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    „Keine Panik“

    In Bezug auf die Meningitis–Abklärung bei 98 jugendlichen Teilnehmern des Weltjugendtags in Krakau gibt der Sanitätsbetrieb Entwarnung: „Es bestand zu keinem Zeitpunkt Infektionsgefahr.“

    Das betonen die Verantwortlichen des 118-er-Dienstes, Primar Manfred Brandstätter und des Dienstes für Infektologie, Primar Peter Main. 

    „Es handelte sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme“, betont Primar Mian. Insgesamt 98 Personen (inklusive Betreuer) wurden klinisch untersucht und es wurde ihnen eine Einmal-Dosis an Antibiotika verabreicht. „Kein Teilnehmer wies Symptome bzw. Verdachtsmomente einer Ansteckung auf“, unterstreicht  Mian, weshalb Panik fehl am Platz sei.

    Der Einsatz war aufgrund eines Todesfalls einer italienischen Teilnehmerin am Weltjugendtag in die Wege geleitet worden. Auf Initiative des behandelnden Krankenhauses in Wien wurde angeraten, alle Besucherinnen und Besucher der „Casa Italia“ vorsorglich zu untersuchen. Laut Primar Brandstätter wurden die 2 Busse und ein Kleinbus mit den Südtiroler Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf den Parkplatz vor dem Bozner Krankenhaus (Trakt W) geleitet, wo durch die Rettungskräfte 2 sog. „MANV“-Zelte (Massenanfall an Verletzten) zur raschen Abklärung und Versorgung aufgestellt wurden.

    „Das gesamte Zusammenspiel der verschiedenen Einsatzkräfte und Berufsbilder hat hervorragend funktioniert. Es wurde rasch und professionell reagiert, bereits um 02:30 Uhr konnten die Jugendlichen ihren Familien übergeben werden.“, erklären die Verantwortlichen.

    Am Einsatz waren der 118-er Dienst, der Dienst für Basismedizin, die Infektologie am Krankenhaus Bozen, der Pharmazeutische Dienst, das Weiße und das Rote Kreuz sowie die Feuerwehr und die Ordnungskräfte beteiligt.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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