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    Die Vergessenen

    pu st georgen amateureJedes Jahr spielen die Fußballmannschaften von Bruneck um die Stadttrophäe. Aber die Jergina Amateure fehlen. Der SSV hat schlicht vergessen, die Mannschaft einzuladen. Die Enttäuschung ist entsprechend groß.

    von Silke Hinterwaldner

    Lange Gesichter in St. Georgen: Am Freitag werden die Brunecker Fußballmannschaften um die Trophäe der Stadt kämpfen, aber eine Formation wird fehlen. Die zweite Mannschaft von St. Georgen wurde zum Stadtturnier schlichtweg nicht eingeladen. Spieler und Fans sind – verständlicherweise – enttäuscht.

    Weil sie tagtäglich darauf angesprochen und gefragt werden, warum die Amateurmannschaft von St. Georgen nicht am Turnier teilnimmt, hat die Mannschaft jetzt auf Facebook ihrer Enttäuschung Luft gemacht: „Es ist wirklich schade, da wir sehr gerne am Turnier um die Trophäe der Stadt Bruneck teilgenommen hätten.“

    Die zweite Elf von St. Georgen ist noch recht neu im Geschäft. Vor rund eineinhalb Jahren gegründet, hat man in vergangenen Sommer bewusst auf die Teilnahme am Stadtturnier verzichtet. Man fühlte sich noch nicht bereit dafür. Nun aber starten die Jerginer Amateure bereits in ihre zweite Saison in der dritten Amateurliga und sie hätten liebend gern um die Trophäe der Stadt Bruneck mitgekämpft. Zitat: „Dieses Jahr war den Spielern und Fans der St. Georgen Amateure die Freude an der Teilnahme schon in der Sommerpause anzumerken. Allerdings wurden wir schlicht und einfach nicht eingeladen.“

    Insgesamt gibt es sechs Mannschaften in Bruneck, die an diesem Turnier teilnehmen könnten. Fünf davon wurden eingeladen und warten voller Vorfreude auf den Anpfiff am Freitag. Aber die sechste Mannschaft im Turnier kommt nicht aus Bruneck. Eingeladen wurde stattdessen eine Gastmannschaft aus St. Lorenzen. Aber – kommt der Einwand aus St. Georgen – aus den Statuten gehe eindeutig hervor, dass für das Turnier alle Mannschaften der Gemeinde Bruneck eingeladen werden müssten. Insofern hat sich der SSV hier nicht an seine eigenen Regeln gehalten und ist auch nicht bereit, diesen Fehler jetzt noch zu korrigieren.

    Warum ist das nicht passiert? Aus Bosheit? „Nein, ganz bestimmt nicht“, sagt Andreas Oberleiter.

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