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    Schule & Integration

    imageBei der Integration spielen die Schulen eine entscheidende Rolle. Über die Migrationsthematik sprachen kürzlich Schuldirektoren mit Landesrat Achammer.

    Integration von Menschen mit Migrationshintergund findet auf verschiedenen Ebenen statt. Eine besondere Bedeutung kommt dabei den Schulen zu: Einerseits spielen sie für das Zusammenleben der künftigen Generationen eine prägende Rolle, andererseits kann es über die Kinder an den Schulen gelingen, die Familien besser zu erreichen und anzusprechen.

    Bereits zum dritten Mal hat sich eine Gruppe von Schuldirektoren mit Bildungslandesrat Philipp Achammer getroffen, um über das Thema der Integration an den Schulen zu sprechen. Bei einem zweiten Treffen, das am Montag, 27. Juni stattfand, wurden nun weitere Themen vertieft und Rückschau auf das zu Ende gegangene Schuljahr gehalten.

    „Gerade jetzt ist es wichtig, das Zusammenleben in Südtirol aktiv zu gestalten und Wege zu finden, um den Ausgleich und die Verständigung zu fördern, damit Integration erfolgreich gelingen kann“, erklärte Landesrat Achammer.

    Als besonders positiv bewerteten die Schuldirektoren die Maßnahmen gegen den Schulabbruch. Gerade in diesem Bereich bestünde bei jungen Migranten ein großer Bedarf. Das Scheitern in der Schule sei häufig auf mangelnde Sprachkenntnisse zurückzuführen, berichteten die Direktoren, und ohne eine angemessen Ausbildung verschlechterten sich auch die Zukunftsperspektiven für die Jugendlichen drastisch.

    Ein zentrales Thema der Aussprache war die Integrationsvereinbarung, die in Kürze in der Landesregierung besprochen werden soll und wichtige Grundsätze für das Zusammenleben zwischen der einheimischen Bevölkerung und den neuen Mitbürgern beinhaltet. Die Direktoren wiesen darauf hin, dass das Prinzip des Forderns und Förderns für den Erfolg der Maßnahmen wichtig sei, dazu brauche es aber auch Klarheit in der Kommunikation von Regeln und Rechtsgrundsätzen. Außerdem schlugen sie vor, die Ausländervereine verstärkt in die Umsetzung einzubinden, da diese einen wichtigen Multiplikatoreneffekt hätten.

    Von zentraler Bedeutung – so die Meinung der Schulführungskräfte – sei auch die Rolle der Gemeinden. Der von der Koordinierungsstelle für Integration des Landes ausgearbeitete Integrationsleitfaden für die Gemeindereferenten sei daher ein zu begrüßender Ansatz, um die Integrationsarbeit auf lokaler Ebene voranzubringen.

    Die Schuldirektoren wiesen auch auf mögliche Unterrichtsmodelle hin, die dazu geeignet sind, den Spracherwerb zu fördern und somit die Integration zu erleichtern. Beispielsweise wären einige Stunden Unterricht außerhalb der Klassengemeinschaft vorstellbar, um junge Migranten gezielt zu fördern und sie beim Erlernen der Sprache zu unterstützen. Dabei seien Lehrkräfte, die eine Ausbildung im Bereich Deutsch als Zweitsprache besitzen, eine große Hilfe. Derzeit besuchen 15 Lehrkräfte einen entsprechenden Ausbildungskurs, der Bedarf an diesen Lehrpersonen werde laut Meinung der Direktoren in Zukunft aber noch weiter zunehmen.

    Die Schulführungskräfte gaben im Laufe der Aussprache auch zu bedenken, dass einige Schulen mit spezifischen Schwierigkeiten konfrontiert sind und daher eine besondere Unterstützung brauchen.

    Landesrat Achammer schlug vor, die Treffen einmal jährlich fortzuführen, um eine aktuelle Bilanz über das Schuljahr ziehen zu können und aus erster Hand Informationen über die vor Ort gesammelten Erfahrungen zu erhalten. Diese Standortbestimmung sei insbesondere wichtig, um angemessen auf etwaige Veränderungen reagieren zu können und die künftigen Maßnahmen zu planen.

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    Kommentare (4)

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    • franz

      “Als besonders positiv bewerteten die Schuldirektoren die Maßnahmen gegen den Schulabbruch. Gerade in diesem Bereich bestünde bei jungen Migranten ein großer Bedarf. Das Scheitern in der Schule sei häufig auf mangelnde Sprachkenntnisse zurückzuführen, berichteten die Direktoren.„(…..)
      Wenn Schüler mit Immigrationshintergrund die Schule abbrechen, dann dürfte es sich weniger um ein Sprachproblem handeln, der Grund dürfte eher sein , dass sich besonders Schüler mit Islam- Migrationshintergrund weigern zu integrieren sprich unsere Kultur bzw. unsere Gesetze kennenzulernen. In ihren Köpfen gibt es nur den Islam mit den Koran und der verbietet es einen Moslem nach unseren Regeln und Gesetzen zu leben.
      Das Gesetzbuch für eines Moslem ist der Koran. Da es für Moslems keinen Unterschied zwischen Politik und Religion gibt, gilt das was im Koran steht und im Koran steht den Ungläubigen zu bekämpfen.
      Letztes Beispiel Bangladesch. mit 11 Toten – italienischen Staatsbürgern. ( unter anderem )
      Wer den Koran nicht kennt den wird kurzer Prozessgemacht und der Kopf abgeschnitten. oder in die Luft gesprengt.
      Vielleicht sollte man als Pflichtfach in den Schulen für Muslime einführen , dass jeder den Rosenkranz auswendig lernt.

    • franz02

      Wen vertreten diese Direktoren überhaupt? In welcher Funktion sind sie beim Landesrat? Einige der vorgebrachten Themen und Argumente mögen ja stimmen, andere wiederum sind anders zu gewichten. Auf jeden Fall sind diese Damen und Herren nicht legitimiert, die Schule zu vertreten. Über dieses Treffen ist die Schulwelt im Vorfeld nicht informiert worden. Aber typisch Südtirol, mit Demokratie tut man sich schwer, also bringt man politische Themen von Landesinteresse in privaten Kränzchen vor. Wie vor nicht allzu langer Zeit, vielleicht nicht gerade um sechs Uhr in der Früh.

    • george

      @franz02
      Nun, wer soll denn die Schulwelt vertreten, wenn nicht die Schulführungskräfte? Die Metzger wohl nicht und auch nicht die Ärzte, um es etwas extrem zu formulieren:

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