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Wo ist Magda?

Nach der Entscheidung gegen die Geburtenstation Sterzing: Andreas Pöder wundert sich über den ausbleibenden Protest der SVP-Arbeitnehmer – und vermutet, sie seien bereits im Sommerurlaub.

„Wo sind die SVP-Arbeitnehmer in der Frage der Geburtenstationen und anderen Baustellen in der Sanitäts- und Sozialpolitik. Im Toskana-Urlaub?“, fragt sich der Landtagsabgeordnete Andreas Pöder (BürgerUnion).

„Als Arbeitnehmer in der SVP würde ich auf die Barrikaden gehen, wenn die politischen Entscheidungen der Landesregierung und der SVP-PD-Regierungskoaltion dauernd gegen die Kleinen und vorwiegend für die Großen ausfallen“, so Pöder.

Die Geburtenstationen der kleinen Krankenhäuser würden von der SVP-geführten Landesregierung geschlossen, für die Gehälter der Primare würden Sonderregelungen getroffen, die Gehälter einiger Sanitäts-Manager würden um 40.000 Euro im Jahr erhöht und die SVP-Arbeitnehmer in Partei und Landtag nickten alles mit ab oder täten nicht viel dagegen, so der Abgeordnete.

Die SVP-Arbeitnehmer hätten sogar über sich ergehen lassen, dass Landesregierung und SVP sich in der Flughafenfrage auf die Seite der Bosse und nicht der „kleinen Leute“ gestellt hätten.

„Ich fordere die SVP-Arbeitnehmer auf, für die Geburtenstationen in den kleinen Krankenhäusern auf die Barrikaden zu gehen, nötigenfalls der Landesregierungskoalition die Mehrheit zu verweigern. Es muss wieder Politik für die Kleinen gemacht werden und nicht nur für die Großen“, so Pöder abschließend.

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