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    Die Krisensitzung

    busIm öffentlichen Nahverkehr geht es drunter und drüber. Die kleinen Betriebe fürchten um ihre Existenz. Am Mittwoch gab es eine Aussprache zwischen Land, SAD, LiBUS und KSM.

    von Heinrich Schwarz

    Um die öffentlichen Busdienste in Südtirol ist längst ein Krieg ausgebrochen. Hintergrund ist die anstehende Neuvergabe sämtlicher Dienste. Die Ausschreibung steht für 2017 an. Es geht um ein Milliarden-Geschäft.

    Die beiden Hauptdarsteller im Bus-Krieg: Ingemar Gatterer, Chef des größten lokalen Nahverkehrsbetriebes SAD, und Markus Silbernagl, Chef des Kastelruther Busunternehmens Silbernagl.

    Hinter Gatterer steht die SAD-Truppe um Präsident Christoph Perathoner, Generaldirektor Mariano Vettori und Berater Luis Durnwalder. Silbernagl hingegen kann auf die Unterstützung der Busunternehmen Pizzinini und Rainer bauen.

    Besorgte Zuseher sind die kleinen Mietwagenunternehmen, die seit Jahren als Subkonzessionäre der SAD verschiedene Buslinien bedienen. Aktuell sind dies 35 Betriebe mit rund 65 Bussen. Vereint sind die Mietwagenunternehmen im Konsortium KSM. Ihnen droht ein Existenzverlust, falls es der Landesverwaltung nicht gelingt, einen Kompromiss zwischen den Streithähnen zu erzielen.

    Am Mittwoch fand zwischen allen beteiligten Akteuren eine Krisensitzung statt. Günther Burger, Direktor in der Landesabteilung Mobilität, hatte diese am Dienstagnachmittag kurzfristig einberufen.

    Neben Burger anwesend waren eine Delegation der SAD, LiBUS-Präsident Markus Silbernagl, KSM-Präsident Martin Plattner und lvh-Präsident Gert Lanz.

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