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    Nach der Mure

    Der Grabbach (Foto: LPA/Landesagentur für Bevölkerungsschutz)

    Der Grabbach (Fotos: LPA/Landesagentur für Bevölkerungsschutz)

    Nach den Unwettern vom Montag sind im Burggrafenamt und in Pfitsch erste Aufräumarbeiten bereits angelaufen.

    Nach den Unwettern vom Montag sind im Burggrafenamt und in Pfitsch erste Aufräumarbeiten bereits angelaufen.

    „Bei all den Schäden ist festzuhalten, dass die Schutzbauten in den Bächen Schlimmeres verhindert haben“, betont Zivilschutzlandesrat Arnold Schuler.

    „Mit der Sicherung von Bächen und Flüssen verfolgen wir in erster Linie das Ziel, Menschen und Gebäude zu schützen“, erklärt Landeszivilschutzrat Arnold Schuler.

    Die Arbeiten im Höllental

    Die Arbeiten im Höllental

    Gleichzeitig betont der Landesrat, dass die Verbauung der betroffenen Bäche beziehungsweise die Errichtung der Rückhaltebecken gestern Abend größere Schäden verhindert habe. Der Zivildienst sei auf alle Fälle weiterhin alarmbereit, zumal laut Wetterdienst des Landes die von einer Südwestströmung geprägte Wetterlage in den kommenden Tagen angespannt bleibt und punktuelle Gewitter erwartet werden.

    Am Montagmorgen haben sich Mitarbeiter der Agentur für Bevölkerungsschutz vor Ort einen Überblick über die Lage verschafft: Durch das Wüten des Holer- bzw. des Höllentalbachs, zwei Zubringern des Zielbachs in der Gemeinde Partschins sind gestern Abend drei Brücken mitgerissen worden. Derzeit sind elf Höfe und damit etwa 30 Personen von der Außenwelt abgeschnitten.

    „Wir werden so bald als möglich Behelfsbrücken errichten, diese sind aber nur für Notfälle gedacht“, so Günther Walcher, stellvertretender Direktor der Landesagentur für Bevölkerungsschutz. Mitgerissen wurden auch einige Fußgängerbrücken am Meraner Höhenweg, weshalb dieser unterbrochen ist. Weitere Schäden wurden am St. Peter- beziehungsweise Mutbach in der Gemeinde Tirol sowie am Töllgraben, am Grabbach und am Mühlgraben in der Gemeinde Algund verzeichnet.

    In der Fraktion Mühlbach ist in vier Wohnhäusern Schlamm in den Keller eingedrungen. Bei der Einmündung des Töllgrabens in die Etsch sind auch landwirtschaftliche Flächen in Mitleidenschaft gezogen worden. Ein Dank spricht der Zivilschutzlandesrat den Einsatzkräften aus, vor allem den Freiwilligen Feuerwehren, die in solchen Situationen rasch Hilfe leisten.

    Von den Unwettern betroffen waren auch der Tulfer- und der Großbergbach in Pfitsch. Schäden gab es hier dank der bestehenden Rückhaltebecken, die angeschwemmtes Material auffangen konnten, keine. Mit den Aufräumarbeiten an den Bächen und der Räumung der Auffangbecken im Burggrafenamt und in Pfitsch ist bereits begonnen worden.

    „Wir werden dafür sorgen, dass die Wege schnellstmöglich wieder in Stand gesetzt und geöffnet werden können, damit sich die Unannehmlichkeiten für die Betroffenen in Grenzen halten“, versichert Landesrat Schuler. Eine Lösung wird auch für die Wanderer gesucht, die am vergangenen Wochenende in dem vom Unwetter betroffenen Gebiet unterwegs waren und ihr am Ausgangspunkt abgestelltes Auto noch nicht erreichen konnten.

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    Kommentare (1)

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    • paul1

      Anstatt immer wieder Politiker und auch teils unwichtige Menschen auszuzeichnen, würde ich diese Baggerfahrer auszuzeichnen, die immer wieder unter diesen extremen und gefährlichen Bedingungen arbeiten müssen!!

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