Du befindest dich hier: Home » Politik » Grüne Spaßbremsen & Faschos

    Grüne Spaßbremsen & Faschos

    Grüne Spaßbremsen & Faschos

    Der Freiheitliche Sigmar Stocker vergibt bei der Fußball-Europameisterschaft drei rote Karten. Auch Heimatbund-Obmann Roland Lang fliegt vom Platz.

    König Fußball beherrscht Europa und so auch unsere Heimat. Fußballfans sollen Freude am Fußball haben und wir wünschen uns natürlich alle spannende und schöne Spiele. Manchmal entdeckt man jedoch auch Unsportlichkeiten, die nicht auf das Spielfeld gehören.

    Der Freiheitliche Sigmar Stocker hat meine Favoriten für rote Karten aus politischer Sicht aufgelistet:

     

    1. rote Karte – Fahnenverbot der Grünen: Das Fahnenschwingen fördere nicht den Patriotismus, sondern ist Ausdruck von Nationalismus, kann man hier bei den jungen Grünen in Deutschland lesen. Die Grünen zeigen hier wie farb- und wurzellos sie sind, wie sie Heimatfreude nicht schätzen und geradezu abwerten. Dieses linke Gedankengut der Gutmenschen hört man von den Grünen ja auch in unserem Land (Landtag) immer wieder. Außer man schwingt ihre Regenbogenfahne, das geht dann den Gutmenschen natürlich wieder gut. Nein: Fahnen, Hymnen und Rufe in der Muttersprache gehören zum Fußball und das lassen wir uns von diesen prüden Spaßbremsen auch nicht nehmen.Bildschirmfoto 2016-06-29 um 11.36.51

     

    1. rote Karte Der Bessere gewinnt: Die zweite rote Karte gilt diesem Aufkleber des Heimatbundes. „Möge der Bessere gewinnen, nur Italien nicht“. Als Deutschlandfan kann ich diesem Slogan nichts abgewinnen und was hier intelligent sein soll, diese Frage erübrigt sich. Welch gravierender Ausdruck von Unsportlichkeit! Eigentlich unwürdig für den Heimatbund, welcher aus ehrendem Ziele entstanden ist. Für mich soll der Bessere gewinnen und wenn es am kommenden Samstag beim Klassiker Deutschland – Italien, Italien ist, dann soll es so sein.  Bildschirmfoto 2016-06-29 um 11.37.32

     

    1. rote KarteBozner Faschos: Diese gilt dann wieder den unsportlichen Fans, welche kürzlich in Bozen zirkulierten und „Tirolesi bastardi“ skandierten. Auch hier keinen Funken von sportlichem, sondern nur beleidigendem Geist, der keinen Platz haben sollte. Nix verstanden von Sudtirolo. Die zweite und dritte rote Karte könnten eigentlich zusammen ein Bier trinken gehen…Bildschirmfoto 2016-06-29 um 11.37.04

     

     

    Clip to Evernote

    Kommentare (5)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • mannik

      Wenn es sich gehört, gehört es sich: Chapeau Herr Stocker, besonders für den Schlusssatz!

    • andreas

      Da Stocker sich mit klugen Aussagen sonst sehr zurück hält, kann man ihn auch mal loben, gut gemacht.
      Obwohl für mich am Samstag nicht der Bessere, sondern Deutschland gewinnen soll, wobei ich auf ein klares 2:0 für D tippe mit 2 Toren von Müller.

    • ft

      Von den „girotondi“ der umgekehrten Fraktion, mit den deutschen Fahnen in
      Meran, hat der gute Mann nichts mitbekommen. Nationalisten, ganz gleich welcher Colour, sind sich immer ebenbürtig.

      • andreas

        Erzähl mal was da war. Vom „Crucchi di merda“ bei Siegen der italienischen Mannschaft, auch wenn es nicht ein Sieg gegen Deutschland war, gibt es einen Film.
        Wenn fanatische Deutschlandfans suchst die mit Fahnen rumfahren brauchst nur Kaltern/Tramin gehen. 🙂

    • sparrow

      Fällt Euch eigentlich auf, dass sich die F meistens mit Themen befassen, die nichts mit konkreten im Lande lösbaren Problemen der Bürger zu tun haben? Um die EU, um den Brexit, um Köln, um die Türkei, um Fußball usw. usw. usw. – da kann man einfach mal eine Pressemitteilung schreiben, die kostet nicht viel Arbeit, man muss nicht darüber nachdenken, wie ein konkretes Problem zu lösen ist. Und wenn man es gut schreibt, kriegt man auch Beifall dafür – ach ja, und bezahlt wird man auch noch dafür.

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Kontakt

    Nach oben scrollen