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    „Wer zahlt das Risiko?“

    „Wer zahlt das Risiko?“

    Soll italienischen Banken mit Steuergeld aus der Krise geholfen werden? Ja, findet Paul Gasser, Generaldirektor des Raiffeisenverbands – und hält Ausnahmeregelungen für „nachvollziehbar.“

    TAGESZEITUNG: Kapitalschwäche, Misswirtschaft, faule Kredite – Italiens Banken sind zurzeit schwer in Krise. Wie kam es dazu?

    Paul Gasser: Man muss das Problem in einem weiteren Rahmen sehen. Der Ursprung des Problems liegt sicherlich in der Finanzkrise 2008. Ministerpräsident Renzi behauptet aber zu Recht, die Situation sei nicht allein auf Spekulationen von damals zurückzuführen. Letztendlich ist die Notlage erst nach einer Neueinführung und einer Verschärfung der Bankenregelungen eingetreten.

    Das bedeutet?

    Zum einen muss für Staatspapiere eine Risikobewertung durchgeführt und Eigenkapital unterlegt werden. Zum anderen sollen Stresstests dazu dienen, Informationen über bestimmte Entwicklungen zu gewinnen.

    Den italienischen Banken soll mit Steuergeldern geholfen werden. Ist das notwendig? 

    Die Einführung und Verschärfung von Regelungen hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich italienische Banken in Schwierigkeiten befinden. Deshalb wird von Renzi auch eine Ausnahmeregelung gefordert, die nachvollziehbar ist. Vonseiten der Aufsicht wird man immer mehr dazu aufgefordert, die Risiken strenger zu bewerten und mit mehr Kapital zu unterlegen. Doch wer zahlt das Risiko bei Negativzinsen? Kaufe ich Staatspapiere, muss ich sie mit Eigenkapital unterlegen. Für strengere Risikobewertungen fallen auch höhere Kosten an. Es gibt also genügend Ungereimtheiten, weshalb ich es für richtig halte, dass sich die Regierung dieser Sache annimmt.

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    Kommentare (37)

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    • mairwalter

      Wieso soll der Steuerzahler für das Unvermögen mit FREMDEM Geld um zu gehen,den Banken noch unter die Arme greifen? Die Macht des Geldes scheint so groß zu sein, dass die Waschlappen der Politik nicht imstande sind, vernünftig zu denken. Oder sie kassieren mit! Die Ausrede, dass sonst die ganze Wirtschaft zusammenbrechen würde, die Drohung mit dem Verlust der Arbeitsplätze und viele Horrorvisionen mehr, zähle ich zu den kriminellsten Ausreden die getätigt werden Man sollte sich VORHER überlegen, wo, wie und bei wem man FREMDES Geld investiert und die „Melkkuh Bürger“ nicht noch ein zweites man ausnehmen wie eine Weihnachtsgans!.Erzählen sie das einmal einem Freiberufler! Der kann auch nicht wenn er Etwas verbockt hat, auf den Staat zurückgreifen…

    • meinemeinung

      wenn alle so denken wie Sie Herr Paul Gasser dann könnten die Banken gleich weiter western ohne Risiko und Haftung.
      Was auf die Banken zukommt ist seid der Einführung des Euro bekannt und jede Änderung und Vorlage früh bekannt geworden , aber unser Banken war das wurst ,egal und hausten gleich weiter .Direktoren ,Verwaltung und Aufsicht sollten Haften ,dann würden sie ihre gut bezahlte Arbeit mit mehr Gewissen verrichten ,das ist meine Meinung

    • ahaa

      Lasst die Banken bankrott gehen indem ihr alles Geld abhebt!
      Banken sind jene die früher in Agypten die Peitsche hielten!
      Nicht umsonst gibt es viele die ausgestiegen sind ,weil sie es Leid sind der Oma noch die letzte Rente aus der Tasche zu ziehen!

    • aber klar doch, herr gasser. gewinner privatisieren, verluste auf die allgemeinheit abwälzen.
      und um noch mehr aus den leuten rauszuqietschen,

      machen wir auch gerne mal illegale absprachen, oder….???

    • franz

      Während die Regierung Renzi bei Banken wie Banca Etruria, Banca Marche, Carife e Carichieti und Popolare die Vicenza das bail in angewendet hat bzw. per Dekret über Nacht mit den DL- Salva Banche die Guthaben von Kleinsparern auf Null gestellt und somit hundert tausende Kleinsparer um ihr ganzes Ersparte gebracht hat, möchte man jetzt bei Großbanken wie Mps das bail in umgehen um die großen Spekulanten von Mps zu retten.
      ( Nachdem bereits 2014 Mps mit 4 Milliarden € IMU- Geld die Bank schon einmal von der MONTI-LETTA gerettet wurde )
      Wenn schon die Banken mit Steuergeld gerettet werden soll, dann sollten auch die Kleinsparer gerettet werden , ( wie übrigens von Renzi versprochen ) aber davon ist keine Rede mehr.
      Sollten Banken mit Steuergeld gerettet werden, dann müsste man solche Banken verstaatlichen ähnlich wie in Amerika und wenn sie wieder profitabel sind verkaufen.
      Und Bankdirektoren -Vorstände usw. gehören ohne Bonus zu entlassen und mit Ihren persönlichen Vermögen zur Verantwortung zu gezogen werden.
      Nicht wie bei Banca Etruria wo Vice Direktor ( Vater von Misterin Boschi ) noch einen großen BONUS von einer Million € erhalten hat bevor die Bank bleite ging.
      Oder Direktor Zonin von Banka Popolare di Vicenza der eine Million € als Bonus erhielt nachdem die Bank in ein finanzielles Desaster geraten ist.
      http://www.corriere.it/economia/16_marzo_09/popolare-vicenza-milione-zonin-nell-annus-horribilis-banca-ce147f28-e5c6-11e5-91a4-48cd9cc4cb64.shtml

    • andreas

      Es ist wirklich eine Frechheit, dass da einfach Gesetze gemacht werden bei denen verlangt wird, dass man Geld, welches man verleiht, einigermaßen mit Eigenkapital abgedeckt haben sollte.
      Kann die Bank doch nichts dafür, wenn sie riskante Kredite mit hohen Zinsen vergeben und der Schuldner diese nicht mehr bedienen kann, kann ja keiner vorher wissen.

      Und dann auch noch bei Staatspapieren Eigenkapital verlangen, wo diese doch bis jetzt risikolose Gelderlieferanten waren, welche ohne jegliches Eigenkapital gekauft werden konnten und so aus dem Nichts Geld erschaffen wurde.
      Schon dumm die Situation, Draghi kauft zwar jeden Schrott auf, aber es feht die Kohle zum Kaufen. 🙂 🙂

    • meintag

      So wie Politiker vor Jahren die Schneid hatten einzuführen dass jeder Arbeitnehmer ein Konto für sein Gehalt haben muss, könnte die heutige Poitik das Gegenteil beschliessen. Da es auf das hart erarbeitete Geld sowieso keine ausreichenden Zinsen mehr gibt soll Jeder wieder am Monatsende die Lohntüte in bar erhalten. Er kann dann selber entscheiden ob er auf Risiko sein Geld selbst verwahrt oder auf die Bank bringt.
      Dass der Grossteil davon sowieso in Unlauf kommt ist dem Staat sicher. Obs die Banken freut eine Andere.

    • maco

      Natürlich muss Herr Gasser für die staatliche Rettung plädieren, könnten die RAIKA’S doch selbst betroffen sein. Im Grunde ist man doch nur eine italienische Provinzbank. Auch hier wurden Kredite mutmaßlich mehr nach Gutdünken vergeben, anstatt effiziente Garantien zu verlangen.
      Dennoch, der Steuerzahler darf für die Misswirtschaft der Bank nicht herangezogen werden. Wer sich dafür entscheidet sein Vermögen bei einer Bank anzulegen, sollte sich einfach vorher über Bonität und Risiko informieren und die dementsprechenden Konsequenzen tragen.
      Mein Tipp, Geld legal nach Österreich transferieren. In Innsbruck ist man spezialisiert auf italienische Kunden und die dortigen Kreditinstitute wesentlich strenger bei Kreditvergabe. Ich persönlich habe mich für die Tiroler Sparkasse entschieden.

    • andreas

      @maco
      Auch Österreich ist nicht frei von Bankenskandalen, wie sonst kann eine Landesbank wie die Hypo Alpe Adria ein Bundesland bzw. einen Staat so in Bedrängnis bringen.
      Auch die Hypo Vorarlberg hat z.B. in Südtirol vor ca. 10 Jahren an die 30 Millionen verloren, die kochen also auch nur mit Wasser.

      Hasardeure gibts bei allen Banken, manche weniger, manche mehr und auch in Deutschland hat sich z.B. gezeigt, dass sogar die biederste Landesbank beim großen Rad mitdrehen wollte und sie so gerettet oder in die Pleite geschickt wurden.

      Deshalb bin nicht wirklich überzeugt, dass in Österreich alles gut und in Südtirol bzw. Italien alles schlecht ist.
      Ob es möglich ist als Privatperson die ganzen Leichen im Keller ein Bank vorab zu erkennen, bezweifle ich mal. Ich glaube die kennen sie manchmal selbst nicht alle. 🙂

      • maco

        Die Reihe der maroden Banken in Italien ist alleine im letzten Jahr dennoch um einiges höher. Stichwort Unicredit, Veneto Banca, Banca Etruria, MPS etc…Eine weitere Kettenreaktion ist eine Frage der Zeit.

        Man steht einem Berg von 360 Mrd. € an faulen Krediten in Italien gegenüber. Teilweise herbeigeführt durch belegte und grob fahrlässige Handlungen des Managements. Einte tickende Zeitbombe für den Kunden.
        Da zögere ich keine Sekunde mein Geld bei diesen Instituten abzuziehen und bei einem soliden Haus einzulegen.

        Natürlich ist auch hier nicht alles Gold was glänzt, dennoch sehe ich gravierende Mentalitätsunterschiede zwischen italienischen und österreichisch Banken, allein schon bei den Kreditvergaberichtlinien.

        • guyfawkes

          @maco
          Ich habe auch ein paar „Stichwörter“ für Sie:
          Bank Austria gehört zu Unicredit, Bawag, Österreichische Volksbanken AG, Raiffeisen International, Engagement der österreichischen Banken in Osteuropa… Und das sind nur einige Fälle die mir so auf die Schnelle ohne zu recherchieren einfallen (Hypo Alpe Adria hatte ja schon andreas genannt).

          Und noch etwas: im Zuge der großen Finanzkrise gehörte Italien zu den Ländern in denen der Staat die Banken am wenigsten stützen musste. Und dies nicht zuletzt weil die Banca d’Italia strengere Regularien eingeführt hatte als zB die deutsche oder österreichische Bankenaufsicht. Wenn einige italienischen Banken jetzt schlechter dastehen als andere in Europa, dann liegt das auch daran dass die Banken im Ausland bereits vorher mit öffentlichen Geldern vollgepumpt wurden.

          Ich will damit nicht sagen dass in den italienischen Banken alles optimal gelaufen ist, die eigenartigen Vergleiche die Sie mit jenen in Österreich ziehen sind allerdings eine Verdrehung der Tatsachen.

        • andreas

          @maco
          Hypo Real Estate war mit über 200 Milliarden in den Miesen und musste als erste private Bank in Deutschland verstaatlicht und mit 100 Milliarden Steurgelder gestützt werden.
          Die zweitgrößte deutsche Bank die Commerzbank und einige größere Landesbanken mussten teilverstaatlicht oder abgewickelt werden und die größte Bank, die Deutsche Bank, wurde durch die Griechenlandhilfe gerettet, da sie und einige französiche Banken massenweise griechische Staatpapiere hatten.
          Deshalb sind die 360 Milliarden jetzt nicht so gravierend wie sie sich im ersten Moment anhören, dumm ist nur, dass Italien die Schulden eher bei den eigenen Bürgern und weniger im Ausland hat, deshalb wird sich zeigen wie solidarisch Europa wirklich ist.
          Typisch Merkel und Hollande, die eigenen Schäfchen ins Trockene bringen und anderen die Rettung von Banken verbieten.

          Bei den Bankern schenkt sich meiner Meinung nach keiner etwas, ob Deutscher, Österreicher oder Italiener.

          • einereiner

            @andreas
            du verschweigst bei der HRE aber eine wichtige Kleinigkeit….oder kennst du sie nicht?
            Die 100G€ waren nicht zum Decken von faulen Krediten sondern nur zur Überbrückung. Die HRE hat nämlich langlaufende Kredite vergeben und diese mit kurzlaufenden finanziert. Als sie keine kurzlaufenden mehr bekommen haben, gings ab in die Miesen.
            Es ist schon ein Unterschied, ob das Geld für immer weg ist oder nur für ein Jahr. Somit hat der deutsche Staat all sein Geld wieder zurückbekommen.
            Bei der MPS sind es faule Kredite, alle Beteiligten nannten die MPS nur die vaccha! Auf deutsch Melkkuh. Da gab es nicht so sehr Dummheit (wie bei der Sparkasse) sondern handfesten Betrug.

            • guyfawkes

              @einereiner
              Ihre Beschreibung der Vorgänge bei HRE ist ungefähr so wie wenn man versuchen würde das Buch Krieg und Frieden in zwei Sätzen zusammenzufassen. Alles richtigzustellen was Sie hier anführen würde den Rahmen sprengen, nur soviel:
              die HRE ist seit 2009 (!) verstaatlicht – unter „nur zur Überbrückung“ verstehe ich etwas anderes….
              Die Tochter Deutsche Pfandbriefbank AG wurde 2015 privatisiert; die HRE (Holding) ist wie gesagt noch immer verstaatlicht.

            • einereiner

              @guyfawkes
              ja, mit deinen Aussagen hast du recht. Trotzdem ist es eine Überbrückung, denn die 100G€ kamen wieder zurück. Mit der Nebensache, dass die HRE verstaatlicht ist, kann der Steuerzahler gut leben.
              Bei MPS würde man das Geld in ein Loch schmeissen (den Aktionären hinterher) und es käme niemals wieder.

    • franz

      Apropos Österreichische Banken – Hypo Alpe Adria.
      Eine Bank ( die Hypo Alpe Adria ) kauft ein Hotel und investiert 150 Millionen €
      und verkauft es um 50 Millionen € 🙂
      Schloss Velden: Verkauf an Billa-Gründer perfekt – Neuer Betreiber ist Otmar Michaeler, CEO der Falkensteiner Gruppe
      31 Juli 2011
      (Velden am Wörthersee/Österreich, 31. Juli 2011) Horst Schulze kann aufatmen: Mit dem endlich geglückten Verkauf des Schlosshotels Velden wird er einen großen Verlustbringer los. Ab 1. September wird die Falkensteiner Michaeler Tourism Group als neuer Betreiber auftreten.
      Investor ist der Billa-Grüner Karl Wlaschek (93). Der Kaufpreis wurde nicht genannt, wird aber Medienberichtren zufolge bei mindestens 50 Millionen Euro liegen.
      Die notleidende Hypo Alpe Adria hatte das Schlosshotel 2003 von Gunther Sachs gekauft und rund 150 Millionen Euro investiert.
      Otmar Michaeler, CEO der Falkensteiner Michaeler Tourism Group, fügte hinzu: „Wir freuen uns ganz besonders, dieses Prestigeprojekt im Rahmen unserer neuen Premium Collection betreiben zu dürfen. Das ist ein Meilenstein für die Falkensteiner Hotels & Residences und eine absolute Bereicherung unseres Hotelportfolios.“ (……..)
      https://hottelling.net/2011/07/31/schloss-velden-verkauf-an-billa-grunder-perfekt-%E2%80%93-neuer-betreiber-ist-falkensteiner/

    • rota

      Soll italienischen Banken mit Steuergeld aus der Krise geholfen werden?
      Schon in dieser Frage steckt nur Lug und Trug!

      Es gibt keine italienischen Banken!
      Es gibt keine europäischen Banken!
      Es gibt Privatbanken, und nur Privatbanken.
      Somit will der Staat dem Volke Steuern abluxen um Private zu fördern!.
      Für mich ist das Betrug am Steuerzahler!

    • franz

      Paul Gasser: Man muss das Problem in einem weiteren Rahmen sehen. Der Ursprung des Problems liegt sicherlich in der Finanzkrise 2008. Ministerpräsident Renzi behauptet aber zu Recht, die Situation sei nicht allein auf Spekulationen von damals zurückzuführen. (…….)
      Der Ursprung des Problems liegt sicherlich nicht nur in der Finanzkrise 2008.
      Sondern freizügig vergebene Kredite an Freunden- wie z. B “BANCA ETRURIA / Yacht Etruria “++++
      http://www.lanazione.it/arezzo/yacht-etruria-la-storia-delle-mega-nave-incagliata-in-porto-come-il-credito-da-30-milioni-di-bpel-1.689442
      “Hypo Vorarlberg hat z.B. in Südtirol vor ca. 10 Jahren an die 30 Millionen verloren“ ? 🙂

    • horst

      „Letztendlich ist die Notlage erst nach einer Neueinführung und einer Verschärfung der Bankenregelungen eingetreten.“

      … ja klar! Die Regelungen sind schuld! Für so eine Tatsachenverdrehung muss man bereits so tief in der der Materie stecken, dass das Gesamtbild nur noch schwierig zu überblicken ist…

      Wenn Banken ihre gier nicht unter Kontrolle haben dann müssen sie selber damit zurechtkommen! Notfalls sollte die rechtsprechende Gewalt ein Exempel statuieren

    • josef.t

      Krimineller kann es gar nicht gehen, solange die Zinsen (auch hohe) bezahlt
      werden, sahnen die Bankmanager mit ihren Gehältern und Buoni fleißig ab,
      ist der Schuldner pleite, dann soll der der Steuerzahler weiter für das
      Einkommen der unfähigen Bankiers und die zu leicht vergebenen Kredite,
      das Geld der Bankkunden aufkommen, mit Hilfe der Politik (Volksvertreter)???
      Wenn solche Exemplare hinter Gitter kämen und mit ihrem Vermögen soweit es
      reicht, für den angerichteten Schaden aufkommen müssten, dann würden solche
      „Bankkrisen“ der Vergangenheit angehören !

    • mairwalter

      @andreas
      Ich bedanke mich bei Ihnen für den „subtilen“ und ironische Beitrag! Wer sich nur einigermaßen mit dem Thema Banken beschäftigt hat und sie nicht als etwas „Normales“ sondern als eine kriminelle Organisation sieht, die dem Bürger in wo es nur möglich ist, das Geld aus die Taschen „stiehlt“ ,wird nur zu EINER Entscheidung kommen! Hände weg von diesen Bankstern!! Mit fadenscheinigen und undurchsichtigen Floskeln versucht man den Bürger zu überzeugen, dass er bei ihnen gut aufgehoben ist und SOGAR Gewinne erzielen „darf“! Man zielt darauf aus,die Gutgläubigkeit, aber auch leider die Gier der Menschen schamlos auszunützen, um daraus Profit zu schlagen. Es wäre an der Zeit, mit Hilfe der öffentlichen Hand den „gemeinen Bürger“ über die Machenschaften dieser Schmarotzer aufmerksam zu machen! Ich weiß, ein Ding der Unmöglichkeit! Denn, wer in der Politik tätig ist und vor Allem die an der „Macht“, wären auf der Stelle ohne Posten, wenn sie nicht das Spiel dieser Gauner mitmachen würden! Empfehlenswert scheint mir das Buch, ein Bestseller von Matthias Weik & Marc Friedrich: DER GRÖSSTE RAUBZUG DER GESCHICHTE Bastei Verlag

      • roadrunner

        Man kann bei Vielem zustmen. Doch so wie Andreas geschrieben hat hat die Münze zwei Seiten. Immer nur eine Seite zu beleuchten ist keine Grundlage für eine Diskussion. Kein Betrieb funktioniert ohne Bank…

        • andreas

          Schon klar, doch mit nicht mal 10% Eigenkapital riskante Kredite zu vergeben oder hochriskante Spekulationsgeschäfte einzugehen, wo schon der kleinste Ausfall bei einer solchen Eigenkapitalquote eine Bank in Schwierigkeiten bringen kann, zeugt nicht grad von verantwortungsvollem Handeln.

          Wie kann es sein, dass Banken unbegrenzt hochverzinste Staatspapiere kaufen konnten und am Ende Draghi ihnen den Schrott abgekaufen musste, um sie nicht der Reihe nach in die Pleite zu schicken?

          Die ursprüngliche Idee von Banken war die, die Wirtschaft mit Geld zu versorgen und dafür sollte auch ein angemessener Gewinn für die Bank abfallen, was auch in Ordnung ist.
          Nur haben diese halt ein Eigenleben entwickelt und versuchen mit Geld Geld zu machen, was langfristig aber nicht funktioniert.
          Wenn Banken hochspekulative Geschäfte betreiben, können sie dies mit ihrem Eigenkapital gerne machen, doch nicht mit dem Geld der Kunden.

        • andreas

          @roadrunner
          Die Raika Riffian hat Lanabau z.B. 25 Millionen Kredite gewährt und auch noch dann, als Zulieferer schon seit Jahren darauf verzichtet haben mit Lanabau zu arbeiten.
          Dort hat jegliche interne Kontrolle der Bank versagt und erst als die Banca d’Italia eingeschritten ist, da der Raiffeisenverband es vertuschen wollte, wurde die Bank abgewickelt.
          Ob es wirklich Private sein müssen, welche die Wirtschaft mit Geld versorgen, stelle ich mal in Frage.

    • franz

      Um freigenschlten zu werden müsste man wohl mit dem Nieau eines “mairwalter“ Kommentare schreiben 🙂
      http://www.tageszeitung.it/2015/12/18/so-geht-es-nicht/#comment-317287
      Walter Mair
      19. Dezember 2015 um 16:41
      @Franz
      Habe gerade jetzt meiner Frau Ihre dummen und einseitigen Kommentare gezeigt: Kommentar: ” Der isch komplett neben die Schuach!!”
      Und so ,glaube ich sehen SIE die Meisten der User in diesem Forum!
      Ein Ignorant eben.. :-).-)
      Wenn Deine alte auch so dumm ist wie Du seit ihr ja das perfekte Paar.
      ___________________________________________________________________
      Franz der xenophobe frauenfeindliche ++++
      “ Herr Franz ist vom Niveau her, in der UNTERSTEN Schublade an zu treffen! “
      +++++
      (…….) Sie sind nicht einmal imstande auf ein Argument ein zu gehen und wiederholen sich ständig,mit Dschihad, Homo, Gras, frauenfeindlich, ohne Zusammenhang
      ++++++
      Habe gerade jetzt meiner Frau Ihre dummen und einseitigen Kommentare gezeigt: Kommentar: ” Der isch komplett neben die Schuach!!” Und so ,glaube ich sehen SIE die Meisten der User in diesem Forum!
      Ein Ignorant eben.. :-).-)
      http://www.tageszeitung.it/2015/12/18/so-geht-es-nicht/#comment-317142
      ++++++

    • franz

      Wie schön, dass es User gibt die so geistreiche Kommentare schreiben wie der User mairwalter oder ft.
      Wo bleiben eigentlich die geistreichen Kommentare vom Klosterschüler und Messdiener Garuda der die italienischen Anwälte als braune Nazi Drecksschweine bezeichnet.
      Garuda 14.06.2015
      ++++
      http://www.tageszeitung.it/2015/06/13/die-rubbellos-diebe/#comment-268597
      Garuda
      14. Juni 2015 um 16:52
      @Franz
      Nachdem du den onorevole Zeller auf das schäbigste beleidigt hast auf diesem Forum, solltest du den Mund nicht zu voll nehmen. Denn wer hier ungestraft rasiistische und Menschen verachtende Parolen, die in Adolph Gröfaz Meisterwerk stehen könnten, verbreitet, ist halt mal eine kleine dreckige braune Sau.
      Und was den PdL Senator angeht, wie er sich über Homosexuelle geäußert hat, verdient er genauso dieses Prädikat wie du, denn psychische Störungen haben nicht die Homosexuellen sondern braune Schweine wie du und jener Senator der PdL, der solch dreckige Worte ungestraft öffentlich sagen darf.
      Was dies allerdings mit den gesamten italienischen Anwälten zu tun hat, hast du bis heute noch nie einmal bewiesen.
      Aber du kannst hier verbreiten, was du willst, du bist eigentlich nur ein verachtenswertes Stück Sch… Schleimspur.
      Oder der “User Durnwalder “ der schreibt die Richter am Bozner Landesgericht sind mit einer Lüge auf ihren hochdotierten Posten gekommen.
      Und alt LH-Luis Durnwalder sieht aus wie eine aufgedunsene Wasserleich.

    • brunelleschi

      Es würde mich nicht wundern, wann Italien, nach dem Vorbild Zypern, seinen Bürgern auf einen Schlag 30% der Ersparnisse enteignet. Ist ja jederzeit machbar. Die Frage ist nicht, ob es passiert, sondern wann!

      Lasst doch ein paar Banken den Bach runtergehen, vielleicht weiß dann der Rest, wie mit dem Sparer umzugehen ist.
      Mit fremden Geldern zocken, sich exorbitante Boni gönnen und anschließend soll der Staat bzw. der Sparer für faule Kredite haften, lachhaft und ignorant.

      • franz

        Den Bürgern mit einen Schlag die ganzen Ersparnisse enteignen, das ist schon passiert.
        Indem die Regierung Renzi bei Banken wie Banca Etruria, Banca Marche, Carife e Carichieti und Popolare die Vicenza das bail in angewendet hat bzw. per Dekret über Nacht mit den DL- Salva Banche die Guthaben von hunderttausenden Kleinsparern – Obligationisten auf Null gestellt hat.

    • mairwalter

      @ brunelleschi
      Genau so sehe ich es auch! Ein wunderbarer Vergleich mit Zypern. Den Meisten ist noch nicht bewusst, welche Risiken man mit Banken sich aufhalst. Wenn für sie nichts Wesntliches mehr „rausschaut“, wenden sie die „wässrigen“ Bestimmungen und Gesetze an, die politische Weicheier und „Inkompletenzlinge“ ihnen ermöglichen und zocken ab, was das Zeug hält!
      Wieder einmal eine Horrorvision? Verschwörungstheorie? Meinetwegen! Ich persönlich habe mich schon lange abgesichert und bin selbst einem Verlust von über 200.000 Euro gerade noch aus dem Weg gegangen.

    • mairwalter

      Sorry! Habe mich in meinem Eifer gegen die Banken zu wettern, um eine Null vertan! Es waren eigentlich“NUR“ 20,000 Euro! Dieser Schmarotzern gönne ich nicht einen einzigen Cent.. 🙂

    • franz

      @george
      An Deiner Stelle würde ich einfach die Klappe halten, weil etwas Vernünftiges zu schreiben bist Du eh nicht imstande, außerdem sollte Du froh sein , dass ich Dich “ bisher“ noch nicht angezeigt habe. sonst würde das für Dich ganz schön teuer werden. besonders was den art . 595 c. p betrifft. ( art. 595 c . p DL-DEPENALIZZAZIONI ( decreto legislativo 15 gennaio 2106 n. 7 – 8 ) pubblicato in Gazzetta Ufficiale n. 17 del 22 gennaio 2016, in attuazione della legge 28 aprile 2014, n. 67.Unterstellungen-Verleumdungen– von 10.000 – 50.000 €
      + Anwaltsspesen versteht sich, dann könnte das ganz schön teuer werden. george !
      ————————————————————————————
      george
      11. Januar 2016 um 10:24
      http://www.tageszeitung.it/2016/01/10/wild-gewordene-maenner/#comment-319976
      @yannis
      …….Ich glaube kaum, dass solche Leute, die so denken und schreiben, mehr Respektgefühl zeigen als jene, die um Silvester bestimmte Übergriffe auf andere Menschen gemacht haben.“ (…..)
      +++++++
      http://www.tageszeitung.it/2016/01/04/wie-ein-rotzbub/#comment-319480
      george 5. Januar 2016 um 13:44
      Ich kann mir gut vorstellen, dass einige Häufigschreiber wie ‘franz’ oder ‘yannis’ sich auch nicht viel besser dem Kontrolleur gegenüber verhalten würden, wenn sie bei einer Schwarzfahrt erwischt und darauf angesprochen würden. Sie flippen hier im Forum ja (…….)
      +++++
      http://www.tageszeitung.it/2016/01/10/wild-gewordene-maenner/#comment-319916
      george
      10. Januar 2016 um 10:34
      ‘franz’, hetzen Sie nicht wieder…….
      Andernfalls sind sie als schlechte Menschen zu bezeichnen und dazu tendieren solche Hetzer wie Sie.(…..)
      +++
      george
      11. Januar 2016 um 10:24
      Typisch für Gutmenschen und Bahnhofsklatscher oder Teddywerfer“ ist es, dass sie sich selbst für intellektuell halten, während sie all diejenigen, die ihnen zustimmen, gleich als primitiv, rechtsradikal, Rassisten und Hetzer bezeichnen und mit afrikanischen Vergewaltigern, Dieben Drogenhändlern und Schläger die Kontrolleure verprügeln vergleichen.

    • Guten Morgen allerseits,

      Ich verfolge mit großem Interesse Eure interessanten Kommentare zu diesem Artikel. Um eine Problemlösung zu finden glaube ich, dass wir – trotz des allgemeinen Ärgernisses über die zum Teil sehr schwerwiegenden sozialen Entwicklungen, die sich aus dem Schuld-Geld-System ergeben – bei dieser Diskussion die Ebene der Sachlichkeit und wissenschaftlichen Analyse nicht verlassen sollten. Drei Fragen scheinen mir bei diesem Thema wichtig zu sein:

      1.) Was ist das was wir „Geld“ nennen eigentlich? Oder anders gefragt: Was ist Buchgeld bzw. Giralgeld?
      2.) Was bewirkt der Zins auf Buchgeld/ Giralgeld?
      3.) Wichtigste Frage für die Lösung des Problems: Wie kann man Banken ohne Steuergeld „retten“?

      ZU 1.) BUCHGELD/ GIRALGELD

      Über 90 % unseres sogenannten „Geldes“ ist BUCHGELD/ Giralgeld, d.h. es ist weder das Geld der Sparer noch das Eigenkapital einer Privatbank. Dieses Geld ist auch KEIN GESETZLICHES ZAHLUNGSMITTEL im Sinne des nationalen und europäischen Rechts, da es nicht von den Zentralbanken (allein der STAAT hat das GELDSCHÖPFUNGSMONOPOL) erzeugt wird. Gesetzliche Zahlungsmittel sind lediglich Münzen und Banknoten (Bargeld). Buchgeld entsteht – wie der Name bereits sagt – durch eine „Buchung“: Wenn eine Bank Geld verleiht, dann macht sie das mit einem BUCHUNGSSATZ: „FORDERUNG gegenüber Kunden an VERBINDLICHKEIT gegenüber Kunden“.

      Wichtig: die Bank hat auch nach der Gutschrift des Kreditbetrages auf dem Girokonto des Kunden KEINE gesetzlichen ZAHLUNGSMITTEL (Bargeld) ÜBERGEBEN. Dies bedeutet, die Bank hat eigentlich nichts verliehen sondern nur ein „VERLEIHE-VERSPRECHEN“ abgegeben. Einfach gesagt: die BANK bleibt das GELD (im Sinne von „Bargeld“, dem einzigen gesetzlichen Zahlungsmittel) SCHULDIG. Dadurch entsteht eine Bilanzverlängerung: Es vergrößern sich Aktivseite und Passivseite der Bankbilanz um denselben Betrag.

      Umgangssprachlich gesagt könnte man behaupten, dass die Bank das Geld demzufolge aus dem „NICHTS“ erschaffen hat. Aber, warum würde sie sowas tun? Eine Bank vergibt KREDITE nur auf der GRUNDLAGE von KREDITSICHERHEITEN (letztlich Realwerten, also Immobilien, Naturressourcen, geistiges Eigentum, etc.), die eingezogen und verwertet werden sobald der Schuldner sein (Schein-)Bankdarlehen nicht mehr bedienen kann. Was wir Geld nennen, ist also NICHT „WIRKLICH“ GELD im Sinne des Gesetzgebers, sondern ein DERIVAT, das auf der Grundlage der Bewertung einer Realsicherheit erzeugt wird.

      Das SONDERBARE an dieser Geldschöpfungspraxis: AUCH die BANK ist SCHULDNERIN und müsste für ihr Verleihe-Versprechen Sicherheiten gewähren. Da der Kreditnehmer jedoch in der Regel nicht weiß, wie der „Geld“-Betrag – den er von der Bank auf sein Konto gutgeschrieben bekommen hat – entstanden ist, bleibt die GARANTIELEISTUNG EINSEITIG.

      ZU 2.) ZINSEN AUF BUCHGELD/ GIRALGELD

      Alles GELD ist letztlich „SCHULD“: Das heißt, auf das geschöpfte und „verliehene“ Kapital verlangt eine Bank Zinsen. Durch die vorgenannte Geldschöpfungspraxis wird jedoch immer NUR das Geld für das Schuld-KAPITAL, niemals aber jenes für die in der Zeit anreifenden Zinsen erzeugt. Deshalb kommt es automatisch zu “Geld-KNAPPHEIT” im Markt: Die GEGEBENE GELDMENGE (die dem Schuldkapital entspricht) ist immer GERINGER als die NOTWENDIGE GELDMENGE (Schuldkapital + angereifte Zinsen) die an die Bank zurückbezahlt werden müsste. Dies zu verstehen ist sehr wichtig, denn das GELD für die ZINSEN EXISTIERT NICHT UND es ENTSTEHT auch NICHT (z.B. durch Wirtschaftswachstum) von selbst.

      Was ist die FOLGE? Nachdem das Geld für die Zinsen nicht geschöpft wird und demnach nicht vorhanden ist, kommt es zu einem knallharten WETTKAMPF um eine NICHT AUSREICHENDE GELDMENGE (= Kapital). Jeder Wirtschaftsteilnehmer im Markt muss dem anderen die Geldmenge wegnehmen, die nötig ist um seinen eigenen Kredit (Kapital + Zinsen) zu bedienen. So entsteht KONKURRENZ: Was unreflektiert als „gesunder Wettbewerb“ bezeichnet wird, verbirgt eine sehr ernüchternde wie traurige Wahrheit: Es muss ständig einer im Markt zu kurz kommen, d.h. den Wettbewerb verlieren und somit zahlungsunfähig werden, damit die anderen überleben. Dies ist der Grund warum realwirtschaftlich arbeitende Unternehmen sich gegenseitig mehr und mehr im Wettbewerb „vernichten“, zusehends der INSOLVENZ verfallen und letztlich von größeren und finanzstärkeren Wirtschaftsteilnehmern aufgekauft werden.

      Was sind die Maßnahmen der Banken? Damit das System nicht schon sofort zum Stillstand kommt werden GELDMENGE und entsprechende SCHULDEN immer weiter AUSGEDEHNT: Geld wird durch weitere Buch-Geld-Schöpfung erzeugt. Dabei entsteht wiederum nur „Schuld-Geld“, was den VERSCHULDUNGSKREISLAUF weiter und weiter VERSTÄRKT.

      Wie lange kann so etwas gut gehen? Wie ich vorhin erwähnt habe, schöpfen die Banken so lange Geld, so lange es Realsicherheiten gibt, die sie als werthaltig genug ansehen um Kapital und Zinsen eines zu vergebenden Kredits zu decken. Irgendwann kommt jedoch der ZEITPUNKT, an dem KEINE NEUE GELDSCHÖPFUNG für Kredite aufgrund fehlender Realwerte mehr MÖGLICH ist. Die Grenze des realwirtschaftlichen Wachstums ist erreicht. Meistens gehen die Banken jedoch über ihre s.g. „Finanzprodukte“ noch viel weiter und schöpfen weiteres Geld auf der Grundlage von „Versprechen“ auf Realwerten/ Sicherheiten etc.

      Dies ist der Grund warum die globale Verschuldung im Moment ca. 30 Mal größer ist als die weltweite jährliche Wirtschaftsleistung. D.h. die Welt ist faktisch x-fach pleite. Es können immer weniger laufende Kredite bedient werden. Als KONSEQUENZ kommt es zu ENTEIGNUNGSWELLEN in großem Stil, die zum Großteil drastische soziale, humanitäre und ökologische Folgen haben (s. Afrika, Südamerika, Griechenland, etc.)

      ZU 3) LÖSUNGSVORSCHLAG PROF. DR. FRANZ HÖRMANN: DEBT/ EQUITY-SWAP

      Da dieses Problem durch eine Buchungstechnik entstanden ist, ist es auch durch eine Buchungsmethode wieder zu beheben. Es ist möglich – durch eine EINFACHE GESETZESREFORM – notleidende Banken zu sanieren, die Geldversorgung der Wirtschaft wieder zu gewährleisten und das Verlustrisiko der Bankeigentümer zu eliminieren. Die Methode nennt sich DEBT/EQUITY-SWAP. In einer einfachen rechtlichen Norm wird es den Geschäftsbanken gestattet:

      a) ihre in Krediten entstandenen SICHTEINLAGEN (Fremdkapital) in eine Rücklage (also EIGENKAPITAL, das dann den Charakter einer staatlichen Beteiligung besitzt) umzubuchen und so ihren Eigenkapitalanteil zunächst drastisch zu erhöhen;

      b) die so entstandene Rücklage dafür zu verwenden NOTLEIDENDE KREDITE ABZUSCHREIBEN, ohne dass dadurch Verluste für die Bankeigentümer entstehen würden;

      c) Die GELDBESTÄNDE auf den Girokonten der KREDIT- und BANKKUNDEN könnten in derselben Höhe aus der Bankbilanz ausgebucht und in einen VOLLGELD-KREISLAUF überführt werden, in welchem die Bank die Kundengelder treuhänderisch gegen Gebühr verwaltet ohne durch den Fremdkapitalcharakter des Giralgeldes weiterhin bilanziell gefährdet zu sein.

      Durch diese Vorgangsweise könnte jeder STAAT seine BANKEN jederzeit „RETTEN“, ohne dafür einen einzigen Cent an Steuergeld zu benötigen. Darüber hinaus käme es zu einer positiven KOOPERATION zwischen BANKEN und POLITIK v.a. auch im INTERESSE des STEUERZAHLERS, was zum Aufbau gegenseitigen Vertrauens führen würde – die wichtigste Voraussetzung zur gemeinsamen Bewältigung der großen Herausforderungen, welche Geldsystem und Staatswesen für uns alle in Zukunft noch stellen werden.

      Zusammenfassend kann man also sagen, dass bei einer „Schieflage“ der Bank und der Intervention durch einen Debt/Equity-Swap es zu KEINEM VERLUST der Bank-Aktionäre kommt (Bail-In), die Spareinlagen gesichert sind, die Bank selbst nicht zerschlagen wird oder in fremde Hände gelangt, der Staat nicht mit Steuergeldern (Bail-Out) die Bank stützen muss: Es entsteht so eine WIN-WIN-SITUATION für alle Beteiligten.

      Ich empfehle folgende Beiträge dazu:
      http://humaneconomy.it/deutsch/entschuldung-von-staaten-und-banken-ohne-steuergelder/
      https://www.youtube.com/watch?v=8gS96xcp-K8&feature=share

      Ich freue mich auf Eure weiteren wertvollen Beiträge.
      Herzliche Grüße
      Christoph

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