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„Wir winken Sie durch“

imageEin Plakat der Tiroler FPÖ mit dem Slogan „Frau Merkel, genießen Sie den Urlaub in Südtirol. Wir winken Sie durch“ sorgt für Aufregung. 

Als „letztklassig“ bezeichnet ÖVP-Klubobmann Jakob Wolf die  Sommerplakate der Tiroler FPÖ, die mit dem Slogan „Frau Merkel, genießen Sie den Urlaub in Südtirol. Wir winken Sie durch.“ Stimmung gegen die deutsche Bundeskanzlerin macht.

„Wer es nötig hat, derart niveaulos auf die deutsche Kanzlerin Angela Merkel los zu gehen, kann selbst nicht viel zu bieten haben. Man muss nicht mit all ihren Entscheidungen einverstanden sein, aber eine solche Kampagne zeugt von einer schlechten Kinderstube und fehlendem Respekt. Auch dem heimischen Tourismus erweist man damit einen Bärendienst“, macht Wolf deutlich.

Fest stehe jedenfalls, dass die politischen Schuhe der deutschen Bundeskanzlerin dem Tiroler FPÖ-Chef Abwerzger um zwanzig Nummern zu groß seien.

Auch die Panikmache der FPÖ in Bezug auf die Brennergrenze habe mit den realen Verhältnissen wenig zu tun, so Wolf:

„Landeshauptmann Günther Platter hat erst am Samstag wieder mit Bürgermeister Karl Mühlsteiger aus Gries am Brenner telefoniert. Dieser hat bestätigt, dass die Lage am Brenner derzeit ruhig ist und fast keine Bewegungen wahrnehmbar sind. Die gesetzten Maßnahmen auf beiden Seiten der Grenze greifen. Das ist vor allem Tirols Landeshauptmann Günther Platter zu verdanken, der sowohl in Rom als auch in Wien massiv Druck aufgebaut hat, damit die Kontrollen im österreich-italienischen Grenzraum verstärkt werden“, ruft der VP-Klubobmann in Erinnerung.

Sollte sich die Situation am Brenner wieder zuspitzen, dann sei Tirol jedenfalls gerüstet und könne innerhalb weniger Tage ein umfassendes Grenzmanagement hochfahren, so Wolf.

„Die Lage wird tagtäglich genau beobachtet und analysiert. Wenn es erforderlich ist, dann werden wir die notwendigen Schritte setzen – aber auf Basis von Fakten und nicht auf Grundlage blauer Mutmaßungen und Halbwahrheiten“, stellt Wolf abschließend klar.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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