktion an die Interessierten verteilt.

    Die zahlreichen Naturfreunde aus dem Aus- und Inland wunderten sich nicht wenig, dass man in einem Naturpark die Jagd ausüben darf. Einige informierten sich auch über die Möglichkeit eine Reklamation bei den zuständigen Stellen einreichen zu können.

    Zudem musste man mit Verwunderung feststellen, dass laut Art. 4 der Parkordnung es verboten ist, die Ruhe des Naturparks zu stören. Vermeiden Sie daher unnötige Geräusche, so die Mitteilung. Solche öffentliche Mitteilungen klingen wohl eher ironisch, denn Schüsse auf Tiere sind für die Landesstellen anscheinend keine Ruhestörer.

    Nachdem die Aktion von den Wanderfreunden sehr positiv aufgenommen wurde, werden die Tierschutzorganisationen auch in anderen Naturparks des Landes aktiv werden und die Urlauber über die Ausübung der Jagd in den Naturparks von Südtirol informieren und sensibilisieren.

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    Kommentare (6)

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    • Alle Bewohner dieser Erde haben ein Recht auf Leben,und zwar auf ein Angst freies Leben. In was für einer lächerlich barbarischen Gesellschaft leben wir,wenn es Menschen gibt,die das Töten von unschuldigen und harmlosen Tieren als Hobby,als Zeitvertreib und zum Spaß betreiben. Alle Argumente der Jäger für Ihr krankhaftes Spaßtöten sind wissenschaftlich widerlegt. Laut Tierschutzgesetz ist es verboten,ohne vernünftigen Grund ein Tier zu töten. Die Jagd ist ganz sicher kein vernünftiger Grund.
      Echte Männer schützen Tiere,Schlappschwänze,wie ihr Jäger es seid,schießen auf sie.

    • richard

      Die Jagd stellt mittlerweile nur noch einen teuren Zeitvertreib dar, wo es nur noch um das Töten von wehrlosen Opfern geht. Aus Freude Tiere zu erschießen, diese dann aufzuschlitzen und auszuweiden, muss ein krankes und gewaltbereites Gedankengut darstellen. Welcher Mensch wäre sonst imstande ein Messer einem wehrlosen Tier an den Hals zu setzen und dann zuzustechen. Einfach erbärmlich, dass eine Landesregierung solchen „Wahnsinn“ zulässt und ihn auch noch fördert. Beschämend eine Gesellschaft, welche solche Taten ohne Aufschrei noch immer zusieht.

    • franzbach

      @Richard + Pustertaler:
      jo hot enk beadn di Micky Mouse ins Hirn gikackt????
      An Tier a Messo anin Hols heibm, so a gequirlto Schwochsinn!!!!
      Noa isch jedo Metzger a Schwarvobrecha? Obo sel isch enk Salatfressern schon bewusst, dass es in vielen Tieren wie z.B. in die Rehe is essn weckfresst? ;-)))

    • sascha

      Jagdschutz = Umweltschutz = Tierschutz
      Jagd gibt gesunden Tieren den Lebensraum zum Überleben. Dagegen sein ist einfach wie man sieht. In der Eu werden immer mehr Waffen hergestellt, es wird Fleisch gegessen! Aktion nur
      gegen eine Gruppe von Buergern ist Ausgrenzung und Feigheit. Im Wohlstands land gegen etwas sein ist sehr sehr nett. Wenn 44% der Jugendlichen in Italien keine Arbeit finden, dann haben sie fuer Aktion Wohlstands 50er + wenig verständnis. Im Fernsehen Gewalt. In Österreich wird bald der gruene Präsident van der Bellen von den Jägern unterstuetzt. Heute protestieren und dann mit Speck (vom Schwein) a guat Marende. Lebenswertes Suedtirol

    • richard

      Die Jagd als Tierschutz zu betrachten ist wie alten, kranken und nicht selbstständigen Menschen die Euthanasie zu verabreichen. In Italien gilt in allen National- und Naturparks striktes Jagdverbot. Die Südtiroler Bevölkerung „deutscher Muttersprache“ beklagte sich über Jahrzehnte über die Unterdrückung und es wird immer noch darüber debattiert, dabei zeigt genau diese Gesellschaft wie sie mit den schwächeren Lebewesen umgeht. Die auf nationaler Ebene herrschenden Rechte werden in Unrecht umgewandelt und die Schwächsten werden mit Munition auch in den Naturparks empfangen. Dies will eine Gesellschaft sein, welche für sich Rechte „Heimholen“ möchte? Schämt euch Tiere auch in den Naturparks zu töten, der Name „Naturpark“ ist eine Verspottung und Verhöhnung.

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