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    Geübte Fahrsicherheit

    Safety ParkLaut einer ISTAT-Studie ist die Zahl der Verkehrstoten in Südtirol überdurchschnittlich hoch. Beim Safety Park heißt es: Fahrsicherheit muss geübt werden.

    Mit einer beunruhigenden Nachricht hat die Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) aufhorchen lassen. Laut ISTAT-Studie ist demnach die Zahl der Verkehrstoten in Südtirol im italienischen Vergleich überdurchschnittlich hoch. „Zwar gibt es kein Patentrezept, um diese traurige Zahl nach unten korrigieren zu können, ein wichtiger Schritt in Richtung Sicherheit im Straßenverkehr ist aber sicherlich ein gezieltes und kontinuierliches Fahrtraining“, heißt es in einer Presseaussendung des Safety Park. 

    „Was auch immer die Gründe für die tödlichen Unfälle sind, es braucht bei den Verkehrsteilnehmern mehr Bewusstsein dafür, dass Sicherheit am Steuer keine Selbstverständlichkeit ist“, mahnt Erwin Pichler, Chefinstruktor im Fahrsicherheitszentrum Safety Park. Grundsätzlich gelte für all jene, die sich hinter ein Steuer setzen: erst die Übung macht den Meister.

    Das Gefühl für das eigene Fahrzeug und die eigene Reaktionsfähigkeit könne im Rahmen eines Fahrsicherheitstrainings verfeinert werden. „Man muss sich selbst und sein Fahrzeug kennen, um im Notfall richtig handeln zu können. Die Ablenkungen im Straßenverkehr sind vielfältig und auch die Straßenverhältnisse sind gerade bei ungünstiger Witterung oft nicht ideal. Je besser man auf solche Situationen vorbereitet ist, umso eher kann richtig reagiert werden“, so Pichler.

    Er betont: „Im Fahrsicherheitstraining kann jeder in einer sicheren Umgebung und unter professioneller Anleitung ausprobieren, wie sich eine Vollbremsung anfühlt und wie lange Bremswege auch bei geringen Geschwindigkeiten und trotz moderner Bremssysteme sein können.“

    Das Fahrsicherheitstraining solle dabei nicht nur bei Führerschein-Neulingen ansetzen, sondern auch bei jenen Verkehrsteilnehmern, die sich auf ihre vermeintlich lange Fahrpraxis verlassen. „Gerade deshalb bieten wir im Safety Park unterschiedliche Kurse für unterschiedliche Bedürfnisse an. Die Sicherheitstrainings werden individuell angepasst und sollen junge und ältere Menschen, Vielfahrer oder gelegentliche Fahrer, Autofahrer oder Motorradfahrer ansprechen und für den Straßenverkehr fit machen“, erklärt Giovanna Valentini, Direktorin des Safety Park.

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    Kommentare (2)

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    • yannis

      Werbung für das Millionengrab Safety Park ?
      Fahrtraining schön und gut, aber viel besser wäre wenn es irgendwie gelänge die „Agressivität“ so mancher Zeitgenossen abzubauen.
      Das Fahrtraining kann auch dazu dienen dass manche an die Grenzen der Möglichkeiten heran geführt werden, die sie später im öffentlichen Straßenverkehr fort führen.

      Menschen die schon 40 Jahre und mehr ohne verschuldeten Unfall unterwegs sind entlockt der Safety Park nur ein müdes Lächeln.

    • ahaa

      Safety Park hat anscheinend zu wenig Auslastung.
      Angst um den Job?

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