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    „Wir kämpfen weiter“

    „Wir kämpfen weiter“

    Die Freiheitliche Tamara Oberhofer gibt sich in ihren Bemühungen um den Erhalt der Geburtenstation Sterzing nicht geschlagen. Und sie räumt ein Gerücht aus der Welt.

    Die Freiheitliche Landtagsabgeordnete Tamara Oberhofer zeigt sich in einer Pressemitteilung enttäuscht und verärgert über die angekündigte Schließung der Geburtenstation im Krankenhaus Sterzing und verweist auf den jahrelangen Einsatz der Freiheitlichen für den Erhalt der Geburtenabteilungen in den Kleinkrankenhäusern.

    „Wir Freiheitlichen haben mit vielen Anfragen, Beschlussanträgen und Tagesordnungsanträgen die Geburtenstationen immer wieder zum Thema im Landtag gemacht. In vielen Pressemitteilungen und Pressekonferenzen haben wir die Bedeutung der Dienstleistung für die Bürger in der Peripherie hervorgehoben und haben wiederholt deren Erhalt gefordert“, hält Oberhofer fest.

    „Ich möchte in diesem Zusammenhang die Gelegenheit nutzen, um ein weit verbreitetes Gerücht aus dem Weg zu räumen. Im Rahmen der Diskussion rund um die Schließung der Geburtenstationen ging es nie um finanzielle Einsparungen. In Wirklichkeit geht es um die Schwierigkeiten in der Umsetzung der von der EU eingeführten Arbeitszeitregelung, es geht um Ärztemangel und es geht um Haftungsangelegenheiten. Dies wurde nie klar vermittelt und dies möchte ich nachholen“, erklärt die Landtagsabgeordnete.

    „Wir Freiheitlichen werden weiterhin politischen Widerstand im Hinblick auf die geplante Schließung der Geburtenabteilung von Sterzing leisten, weil wir der Meinung sind, dass es der falsche Weg ist, die Peripherie auszuschlachten. Zudem muss das Engagement, welches das dortige Personal aufbringt, um die Dienste nach Vorschrift abdecken zu können, honoriert werden. Aus diesem Grund haben wir für das bevorstehende Omnibusgesetz im Juli erneut einen Tagesordnungsantrag zum Erhalt der Geburtenstation in Sterzing eingereicht“, gibt Oberhofer bekannt.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (10)

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    • wia wars denn domit mol Argumente zi sommeln und wirklich wos zu tian, onstott sich nur in die populistische Ecke zu stellen von wo aus man sowieso nichts erreicht!!
      ols is gleiche Pak!

    • meinemeinung

      es ist zum kotzen, 50-60 Jahre ist alles bestens , Übernacht wird ein Gesetz in Brüssel (EU) gemacht ohne einer Bürgerbefragung und unsere Politiker haben keinen Mum das ,bis Dato gut funktionierende System bei zu behalten .
      Ein Herr Dorfmann hätte alle Hände voll zu tun um solche Gesetze auszusetzen wenn schon ganz Europa Probleme hat ,aber man kann weiter schlafen und Geld kassieren.
      Italiaexit sofort vorantreiben wenn keine bessere Gesetze von Brüssel kommen.

      • andreas

        Alles bestens wäre Sterberate 0, ist sie aber nicht.

        Es hat eine Logik die Dienste 24 Stunden zu besetzen und eine Mindestanzahl an Geburten zu haben, um auch die Erfahrung bei Schwierigkeiten zu bekommen. Alle Geburten, bei welchen von vornherein ein Risiko absehbar war, wurden in BZ durchgeführt.

        Anscheinend ist dir die Diskussion um den Brexit in den letzten Tagen entgangen. Außer ein paar Unverbesserlichen ist auch den eifrigsten Befürwortern klar geworden in was für ein Chaos sie das Land gestürzt haben.

        • yannis

          >>>>Anscheinend ist dir die Diskussion um den Brexit in den letzten Tagen entgangen. Außer ein paar Unverbesserlichen ist auch den eifrigsten Befürwortern klar geworden in was für ein Chaos sie das Land gestürzt haben.<<<<

          noch viel wichtiger wäre dass der MERKEL endlich klar wird, dass sie auch ihren Betrag zum Brexit geleistet hat, denn interessanterweise gab es für den Brexit in den Gegenden wo sich die meisten Immigranten herum treiben die meisten Stimmen.

          Auch Merkel & Co sollte endlich klar werden wie Europa durch "WIR SCHAFFEN DAS" langfristig ruiniert wird, der Brexit war nur der Anfang, da kommt schon noch einiges !

          Aber gut, wenn es ein ganzer Haufen "Dorfpolitiker" (500.000 Einwohner) es nicht schafft EU Recht in Südtirol umzusetzen, dann wäre "Italiaexit" die Lösung.

      • pe

        Die EU-Richtlinie ist wohl kaum schuld: In Österreich wurde das nämlich viel weniger rigide (und realitätsnäher) umgesetzt. Siehe heutiges Interview mit Dr. Giuliani in der Tageszeitung.

    • martinsenoner

      es gibt keine Artgumente es braucht mehr Ärzte: wir brauchen dsringend eine medizinische Fakultät an der Uni Bozen!

    • vogelweider

      Was es braucht, ist weniger Jammern auf hohem Niveau!
      Was sind denn schon die großen Nachteile, wenn die armen Sterzinger die paar km nach Brixen fahren müssen, um dort ihre Kinder zu gebären (200 aus dem Wipptal, wohlgemerkt; 400 erst, wenn man all diejenigen dazu rechnet, die aus dem ganzen Land nach Sterzing fahren, um die besten Bedingungen vorzufinden. Letzteres sei auch unbestritten).
      Wollte man der Wipptaler Arguementation folgen, dann müsste ja bald jeder Weiler und jedes Kuhdorf seinen Kreißsaal und seine Erste-Hilfe-Station usw. haben.
      Vielleicht sollten sich die Befürworter des Ist-Zustandes einmal fragen, was all jene Bewohner Südtiroler Bergdörfer und -täler, die von ganz anderen Entfernungen ausgehen müssen, tun oder welche Einschränkungen diese auf sich nehmen müssen (Nonstaler Gemeinden, Bergdörfer und Weiler im Unterland wie Oberradein, Altrei, Truden, Fennberg …).
      Werdet einfacher und bescheidener und nochmals: hört doch auf zu jammern!

      • bf

        Lieber „vogelweider“,
        wenn man in diesem Ausmaß kritisiert, wie Sie gerade das KH Sterzing oder die Südtiroler Bevölkerung, die sich für dieses KH ausspricht, sollte man dann doch die Fakten ein wenig besser kennen:
        1) Ihre Kritik an der Argumentation der Wipptaler das KH zu erhalten ist fast schon eine Frechheit!
        2) vielleicht sollten Sie wirklich mal die Bewohner der Nonstaler Gemeinden, jene aus Truden, Oberradein, Aldein usw. fragen wo diese ihre Kinder bekommen – so weit abgeschnitten sind diese nun auch wieder nicht. Nonstal hat das KH in Cles mit der Geburtenstation erhalten (+teilweise sind sie auch „relativ“ schnell in BZ) und Truden, Radein und Aldein weichen sehr viel in das KH Cavalese aus.
        3) Nicht jeder im Wipptal wohnt in Sterzing, ja genau, Sie werden es kaum glauben, aber es gibt auch dort Bergdörfer und -täler.
        Probieren Sie nun mal mit Google Maps die Entfernung von Radein bis zum KH Cavalese und von Ridnaun bis zum KH Brixen zu vergleichen. Wer muss jetzt weiter fahren?
        ….naja, wer weiß wer hinter „vogelweider“ schon steckt…..

    • strol

      Leider ist den Südtirolern, der Glaube an Fakten aus den Augen gekommen. Sie hören lieber auf lautes Geschrei.
      Natürlich hat das EU–Arbeitszeitgesetz die Situation verschlimmert. Aber das Gesetz kam nicht urplötzlich. Zudem ist es notwendig und durchaus im Sinne der Patienten nicht auf das Stundenpensum von 60 h die Woche kommen zu lassen. Zudem gibt es dieses Problem in ganz Europa.
      Wenn man jetzt nach rationalen Gründen für die Schließung sucht, ist die Entscheidung durchaus nachvollziehbar.
      Zum einen fehlt Brixen Personal, zum anderen muss ich in jeder Geburtenstation die Anwesenheit von 4 Fachfiguren/24h garantieren. An zwei Standorten müssen 2x diese 4 Fachfiguren/24h vorgehalten werden. Lege ich jetzt einen Standort zusammen, brauche ich nur mehr an einem Standort diese 4 Fachfiguren garantieren, denn diese sind nicht an die Geburtenzahl der Station geknüpft.
      Sicherlich tragisch für den Standort Sterzing und diese gutfunktionierende Station. Aber nachvollziehbar, das Einzugsgebiet von Schlanders ist zu weitläufig um nur von Meran versorgt zu werden. Zudem gibt es mehr Einwohner und eine schlechterer und langsamere Verkehrsverbindung zwischen Schlanders und Meran. Zudem, obwohl ich denke dass es in der Entscheidung keine Beachtung gefunden haben wird, bei einem Notfall benötigt der Rettungshubschrauber in Vinschgau eine längere Flugzeit, als wie von BX nach Sterzing. Außerdem gibt es im Land genug Ortschaften, die von einer Geburtenstation weiter entfernt sind als Pflersch, Ritnaun und Pfitsch.

      Zusammengefasst: Die Schließung hat es Sterzing deshalb getroffen, nicht weil die Station kein Personal hat oder schlecht arbeitet, sondern in Brixen Stellen vakant sind, es wirtschaftlicher ist und für die Personalplanung einfacher ist an einem Standort zu arbeiten. Ein weiterer ausschlaggebender Punkt ist die relativ kurze Distanz zwischen den Krankenhäusern, der schnelle Verkehrsweg (A22) und die geringe Einwohnerzahl im Einzugsgebiet. Diese Punkte sprechen gegen Sterzing und nicht weil es an Geld fehle.

    • gerecht

      wenns um die „BÜRGER“ geht, ist denen egal,
      das ist nur auswendiggelernt
      Habt ihr gesehen wieviel Sessel im Landtag schwarz waren,
      als Volksanwältin Morandell den Jahresbericht vorbrachte ?
      aber eine eigens Sitzung zu machen für Steuernsparren“
      (-aber nicht die der Bürger, sondern jene der eigenen Brieftasche-)
      weil’s Angst haben zuviel an die Inps zahlen müssten,
      ein Angestellter zahlt 2,5 mal so viel, wie er verdient …

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