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    Geplatzter Traum

    Jakob Weger in Aktion

    Jakob Weger in Aktion

    Der Medaillentraum von Jakob Weger bei der Kanuslalom-WM bleibt unerfüllt. Der SCM-Paddler kam im Kajak-Einer der U18 im Finallauf auf Platz 10.

    Bei der Kanuslalom-WM der U18 im Kunstkanal von Krakau war Jakob Weger am Samstag nach seinem unglücklich verlaufenen Finallauf enttäuscht.

    Bei Tor Nummer 8 kassierte der 18-jährige SCM-Paddler 50 Strafsekunden. Nach diesem Missgeschick musste sich Weger im Kajak-Einer in 141,10 Sekunden (56 Strafsekunden) mit dem 10. und letzten Platz begnügen.

    Nach Platz 1 in der Quali und Rang 3 im Halbfinallauf war die Erwartung für eine Top-Platzierung von Weger im Finallauf sehr hoch.

    Obwohl er das Rennen zum Schluss nur mehr locker beendet hat, erreichte er die drittschnellste Laufzeit, wenn man von den Strafsekunden absieht.

    Der SCM-Paddler hatte heute keinen glücklichen Rennverlauf. „Bei Tor Nummer 8 habe ich eine der beiden Torlatten mit dem Boot weggeschlagen. Diese ist vor meinem Kopf vorbei gependelt. Gleichzeitig sah ich, wie der Torrichter die rote Tafel mit 50 Strafsekunden für ein ausgelassenes Tor aufzeigte. Das war für mich ein Schock: Ich habe das Rennen noch so gut wie möglich mit einer guten Laufzeit zu Ende gefahren“, schilderte Jakob Weger. „ Das ist eben Kanuslalom. Die U18-WM ist somit für mich abgehakt. Jetzt konzentriere ich mich ganz auf die U18-EM Ende August in Slowenien“, erklärte Weger.

    Den WM-Titel im Kajak-Einer der U18 holte überraschend Ruslan Pestov (84,27 Sekunden/0 Strafsekunden) aus der Ukraine vor dem Österreicher Felix Oschmautz (84,88 Sekunden/2 Strafsekunden) und dem Polen Viktor Sandera (85,62 Sekunden/0 Strafsekunden). Für den einzigen Medaillengewinn Italiens bei der Kanuslalom-WM in Krakau sorgte heute Zeno Ivaldi mit dem Gewinn der Silbermedaille im Kajak-Einer der Männer in der U23.

    Im Kajak-Einer-Teamlauf in der U18 kamen die 3 SCM-Paddler Jakob Weger, Martin Unterthurner und Valentin Luther in 219,64 Sekunden über Rang 20 nicht hinaus. Valentin Luther hat sich mit dem Paddel verschnitten und ist umgekippt und hat die Tore 16 und 17 übersprungen, wofür es zweimal 50 Strafsekunden gegeben hat.

    Den WM-Titel holte Frankreich (98,33 Sekunden/0 Strafsekunden) vor Deutschland (99,58/0) und Tschechien (101,74/0).

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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