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    Die Meisterleistung

    64 Finisher bei 151 Startern auf der Originalstrecke von 121 Kilometern und 7554 Höhenmetern: Das Südtirol Ultra Skyrace bleibt seinem Ruf als „extremste Erfahrung in den Alpen“ treu.

    64 Finisher bei 151 Startern auf der Originalstrecke von 121 Kilometern und 7554 Höhenmetern: Wer das Südtirol Ultra Skyrace zu Ende bringt, der darf sich zu Recht über seine eigene Meisterleistung freuen.

    Vor wenigen Stunden ist die vierte Ausgabe des Extremberglaufs entlang der Hufeisentour in den Sarntaler Alpen zu Ende gegangen. Das OK-Team um Josef Günther Mair zieht zufrieden Bilanz.

    Auf den Bozner Talferwiesen lief am Sonntag gerade die Preisverteilung, da kam kurz nach 11 Uhr Domenico Greco aus Portogruaro (Venedig) als letzter Finisher im Ziel an. Dem 48-Jährigen stand für die 121 km und 7554 Höhenmeter eine Zeit von 39:22.20 Stunden zu Buche.

    Greco trotzte den heftigen Gewittern, die sich seit dem späten Samstagabend über der Westflanke der Sarntaler Alpen entluden – die aber aufgrund der höchst professionellen Arbeit von Rennleitung, BRD und CNSAS ohne größere Folgen für die Teilnehmer blieben. Das Rennen wurde am Abend für eineinhalb Stunden unterbrochen, danach konnte die Strecke wieder freigegeben werden.

    Der Sieger des Südtirol Ultra Skyrace hockte bei Grecos Zieleinlauf munter im Publikum. Daniel Jung aus Latsch, seit acht Jahren aber in Naturns wohnhaft, bewältigte die Hufeisentour mit dem neuen sagenhaften Streckenrekord von 17:34.37 Stunden. Bei den Damen setzte sich Irene Senfter aus Lana durch, die nach 23:56.10 Stunden ankam und somit ebenfalls weniger als einen Tag für die Umrundung des Hufeisens benötigte.

    Hohe Finisher-Quote bei Skyrace, bzw. Sky Marathon

    Zwei Südtiroler Sieger gab es auch beim Südtirol Skyrace (69 km/3930 Höhenmeter). Bei den Männern kletterte Anton Eisenstecken aus Neustift auf das höchste Treppchen des Siegerpodiums. Ihm stand eine Zeit von 8:27.40 Stunden zu Buche. Nach 9:56.59 Stunden kam hingegen die schnellste Frau an. Dabei handelte es sich um die Sarnerin Maria Kemenater.

    Insgesamt erreichten 138 Bergläuferinnen und –läufer von 165 Startern das Ziel. Das entspricht einer sehr guten Quote von 83,63 Prozent.

    Bei der Premiere des Südtirol Sky Marathon (42,2/2863), der heuer zum ersten Mal angeboten wurde, setzten sich der Haflinger Andreas Reiterer (4:01.41) und die Grödnerin Birgit Klammer (5:16.04) durch. Hier kamen fast alle Teilnehmer ins Ziel, nämlich 165 von 169 Startern. Das entspricht einem außergewöhnlich hohen Verhältnis von 97,63 Prozent.

    Das OK-Team zieht Bilanz

    Zufrieden blickte OK-Chef Josef Günther Mair vom veranstaltenden ASV Südtirol Ultra Skyrace auf das soeben abgeschlossene Event zurück: „Ich denke, wir haben drei Tage lang sportliche Höchstleistungen gesehen. Ich gratuliere allen Teilnehmern zu ihren Leistungen. Jeder, der sich auf eine der drei Strecken gewagt hat, darf sich als Sieger fühlen, auch wenn es für den einen oder anderen vielleicht nicht bis zum Ziel gereicht hat. Bedanken möchte ich mich bei unseren 500 freiwilligen Helfern, sowie den 70 Mann der Bergrettung bzw. des CNSAS für den unermüdlichen Einsatz.

    Ohne sie wäre so eine Veranstaltung nie und nimmer möglich, genauso wenig, wenn wir nicht so starke Partner wie Sportler, La Sportiva, das Verkehrsamt Bozen, die Gemeinde Sarntal und unzählige andere Sponsoren an unserer Seite hätten.“

    Im Rahmen des dreitägigen Extremsport-Events wurde auch schon der Termin für die fünfte Ausgabe des Extremberglaufs entlang der Hufeisentour in den Sarntaler Alpen bekannt gegeben. Das nächste Südtirol Ultra Skyrace findet 2017 vom 28. bis zum 30. Juli statt – ein Termin, den sich alle Berglauf-Freunde schon einmal rot im Kalender anstreichen können.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (1)

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    • buerger

      Gratulation an alle Teilnehmer!

      Ein riesen Lob an die Organistation!

      Vielen Danke an alle Helfer und die Zuschauer!

      Besonderen Dank an die nette Blondine die mir in der Nähe der Sarner Scharte zu Hilfe kam als ich eine kurze „Zwangspause“ einlegen musste und mir alle möglichen Getränke anbot.

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