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    Freie Wahl

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    Die Abgeordnete Myriam Atz-Tammerle ist überzeugt: Das Modell der Kinderbetreuung müsse frei wählbar sein.

    In der Landtagsdebatte über den Nachtragshaushalt forderte die Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Myriam Atz Tammerle, dass es nicht nur die Kleinkinderbetreuung außer Haus zu fördern gilt, sondern auch jene Familien, die ihre Kinder selbst zu Hause betreuen möchten.

    Es müssten, so Atz Tammerle, die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass den Familien die Wahlfreiheit geboten wird. Sie sollten selbst entscheiden dürfen, welches Betreuungsmodell sie für ihre Kinder bevorzugen.

    Die Abgeordnete gibt zu bedenken: „Derzeit ist die Familienpolitik ausschließlich danach ausgerichtet, dass die Eltern schnellstmöglich in ihren Beruf zurückkehren und ihre Kinder an Dritte abgeben. Es geht nicht an, dass jene Eltern, die ihr Kind so lange wie möglich selbst bei sich zu Hause betreuen möchten, benachteiligt werden! Die Anerkennung der Erziehungsjahre für die Rente ist längst überfällig!“

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    Kommentare (2)

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    • iluap

      All dem kann ich zustimmen! Zur Zeit ungerechte Behandlung zwischen öffentlich Bediensteten und jenige in der Privatwirtschaft.
      Gebt lieber den Müttern und/oder den Vätern die in der Privatwirtschaft tätig sind die finanziellen Mittel damit jemand von Ihnen zu Hause bleiben kann, um das Wertvollste was Sie haben nicht in fremde Hände geben zu müssen!!!!! Die ersten 3 Lebensjahre sind doch die schönste und wichtigste Zeit für die Eltern und Kinder. Wieviel verlieren wir wenn wir Ihnen das nicht ermöglichen, diese Zeit kommt nie wieder zurück Wie soll ein Kleinkind eine Beziehung zu den Eltern aufbauen wenn es schon nach wenigen Monaten in fremde Betreuungsstätten gebracht wird??? Wir entwickeln uns in die entgegengesätze Richtung. Habt ihr schon mal nachgefgragt welche Kinder in den Krippen untergebracht sind??? Zu 95% sind es jene die in der Privatwirtscahft tätig sind und nicht jene die in der Öffentliche Verwaltung, denn die haben ganz andere Vorteile in dieser Hinsicht. Ist irgendwie doch komisch dass die öffentlichen Angestellten die Kinder kaum in die Krippen brigen wo doch die Einrichtungen so toll sind. Dies ist nur Frauenpolitik und keine wirkliche Familienpolitik und absolut nicht zum Wohl des Kindes.
      Andere Staaten welche schon Jahrzehntelange Erfahrung in dieser Materie haben (wir noch nicht. Müssen wir auch erst die traurige Erfahrung machen, dass dieser Weg nicht der beste ist??) beginnen jetzt wieder davon Abstand zu nehmen und mehr finanziele Mittel den Eltern zur Verfügung zu stellen damit sie sich auch wieder mehr um die eigenen Kinder kümmern können.

    • ahaa

      Es muss gleich viel Geld für den Privaten zukommen,ansonsten wird eine Seite bevorzugt die nicht moralisch vertretbar ist!

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