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    „Um Leben oder Tod“

    In der Geburtshilfe Sterzing gehen mit Ende Oktober die Lichter aus. Wie LH Arno Kompatscher die Entscheidung rechtfertigt.

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    Kommentare (9)

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      • reinhold

        das gebrochene Wahlversprechen ist nur einer der vielen SVP Skandale

        – unwirksame Abkommen mit dem Staat (2011-2014 über 3200 Millionen)
        – jährliche Abgaben an den Staat (800 Millionen pro Jahr bis 2018)
        – jährliche Abgaben an den Staat (476 Millionen pro Jahr ab 2018)
        – der SEL Skandal (Millionengrab)
        – der Flughafen (Millionengrab)
        – der SafetyPark (Millionengrab)
        – das Milliardengrab BBT (MILLIARDENgrab)
        – die Wasserstoffanlage und –Busse (Millionengrab)
        – die Müllverbrennungsanlage (Millionengrab)
        – der Thermen Hotel Skandal (Millionengrab)
        – die Air Alps Beteiligung & Subventionen (Millionengrab)
        – Stiftung Vital (Millionengrab und Vetternwirtschaft)
        – die vielen Protzbauten überall (Millionengrab)
        – der Technologiepark (Millionengrab)
        – der Stein-an-Stein Skandal (Millionengrab)
        – die unnützen Landesgesellschaften (BLS, TIS, usw.) (Millionengräber)
        – die defacto Schenkung von Wohnungen ans Militär (Millionengrab)
        – Steuergeldverschwendung Kulturhauptstadt 2019 (Millionengrab)
        – Schadensersatzzahlungen der Therme Meran (Millionengrab)
        – E.ma.con Pleite (Millionengrab)
        – sinkende Renten und Verlust von Rentengeldern (300 Millionen im Jahr)
        – die Konzessionsvergabe der Ahrstufen
        – der SE Hydropower Skandal
        – der Unwählbarkeit von Kandidaten Skandal
        – die Verbandelung mit allen Verbänden und Vereinen
        – der Wanzen-Affären Skandal
        – der Turbo-Staatsbürgerschaft-für-SVP-treue-Ausländer Skandal
        – der Toponomastik Skandal
        – der Mussolini Relief und Siegesdenkmal Skandal
        – die vielen Bürgermeister-Skandale
        – der Treuhandgesellschaften Skandal
        – der Sonderfonds Skandal
        – die ungerechtfertigten Privilegien und Dienstwagen
        – die unverschämten Politikergehälter und -Pensionen
        – die weitverbreitete Vetternwirtschaft
        – die Behinderung der Direkten Demokratie
        – der Kuhhandel bei der Parteienfinanzierung
        – der WOBI Skandal
        – der Kaufleute-Aktiv Skandal
        – der Ausverkauf der Heimat
        – der allgegenwärtige Postenschacher
        – der verbilligte Immobilien für Durnwalder Skandal
        – der Egartner Skandal
        – der skandalöse SMG Vertrag zugunsten Christoph Engl
        – der Wahlkampf von mit Steuergeldern finanzierten Verbänden und Vereinen
        – der Zarenbrunn-Deal (Russen Kuhhandel des EX LH)
        – unerlaubte Wahlwerbung am Wahltag
        – Politikerrenten Skandal (ausgedacht und abgestimmt von der SVP) und Rekurse
        – Unverschämte Vorschußzahlungen auf Pensionen (und Versuch damit die SVP Parteikasse zu sanieren)
        – Arbeitslosengeld für Pensionsmillionäre und Systemprofiteure (Laimer, Rainer, Munter,…)
        – 5 Millionen Euro Schulden der Partei
        – Finanzierung von Wahlwerbung für Marie Ida Måwe aus der SVP Parteikasse
        – gebrochenes Wahlversprechen Mindestpension
        – ESF Gelder Skandal
        – Rekurse der Ex-Mandatare und immer noch SVP Mitglieder
        – gebrochenes Versprechen GIS
        – gebrochenes Wahlversprechen kleine Krankenhäuser
        – Wählertäuschung Doppelte Staatsbürgerschaft
        – Versagen bei Sicherheit und Einwanderung
        – Wahllüge „Vollautonomie“
        – Brennercom Skandal
        – Stiftung Vital Skandal
        – Forellen-Skandal (Millionengrab)
        – Manipulationen beim Autonomiekonvent
        – weitere Steuergeldverschwendung Flughafen (auch nach Referendum)
        – Schließung Geburtenabteilungen (gebrochenes Wahlversprechen)
        – uvm.

    • tiroler

      Den Worten de Landeshauptmanns ist nichts hinzuzufügen. Alle diejenigen, die sich weiterhin beschweren kennen die Fakten nicht, oder sie kommen aus dem oppositionellen Immer-gegen-alles Lager.

    • paco

      Endlich eine klare Entscheidung, wie sie verantwortungsbewusste Politiker einfach zu treffen haben! Das Erpressen der Landesregierung und der SVP bei solchen emotional leicht aufbauschbaren Themen durch lokale Kirchturmpolitiker und Oppositionsparteien ohne jegliches Verwantwortungsgefühl darf doch nicht Schule machen.

    • rota

      @ tiroler & paco

      also machen wir es wie Nicolae Ceaușescu und rumänisieren Südtirol.
      Dampfpfeifen, armselige !

    • Was ist Sache?

      1.) Sterzing bräuchte gar keine römische Sondergenehmigung: sowohl die Mindestanzahl von 500 Geburten als auch die s.g. Sicherheitsstandards (24h Präsenz von Anästhesisten, Gynäkologen, Pädiater und Hebamme) wird erfüllt.Für die Schließung ist also nicht das „böse“ Rom schuld, sondern die Landesregierung schiebt einfach die Verantwortung in gewohnter Manier ab.
      2.) Die meisten anderen Geburtenabteilungen erfüllen diese Standards NICHt!
      3.) Zur Sicherheit: a) Süddtirol hatte zuletzt die niedrigste Säuglingssterblichkeit in ganz Italien (s. ISTAT) und einen Topwert in ganz Europa. So falsch kann also das bisherige System nicht gewesen sein. b) Es gibt keine wissenschaftlich überzeugende Beweise hierfür, dass kleine Abteilungen unsicherer sind. Die meisten Studien ergeben überhaupt keinen Unterschied zwischen klein und groß, sofern eine Zusammenarbeit mit einer Neonatologie besteht und die zu erwartenden Risikogeburten im Vorfeld verlegt werden (das ist in Südtirol der Fall). Unabhängige Leitlinien geben auf Grund der unzureichenden Datenlage auch keine Empfehlung zur Schließung von „kleinen“ Geburtenabteilungen. Alles Andere wäre auch Missbrauch an der Wissenschaft! c) Es gibt einige, zugegebenermaßen gleichermaßen methodisch nicht einwandfeie Studien, die zeigen, dass die Risiken schon bei Anreise von 20 Minuten zur nächsten Geburtenabteilung ansteigen. Eine australische Studie zeigt ergänzend jedenfalls einen deutlichen Zusammenhang von neonatalen Todesfällen mit der Schließung peripherer Strukturen.d) Wie lange braucht eine schwangere Frau vom hintersten Pfitschtal nach Brixen, etwa nachts und im Winter bei Schneefall? Wie häufig steht der Verkehr auf der Brennerautobahn still? Können werdende Mütter „Übungswehen“ immer rechtzeitig von der beginnenden Geburt unterscheiden, werden sie sich auch um 2 Uhr morgens auf dem Weg nach Brixen machen, wenn sie nicht sicher sind, ob es wirklich los geht und daheim vielleicht nocht ein kleines Kind zu versorgen haben? Wie oft gibt es „Fehlalarm“, wer erhebt die daraus resultierenden Komplikationsrate? e) Kann jemand erklären, was ein Pädiater bei einer anstehenden Geburt macht, solange das Kind noch im Mutterleib ist, warum muss er da schon präsent sein, hätte er doch alle Zeit der Welt, im Bereitschaftsdienst rechtzeitig im Krankenhaus zu sein. In der Regel werden die Fachärzte in Bereitschaft in Sterzing schneller bei der werdenden Mutter sein als ein Facharzt in einer großen Klinik, den man – und das zeigt die Praxis – mitunter gar nicht erreicht. Sterzing ist kaum größer als manche Großkliniken. e) Welche anderen Behandlungsmöglichkeiten bieten im Bedarfsfall Brixen, Bruneck oder Meran? Auch diese haben keine Neonatologie.
      4.) Kosten: Es ist wohl richtig, dass eine kleine Geburtenabteilung grundsätzlich mehr kostet als eine große. Das Krankenhaus Sterzing arbeitet aber in Summe billiger als alle anderen Krankenhäuser (Pasdera Studie). Die Wipptaler finanzieren sich also insgesamt betrachtet ihr Krankenhaus und ihre Gesundheitsversorgung ohnehin schon selbst. Anders ausgedrückt: sie sind Nettozahler. Ist eben so.
      5.) Die Gesundheitsreform zielt auf Zentralisierung ab. Damit glaubt man, Kosten zu sparen, neue Ärzte zu gewinnen und die Qualität zu steigern. Die bisherige Erfahrung zeigt leider genau das Gegenteil. Es fehlen einfach die wissenschaftlichen Daten: ökonomisch, medizinisch und personalpolitisch. Eine Zentralisierung hat viele gefährliche Implikationen, vor allem eine „Vertechnologisierung“ von Gesundheit. Innerhalb der Medizin gibt es aber auch andere Auffassungen. Nichts Genaues weiß man nicht…..! Umso gefährlicher sind eben solche Experimente mit unserer Gesundheit. Übrigens: Südtirol hat eine der höchsten Lebenserwartungen in ganz Europa. In Italien ist sie erstmals wieder gesunken. Wollen wir uns dahin reformieren?

    • guyfawkes

      Obgleich nicht seht objektiv (es werden ja nur Contra-Schliessung Argumente angeführt) klingen Ihre Ausführungen für einen Laien wie mich auf den ersten Blick durchaus nachvollziehbar.
      Der letzte Absatz (der mit „Übrigens … Lebenserwartung“) untergräbt aber Ihre Glaubwürdigkeit: hier versuchen Sie offensichtlich in manipulativer Weise mit Daten umzugehen. Bekanntlich ist die Lebenserwartung in Italien eine der höchsten weltweit. Sie tun gerade so als ob es lebensgefährlich wäre auf die Lebenserwartung des Staates Italien „abzusinken“, nur weil letzthin eine leicht gesunkene Lebenserwartung veröffentlicht wurde. Den Beweis dass diese Veränderung mit dem Gesundheitssystem zusammenhängt, müssten Sie dann auch noch erbringen.

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