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    Der Gras-Tag

    Florian Kronbichler und „Hanf“ Peter Grünfelder in Rom

    Florian Kronbichler und „Hanf“ Peter Grünfelder in Rom

    Florian Kronbichler und „Hanf“ Peter Grünfelder haben am Cannabis-Tag in Rom teilgenommen.

    Wenn auch sehr zaghaft: Italien betritt den Weg zur Straffreiheit von Produktion, Handel und Konsum von leichten Drogen.

    Zum ersten Mal in der Geschichte bringt es ein Gesetzentwurf dieses Inhalts in die Vollversammlung des Parlaments.

    Am Montagnachmittag hat die Abgeordnetenkammer die Generaldebatte dazu abgeführt. Damit sind Hanf, Hasch und Marihuana, am korrektesten unter dem Namen Cannabis zusammengefasst, noch lang nicht entkriminalisiert. Die Artikeldebatte und mögliche Endabstimmung wird nach den Sommerferien in Angriff genommen.

    Der historische Schritt ist aber getan, glaubt Florian Kronbichler.

    Nicht weniger als 221 Abgeordnete aller Parlamentsfraktionen haben dem maßgeblich vom SEL-Abgeordneten Daniele Farina ausgearbeiteten Gesetzesentwurf ihre Unterschrift gegeben. Erstunterzeichner ist Roberto Giacchetti, PD-Abgeordneter und Vizepräsident der Kammer.

    Zur Generaldebatte hat Kronbichler „Hanf“ Peter Grünfelder, den Präsidenten des „Cannabis Social Clubs Bozen“ und Südtirols hartnäckigsten Kämpfer für das Anliegen, nach Rom ins Parlament eingeladen. Gemeinsam nahmen sie an der Pressekonferenz der Erstunterzeichner des Liberalisierungs-Gesetzentwurfs Teil und führten Gespräche mit Befürwortern und Gegnern Gespräche.

    Mit der Generaldebatte in der Kammer ist die Initiative zur Entkriminalisierung einer mal mehr, mal minder geduldeten De-facto-Situation erst angeschoben.

    Jetzt steht ihr ein hürdenreicher parlamentarischer Weg bevor, so Kronbichler. Die Gegner, teils überzeugt, teils aus machttaktischem Kalkül, hätten bereits mit über 2.000 Abänderungsanträgen, durchwegs Verhinderungsklauseln, gekontert.

    Die Regierung hat sich zum dem Vorhaben noch nicht geäußert. In der Sache gilt Ministerpräsident Renzi als Befürworter. Fraglich ist nur, ob er seiner Regierungsmehrheit die Belastungsprobe zutraut, so Kronbichler.

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    Kommentare (3)

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    • franz

      Wenn es um schwachsinnigen Debatten oder Demos ( wie am Brenner mit illegalen Hausbesetzer und Black Block ) geht darf Kronbichler natürlich nicht fehlen.
      Für die Regierung Renzi gibt es keine größeren Problem wie sich Monate lang mit schwachsinnigen Debatte wie “ die Homo -Ehe“ Freigabe von Cannabis zu befassen.
      Anstatt sich mit wichtigeren Themen wie Sicherheits- Flüchtlingsproblematik und Arbeitslosigkeit zu befassen bzw. wie man die Steuern senken könnte und damit die Wirtschaft anzukurbeln.++++

    • meinemeinung

      franz @ Du liegst falsch ,die Wirtschaft muß sich selber helfen ,Steuern senken ? der Staat braucht mehr Geld also wird überlegt wie man mehr bekommt .
      Arbeitslose geht’s besser in Italien ,schwarz arbeiten und vom Staat das Arbeitslosengeld noch dazu verdienen ,klaro und wenn die Herrn von der Klein Kriminalität abgezogen werden (Suchtmittel Bekämpfung) so stehen wieder mehr für unsere Flüchtlinge bereit um zu helfen.
      Sicherheitsprobleme haben wir keine ,höchstens es sein psychisch kranke unterwegs aber die erkennt man schnell 🙂

    • franz

      “höchstens es sein psychisch kranke unterwegs aber die erkennt man schnell“ Bist Du auch einer von denen ? 🙂
      Oder zu viel Gras konsummiert ? 🙂

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