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    Erneuter Rückfall

    Blaulicht PolizeiNächster Ausbruch, nächster Einbruch: Eine 30-jährige Boznerin lässt sich nicht von Straftaten abhalten.

    (tom) Das Vertrauen der Justiz in Mayla Svaldi war also doch zu groß. Anfang vergangener Woche war die 30-jährige Boznerin in den Hausarrest entlassen worden, nachdem sie am Landesgericht einen Vergleich wegen Einbruchs, Hehlerei und Gefängnisausbruchs abgeschlossen hatte. Am Samstag zuvor war sie bei zwei Einbrüchen im Einkaufszentrum Twenty erwischt worden.

    Mittlerweile sucht die Polizei nach Mayla Svaldi, die aus dem Hausarrest ausgebrochen ist. Nicht nur das. Laut einer von der Polizei auf frischer Tat ertappten Mittäterin, einer 25-jährigen Boznerin, war Svaldi in der Nacht auf Sonntag an einem Einbruch in den Räumlichkeiten der Konditorei Lunger in der Drususallee beteiligt. Die 25-jährige Boznerin wurde am Montag dem Haftrichter vorgeführt, sie konnte Samstagnacht – im Gegensatz zu Svaldi – nicht fliehen. Sie muss weiter im Hausarrest bleiben.

    Gegen die Flüchtige wird nun wegen Raubes (sie hatte sich dem Zugriff der Polizei gewaltsam entrissen), Autodiebstahls, rechtwidriger Verwendung einer Kreditkarte und Gefängnisausbruchs ermittelt.

    Sollte sie geschnappt werden, droht ihr eine weitere Haftstrafe, die sie dann tatsächlich antreten müsste. Im Gefängnis und nicht im Hausarrest.

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    Kommentare (3)

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    • criticus

      Diebe hat es immer schon gegeben, doch was die italienischen Gesetze und die nicht nachvollziehbaren Richterbeschlüsse in Italien anrichten ist wohl eher eine Verhätschelung der Straftäter. Politiker und Richter sollten endlich für die Schäden und den volksschädigenden Beschlüssen und Urteilen haften.

    • franz

      In der Tat die italienischen Gesetze sind nicht nachvollziehbar.
      Es sind Gesetze mit den die linke Regierung Renzi vor allem kriminellen Immigranten beinahe völlige Straffreiheit garantiert während man mit den selben Gesetzen italienische Staatsbürger mit horrenden Zivilstrafen massakriert.:
      Mit den “ svuota carceri“ hat Renzi 20.000 Verbrecher aus den Gefängnis entlassen, bzw. er nicht eine Straftat begeht die eine Gefängnisstrafe über 5 Jahre vorsieht kommt nicht ins Gefängnis und bekommt unter Umständen Hausarrest.
      Was einfach lächerlich und gefährlich ist, wie dieser Fall zeigt.
      Oder wie der Fall des IS Attentäter in Frankreich zeigt, der trotz Hausarrest und Fußfesseln den Pfarrer in der Kirche den Kopf abgeschnitten hat.
      Das DL-Depenalizazione garantiert kriminellen Immigranten beinahe völlige Straffreiheit garantiert während man mit den selben Gesetzen italienische Staatsbürger mit horrenden Zivilstrafen massakriert.:
      Mit den DL-Depenalizazione DEPENALIZZAZIONI ( decreto legislativo 15 gennaio 2106 n. 7 – 8 ) pubblicato in Gazzetta Ufficiale n. 17 del 22 gennaio 2016, in attuazione della legge 28 aprile 2014, n. 67.
      wurden ca 112 art. c. p vom Strafgesetz gestrichen unter anderem der art. 336 c. p & der art. 337 c. p Wiederstand gegen die Staatsgewalt und Gewaltanwendung gegen Polizeibeamten.
      Das selbe Gesetz sieht z. B bei Lenken eines Fahrzeuges ohne Besitz eines Fahrscheins eine Geldstrafe von nos zu 30.000 € vor, was den kriminellen Immigrant natürlich völig Wurst sein dürfte.
      Desweiteren plant die Regierung Renzi ein Gesetz zu erlassen, das sogenannte ( Legge Reato di Tortura ) mit diesen Gesetz riskiert ein Polizist bei der Verhaftung eines Kriminellen wegen Folter angezeigt zu werden.

    • buerger

      Leider will man bei uns keine funktionierende Justiz, ansonsten wären diejenigen die uns regieren die ersten die in den Knast wandern würden.
      (ist ja feiner bei den Patern in der Bibliothek seine Strafe absitzen)

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