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    Der neue Dekan

    Schmidt-Wulffen

    Stephan A. Schmidt-Wulffen

    Stephan A. Schmidt-Wulffen ist der neue Dekan der Fakultät für Design und Künste an der Freien Uni Bozen.

    Mit Professor Stephan A. Schmidt-Wulffen, dem ehemaligen Rektor der Akademie der bildenden Künste in Wien, erhält die Fakultät für Design und Künste eine versierte internationale Persönlichkeit als neuen Dekan. Am Montag hat der 17-köpfige Fakultätsrat den Kunsttheoretiker aus seiner Mitte zum Dekan gewählt.

    Der Dekan steht seiner Fakultät für drei Jahre vor und kann laut Statut der Freien Universität Bozen einmal bestätigt werden. Nach sechs Jahren übergibt Prof. Gerhard Glüher die Leitung der Fakultät für Design und Künste an Prof. Stephan Schmidt-Wulffen, der im Sommer an die Freie Universität Bozen berufen worden war und sein Amt am 1. November 2016 antreten wird.

    „Bereits an der Wiege der Universitätsgründung stand das Bedürfnis vieler Südtiroler Bürger, der Kunst einen Gestaltungsraum zuzuweisen. Das empfinde ich als Signal für meine künftige Arbeit“, sagte Prof. Stephan Schmidt-Wulffen nach der Wahl. „Da sich in den kommenden Jahren nicht nur das Design, sondern auch die Universitätslandschaft selbst verändern werden, möchte ich die Bereiche Kunst und Design international stärker vernetzen.“

    Prof. Stephan August Schmidt-Wulffen (geb. 1951 in Witten/Deutschland) hat Sprachwissenschaft und Philosophie an den Universitäten Köln und Konstanz studiert. 1987 promovierte er mit seiner Arbeit „Spielregeln – Tendenzen der Gegenwartskunst“.

    Der Kunsttheoretiker und Kurator für zeitgenössische Kunst war Direktor des Kunstvereins Hamburg und Gastprofessor an der Columbia Universität in New York.

    In den Jahren 2002 bis 2011 stand er der Akademie der bildenden Künste in Wien als Rektor vor, einer der ältesten Kunstakademien Europas, und im Anschluss der New Design University; seit 2012 ist Stephan Schmidt-Wulffen zudem Honorarprofessor der Zeppelin Universität. Im Jahr 2012 wurde ihm das Große Goldene Ehrenzeichen für seine Verdienste um die Republik Österreich verliehen.

    An die Freie Universität Bozen wurde er in diesem Sommer berufen.

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