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    Noch 25 Konzerte am Wochenende

    Auf die junge sardischen Musikerin Zoe Pia trifft man am Samstag in Innichen und am Sonntag auf Meran 2000.

    Auf die junge sardischen Musikerin Zoe Pia trifft man am Samstag in Innichen und am Sonntag auf Meran 2000.

    Nur noch wenige Tage, dann ist die 34. Ausgabe des Südtirol Jazzfestival Geschichte. In diesen letzten Tagen darf man sich allerdings noch auf viele tolle Jazzkonzerte freuen, darunter in Bozen, Brixen, Hafling, im Vinschgau, im Pustertal – und in Lusérn im Trentino, wo das traditionelle Euregio-Projekt stattfindet.

    10 Tage Jazz in ganz Südtirol ins zweite und letzte Festival-Wochenende. Am Samstag und Sonntag stehen noch 25 Konzerte zur Auswahl, die zwischen Sulden und Glurns im Westen und Sexten und Innichen im Osten aufgeführt werden. Bespielt werden dabei besonders viele Berggasthäuser und Almen. Nachstehend nur einige Beispiele vom Wochenendprogramm, das zur Gänze online auf www.suedtiroljazzfestival.com zu finden ist.

    Samstag, 2. Juli

    Zoe – Shardana
    Als sehr vielversprechend klingt die Performance der jungen sardischen Musikerin
    Zoe Pia am Samstag um 11 Uhr in der Fußgängerzone Innichen sowie am Sonntag 15.30 Uhr auf Meran 2000. Zoe Pia, die in der klassischen Musik ebenso verwurzelt ist wie im Gegenwartsjazz, geht auf Spurensuche und wird dabei in der sardischen Volksmusik fündig. Neben der Klarinette setzt sie daher auch die Launeddas ein – ein sardisches Blasinstrument, das mit den Einfachrohrblattinstrumenten im Ägypten der Pharaonen verwandt ist.

    Jazztronomy: „Guerri – Hautzinger – Niggli“
    Absolute Neuheit: Das Südtirol Jazzfestival Alto Adige gastiert im Planetarium Südtirol in Gummer. Unter der virtuellen Himmelskuppel spielt das für diesen Anlass zusammengestellte Trio „Guerri – Hautzinger – Niggli“ komponierte sowie improvisierte „Sphärenmusik“. Weil die Zahl der Sitzplätze auf 53 begrenzt ist, sind um 19 und 20.30 Uhr zwei Konzerte angesetzt. Ein „himmlischer“ Abend: Während das Trio spielt, unternimmt das Publikum eine Reise zu den Sternen von der Erde über Mond, Mars und Saturn bis in die weiten Räume des Universums.

    Slivovitz
    Den Tag musikalisch ausklingen lässt die Jazz-Combo Slivovitz um 22 Uhr auf dem Obstmarkt in Bozen. Wenn eine Jazz-Combo den Namen Slivovitz trägt, denkt man unwillkürlich an den Balkan und damit liegt man in diesem Fall – auch wenn dieses 2001 geründete Septett aus Neapel stammt – gar nicht so falsch. Denn die sieben Bandmitglieder sind in unterschiedlichsten Stilen beheimatet und das musikalische Spektrum reicht dabei vom modern Jazz über schwerfällig stampfende Rock-Riffs und spritzige Funk-Elemente bis zu traditioneller Musik aus den Balkanstaaten und dem westlichen Mittelmeerraum.

    Sonntag, 3. Juli

    EUREGIO Collective

    Das „Euregio-Gastspiel“ des Südtirol Jazzfestival im Trentino hat inzwischen Tradition: Am Sonntag um 11 Uhr reist das Jazzfestival in die zimbrische Gemeinde Lusern – eine alte deutsche Sprachinsel im Trentino mit rund 290 Einwohnern. Die Musik wird vom „Euregio Collective“ aufgeführt – vier Musiker, die aus allen Landesteilen der Europaregion Tirol stammen – aus Nord- und Südtirol sowie aus dem Trentino. Aufgeführt werden eigens für diesen Anlass entstandene Kompositionen und mehrsprachige Texte, die von Sprechern verlesen werden. Schauplatz dieses außergewöhnlichen Konzertes ist die Festung Lusern „Wèrk Lusérn Obarfòrte“.

    Gingerland Trio feat. Benny Omerzell, Valentin Schuster
    Ebenso am Würzjoch wir die Little Band from Gingerland um 17 Uhr – exklusiv für das Südtirol Jazzfestival – zu einem interessanten Quintett umgebaut und bildet somit gleichzeitig den krönenden Abschluss des Jazzfestivals: Dazu gehören Angela Tröndle und Sophie Abraham, die im Mittelpunkt des Ensembles stehen, sowie der Klarinettist Siegmar Brecher (Edi Nulz). Zudem werden sie von Schlagzeuger Valentin Schuster (Edi Nulz) und dem Pianisten Benny Omerzell (Kompost 3) begleitet. Vor diesem abschließendem Konzert performt die Band, in zwei Teile gesplittet auf zwei Hütten rund um das Würzjoch.

    Jazz-Präsident Klaus Widmann ist mit dem bisherigen Verlauf des Festivals seit vorigem Freitag sehr zufrieden. „Wir haben uns wieder viel Mühe gegeben, dem Wesen unseres Festivals zu entsprechen und ein Programm zusammenzustellen, das viel Überraschendes und Neues bringt, aber auch Bekanntes neu kombiniert. Es geht um ein schönes Gesamterlebnis: Tolle Musik verschiedener Jazz-Stilrichtungen, aufgeführt an besonderen Orten.

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