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    Kein Empfang

    telefonabzockeMiserable Signalabdeckung in Natz: Ortsansässige klagen über ein schlechtes Handynetz und über die nicht funktionierende Internetverbindung.

    von Erna Egger

    Helmut Seeber fühlt sich als Tim-Nutzer in die Steinzeit versetzt. Eigentlich ist der Natzner davon ausgegangen, dass das Mobilfunk-Netz bis 2016 aufgerüstet wird. Er wurde enttäuscht: „Schon zuvor war die Verbindung schlecht, seit Anfang Juli geht gar nichts mehr“, klagt er.

    Mit dem Handy hat er sehr oft kein Netz. „Es ist ein Trauerspiel. An bestimmten Stellen hat man überhaupt kein Netz, wo es eines gibt, ist die Verbindung schlecht. Es kommt häufig zum Gesprächsabbruch oder es leidet die Sprachqualität“, ärgert er sich.

    Die Internet-Verbindung funktioniert gar nicht: „Die Seiten lassen sich nicht öffnen, das Abrufen von E-Mails ist unmöglich“, so Seeber.

    Er muss sich, um im Internet surfen zu können, außer Haus begeben. „Auf dem Dorfplatz muss ich mich über das WLAN der Raiffeisenkasse einloggen, um E-Mails abrufen bzw. schreiben zu können“, schildert er.

    Seit Jahren versuche er verschiedene Institutionen auf die Problematik aufmerksam zu machen, doch keine fühle sich verantwortlich. „Auch die Politik entdeckt das Thema nicht für sich. In Kartographie ist die Ortschaft eindeutig als Funkloch auszumachen“, stellt er fest.

    Er hat interveniert, bei der TIM, sowohl telefonisch als auch bei der Telekom in Brixen direkt, bei der Verbraucherzentrale, beim Kommunikationsbeirat und bei der Rundfunkanstalt Südtirol.

    „Bei der TIM wurde mir mitgeteilt, dass man vom Problem wisse, aber getan hat sich nichts“, so Seeber.

    2013 wurde von Gemeindevertretern angekündigt, dass im Sommer 2014 das Glasfasernetz aktiv sein sollte. „Jetzt haben wir Sommer 2016 und die Rohre sind immer noch leer“, wettert Seeber.

    Auch viele andere Ortsansässige klagen – immer laut Seeber – über selbiges Problem.

    „Man fühlt sich mit diesen Sorgen allein gelassen. Ich kenne viele andere Bürger, die von der Situation genervt sind“, beklagt Seeber.

     

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