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    Die spektakuläre Bahn

    Die SAD präsentiert auf Schloss Prösels ein Zugprojekt der Superlative: eine Bahn von Bozen nach Cortina d’Ampezzo über 87 Kilometer mit einer Fahrzeit von zwei Stunden und 17 Minuten. SEHEN SIE SICH DAS VIDEO AN.

    In der Samstag-Ausgabe der TAGESZEITUNG finden Sie alle Details zum 1,6 Milliarden Euro teuren Projekt. Und: Wie die SAD die langersehnte Überetscher Bahn von Bozen nach Kaltern realisieren will.

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    Kommentare (21)

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    • wol

      Jetzt machen wir zuerst einmal den Brennerbasistunnel und dann kann man eventuell weiterschauen.:)
      Wobei man dem Projekt auch was positives abgewinnen kann.
      Die Sad könnte unnötige Fahrten streichen ( zb.alle halbe Stunden Schlerngebiet mit manchmal 2 bis drei Personen) und somit schon mit dem Sparen anfangen.
      Liebe Grüße aus Völs

      • Richtig!
        Statt im öffentlichen Verkehr zu optimieren, will man diesen „Geldfresser“ noch weiter aufblähen. Eisenbahn ist zu unflexibel und ohne Zukunft.
        Man sollte lieber an der Elektrifizierung und intelligenten Fahrtengestaltung der bestehenden Bus-Flotte arbeiten, das ist die Zukunft.

    • Super Idee! Bin sicher, dass dies weltweit eine einmalige Chance wäre das Weltnaturerbe Dolomiten somit vielen Gästen umweltschonend zu zeigen!

      Bravo!

      • Die Idee ist wahrlich super.
        Leider verläuft die Trasse im Weltnaturerbe Dolomiten über weite Strecken im Tunnel (Völs/St. Konstantin, St. Valentin/Seis, St. Michael/Kastelruth, Salames, Grödner Joch, Valparola Pass, Falzaregopass) oder im Talgrund auf der Schattenseite (Grödner Tal) und man sieht dort somit nichts.
        Am Grödner Joch verläuft der offene Streckenteil ähnlich wie die jetzige Strasse – die ist im Spät-Winter/Frühjahr wegen Lawinengefahr regelmässig gesperrt. Somit wäre in dieser Zeit auch die Bahn dort nicht nützbar oder muss mit zusätzlichen, teueren Maßnahmen gesichert werden.

        • gredner

          Ich sehe es genauso.
          Die Idee ist zwar toll, wenn man sich den Streckenverlauf ansieht, so kann man nur mehr von Utopie sprechen: zu viele Tunnels. Oft erdrutschgefährdete Zonen. Tiefe Einschnitte in die Landschaft norwendig. Statsionen sind zwar meist in der Nähe der Aufstiegsanlagen geplant, sonst aber ungünstig gelegen. In St.Christina verläuft die Trasse in Konkurrenz zur Umfahrung und mitten durch den Kreisverkehr – unmöglich das Ganze. Und sehe ich das richtig: ist die Strecke teilweise als Zahnrandbahn ausgelegt?

    • andreas69

      Und die baulichen Eingriffen in die Natur? Ist das eines Weltnaturerbes würdig? Was passiert mit dem Wild, hat es keine Rechte? Was wird im Winter wenn es 2 – 3 Meter Schnee da oben hinschneit? Alles unbeantwortete Fragen, die sich nicht auflösen lassen. Träum weiter SAD und Südtirol. Solche finanziellen Ausgaben wirst du nicht stemmen können!

    • morgenstern

      Wer Visionen hat sollte zum Arzt gehen.

      (Helmut Schmidt)

    • der schlossherr gatterer will sich so wohl die konzession erschleichen, die demnächst europaweit ausgeschrieben werden muss.
      ist ja auch teuer, so einen ansitz zu erhalten. wenn man das selber nicht kann, lässt man am besten den steuerzahler dafür aufkommen.

    • Habe es ja geahnt: Da sind sie wieder unsere Zweifler, Nörggler, Besserwisser, Neider und Miesmacher: zu teuer, zu gefährlich, utopisch, zu viele Tunnels, zu steil, zu schmal, im Weltnaturerbe, im Kreisverkehr usw. usw.

      Wir würden noch in der Steinzeit leben wenn solche Typen wie hier die Welt bestimmen würden!

      Wetten dass, niemand von den Miesmachern einen Job hat wo sie selber täglich ihr Geld verdienen müssen?

      • owl

        Liebe Monika,

        ich finde die Idee auch toll. Im Ernst. Genauso wie es mir gefallen würde zum Mond zu fliegen (was rein technisch ebenso machbar ist…).

        Und in Bezug auf die Miesmacher würde ich Ihnen ja auch gerne Recht geben.
        Nur leider verdient die SAD (und deren Chefs) ihr Geld und ihre Gewinne genauso wenig selber wie die von Ihnen angesprochenen Miesmacher.

      • Da war doch schon mal ’ne Bahn von Toblach über Cortina nach Pieve di Cadore… die hat man stillgelegt, weil UNRENTABEL!
        Wir könne aber alles was Unrentabel ist gerne wieder einführen, Steuern sind heutzutage ja genug da – imgegensatz zu früher….

      • Nein wirklich nicht, bin weder Neider, noch Zweifler noch Nörgler, sonder Realist!
        Die Bahn würde die Straßen sicher entlasten, ist aber mit diesem Verlauf nichts Halbes und nichts Ganzes: Für die Touristen hat sie zu viele Tunnels (die Renaissance von Nostalgie/Tourismusbahnen funktioniert nur wenn es atemberaubende Attraktionen gepaart mit atemberaubenden Ausblicken gibt, wie in der Schweiz zum Beispiel) Für die Pendler wäre wichtig, daß man so viel wie möglich abkürzt, damit man schnell ans Ziel kommt.
        Ganz ehrlich Eisenbahn ist zwar nicht Steinzeit, aber auch nicht weit davon entfernt. 😉

    • Die Bahn ist eingleisig gestaltet, will man im 30 Minuten Takt fahren, muss alle 20 km eine Ausweichstelle vorhanden sein, sollte man auch wissen. Bei weniger Ausweichstellen gibt es weniger als alle 30 Minuten einen Zug.
      In der Animation sind die Wartezeiten nicht berücksichtig: 5Minuten aufenthalt pro Haltestelle: bei den 17 Haltestellen: zusätzlich 85 Minuten für die gesamte Strecke.
      Die zusätzlichen Lawinensicherungsmassnahmen wurden in den Kosten auch nicht berücksichtigt, das hält diese niedriger und nachher wird der Bauherr (Steuerzahler) dann vor vollendete Tatsachen gestellt… ist ein alter Hut.

    • Nettes Projekt, wahrscheinlich nicht umsetzbar. Wenn man sich die Ankunftszahlen und an die zahlreichen Bozen-Pendler denkt, jedoch mehr als angebracht.

      Eines schockt mich jedoch: die Seiseralm-Bahn zwischen Völs und Seis hat keine eigene Haltestelle!? Das müsste unbedingt überarbeitet werden!

    • Nettes Projekt, wahrscheinlich aber nicht umsetzbar. Wenn man sich aber die Ankunftszahlen ansieht und an die ganzen Bozen-Pendler denkt, wahrscheinlich mehr als notwendig.

      Eines schockt mich jedoch: die Seiseralm-Bahn zwischen Völs und Seis hat keine eigene Haltestelle!? Unbedingt überarbeiten!

    • werner

      Zahnradbahnen dürfen max 16-25 Km/h langsam fahren. Beim Übergang auf die Zahnstrecke müssen sie praktisch fast anhalten.

    • ft

      Keine Aufregung. Die Sad kann die Bahn nicht bezahlen, das Land auch nicht, und der Staat der die Milliarden locker machen könnte hat mit dem Minister Nencioni die Antwort schon gegeben. „Per progetti fantasmagorici non ci sono soldi, occupiamoci di quello che e fattibile“ Also abhaken, viel Lärm um nichts.

    • Man benötigt die generelle Rückkehr zur Schiene als disziplinierte Form technischer Mobilität,die sich optimal sanft in Naturräumlichkeit einklinkt,umwelterhaltende,sinnvolle Zwänge schafft und vor fiaskohaften Schadwirkungen des Massenindividualverkehrs,abgewickelt von der globalen Monokultur “ Mensch “ bewahrt.Überdies schützt sie diese Spezies vor dem bewegungstechnischen Verfaulen in deren “ Solistenkisten“,in die sie von den profitlichen Manipulationsrittern elitärer Unternehmerschichten erfolgreich hineingelotst wurden.
      „Au“-to tut generell weh!
      Welchen „Erlebnisgrad“ an Reisekultur man bei deren Realisation wählt(HGV, Neigetech, Spurweite, Zahnrad etc.) ist eine andere Diskussion,nach der Entscheidung pro Schiene.

    • Als realen Lehrmeister in Sache „optimale Schienenbezwingung der Alpen“verweise ich auf die Schweiz.Von dort hör ich das Lachen über die sogenannten Probleme bei der Realisation neuer südtiroler Bahnen.

    • Mit Bussen stützt man das unheilbringende System
      Straße, da fahren nämlich in erster Linie Auu–tos und dessen “
      Flexibilität“endet zu oft im Stau,—als Gemeinschafts-„erlebnis“!!!
      Welche Elektrifizierung meint denn Wadlbeisser?Doch nicht etwa
      Trolleybusse.Na,ja,falls Akkus gemeint sind,die gab es bei der deutschen Bundesbahn schon in den fünfziger Jahren in Triebwagen.Ausserdem hat er sicher schon mal was gehört von Überlandstrassenbahnen.

    • Zweigleisige Strecken sind schmäler als funktionelle Strassen.
      Warum sollte der Schiene nicht der gleiche Platz gewährt
      werden?Über Straßen entsteht in einer etablierten Freizeitgesellschaft ein grosser Freizeitdruck auf die ohnehin
      artenschwache Restnatur.Schiene diszipliniert eben und mindert
      die gravierenden Folgen der Überrepräsentanz des Menschen.
      Die „Asphaltzeit“ liegt im Übrigen eindeutig weit vor der Steinzeit!

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