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    100 Kandidaten

    Chloe Mun: Ihr Sieg hat die Koreaner beflügelt.

    Chloe Mun: Ihr Sieg hat die Koreaner beflügelt.

    Die 100 zu den Vorauswahlen des 61. Internationalen Ferruccio Busoni Klavierwettbewerbs zugelassenen Kandidaten stehen fest – auch im Jahr nach seinem 60. Jubiläum wartet der Bozner Traditionswettbewerb mit starken Zahlen auf. Die meisten Kandidaten kommen aus Italien, dicht gefolgt von Südkorea. 

     

    Unter eingegangenen 317 Einschreibungen traf eine Fachjury, bestehend aus dem künstlerischen Leiter Peter Paul Kainrath, dem anerkannten Pianisten Davide Cabassi und dem Pianisten und Direktor des Konzerthaus Wien Rico Gulda, eine Vorauswahl. Grundlage dafür war einerseits das künstlerische Curriculum sowie erstmals auch ein professionell produziertes Video, das alle Bewerber einzureichen verpflichtet waren. Durch dieses veränderte Zugangsverfahren konnte die Zahl der zu den vom 26. August bis zum 1. September stattfindenden Vorauswahlen zugelassenen Jungpianisten von 150 auf 100 reduziert, dabei jedoch ein noch höheres Wettbewerbsniveau in Aussicht gestellt werden.
    Die 100 Kandidaten kommen aus der ganzen Welt und untermauern erneut das hohe internationale Renommee des 1949 gegründeten Wettbewerbs. Die größte Gruppe stellen die Italiener mit 21 jungen Pianisten, gefolgt von 20 südkoreanischen Teilnehmern – das große Interesse aus diesem Land erklärt sich nicht zuletzt durch den Erfolg der jungen Südkoreanerin Chloe Mun beim Finale im vergangenen Jahr. Ihr Sieg hat den Wettbewerb auch im asiatischen Raum noch populärer gemacht hat. Aus Asien kommen weiterhin 7 Teilnehmer aus Japan, 6 aus China, 2 aus Taiwan und 1 aus Thailand. 5 Kandidaten stammen aus den USA, 2 aus Kanada. Aus Frankreich und Deutschland kommen jeweils 4 Bewerber, 3 aus der Ukraine, während aus der Schweiz, Kroatien, Rumänien, Belgien, Tschechien, Portugal, Israel, Syrien, Slowenien und Serbien jeweils ein Kandidat antritt. Zu den durch die Jury ermittelten Teilnehmern gesellen sich 3 Studenten des Monteverdi Konservatoriums, die sich in der Ausbildung durch besondere Qualität hervorgetan haben.
    Beginnend am 26. August stellen sie alle sich dem Urteil einer siebenköpfigen Fachjury unter dem Vorsitz der Kanadierin Katherine Chi. Auch in diesem zeichnet sich die Jury durch ihre Nähe zum internationalen Konzertleben und künstlerische Unabhängigkeit aus.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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