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    „Gefährlicher Abschnitt“

    „Gefährlicher Abschnitt“

    Bei einem Verkehrsunfall in Bruneck wurden am Freitag zwei junge Erwachsene verletzt – darunter die Tochter von Cornelia Brugger. Die Politikerin macht nun der Gemeindeverwaltung Vorwürfe.

    Wie Cornelia Brugger mitteilt, ereignete sich der Unfall am Freitagabend in der Brunecker Stegenerstraße. Ihre 22-jährige Tochter wollte gemeinsam mit einem 19-jährigen Mann die Straße auf einem Zebrastreifen überqueren, als sie von einem Auto erfasst wurde.

    Beide Personen wurden teils mittelschwer verletzt.

    Cornelia Brugger übt nun harsche Kritik: Ihrer Meinung nach hätte der Unfall verhindert werden können, wenn die Gemeinde eine Überführung für Fußgänger und Radfahrer errichtet und Poller aufgestellt hätte.

    Diese Forderung hatte die Gemeinderätin in der Vergangenheit wiederholt erhoben.

    „Dieser Straßenabschnitt ist gefährlich, Autos fahren mit überhöhter Geschwindigkeit vorbei“, meint Brugger. „Die Ampel wurde wieder entfernt.“

    Bürgermeister Roland Griessmair habe ihre Vorschläge abgeblockt. „Nur durch Zufall hat es am Freitag keine Toten gegeben“, so Brugger.

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    Kommentare (5)

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    • yannis

      immerhin fällt es einer Frau Politiker wenigstens jetzt auf, als ihre Tochter betroffen ist.

    • einereiner

      @yannis
      da tust du der Frau Brugger unrecht. Sie hat in einer der ersten Gemeinderatsitzungen ihrer Legislaturperiode genau das gefordert: Poller und Überführung. Es wurde von der SVP-Mehrheit abgelehnt. Kannst du in den Protokollen nachlesen. Die SVP in Bruneck stimmt 99,9% aller Vorschläge der Opposition nieder….
      Man muss aber auch sagen, dass „liegende Polizisten“ dort nicht zugelassen wären.

    • yannis

      @einereiner
      17. Juli 2016 um 11:53

      wenn dem so ist, dann möchte ich hiermit für meinen Kommentar entschuldigen !

      Ansonsten wie immer bei den SVPlern, nur sie haben die Weisheit mit dem Löffel gefressen.

    • Gute Besserung den beiden verletzten Personen! Es braucht immer und überall schlimme Unfälle, bis sich irgendwas in die richtige und rettende Richtung geht! Leider.

    • roberto

      Die Stadtregierung findet stets große Mittel, viel Zeit und ausreichend Wege um Events zu veranstalten,großklotzige Bauvorhaben zu verwirklichen und um sich stets in den Medien bestens abzulichten. Sobald es aber um kleine Anfragen von Seiten der Bürger geht, dann gibt es nur beschränkte Mittel, kaum ausreichend Zeit und keinen Ausführungsplan. Im Grunde schaukelt die Stadtregierung von Bruneck zwischen einer Tourismus Location gestützt mit vielen öffentlichen Subventionen und einer Handelsstadt mit stark sinkender Erfolgsperspektive für die eigenen Dienste und Produkte. Marketing, das ist alles was die Stadregierung auf dem Weg bringt, die Realität sieht leider etwas anders aus. Gute Vorschläge aus der Opposition werden grundsätzlich niedergestimmt.

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